Dienstag, 31. Mai 2016

Musik liegt in der Luft / 277

Musik ist in meinem Leben ein wichtiger Bestandteil. Ich höre sehr gerne und oft Musik, eigentlich immer wenn es gerade geht.

Musik hat auf mich, und sicher auch auf alle anderen Menschen, immer eine Wirkung. Dieser Blog ist ja auch wegen dem Musikstück von Silbermond, reisen mit leichtem Gepäck entstanden, siehe hier auf meiner home Seite.

Immer wieder regen mich Texte von Songs zum Nachdenken an, denn ich glaube auch das jeder Song eine Botschaft beinhaltet. Vielleicht ist es nicht immer diejenige die der Songschreiber wirklich überbringen wollte, aber etwas klingt in mir an. Das Gleiche ist ja auch mit Büchern oder Filmen.

Es gibt auch Musik wo mich der Text gar nicht anspricht, jedoch die Melodie, dann klingt es halt auf einer anderen Ebene in mir an. Auch diese Variante tut mir persönlich gut. Von Hard-Rock Musik bis zu einer Sinfonie spricht mich jede Musik auf eine Art und Weise an.

Es gibt jedoch auch Musik die mich unruhig, nervös oder aggressiv macht. Diese Musik drehe ich dann sofort weg. Dann gibt es da auch noch alte Kinderlieder, die ich selbst gesungen habe als Kind, später dann mit meinen Kindern und heute mit meiner Nichte ihrem 2 jährigen Kind. Ist ganz speziell wie bei mir da ein schönes Erinnerungsgefühl auftaucht. In den Momenten kann ich das erwachsen sein, ganz loslassen. In solchen Momenten hält bei mir totale Ausgeglichenheit einzug. Genau das wurde mir heute bewusst, als ich mit der kleinen gesungen und getanzt habe.


quelle:kinderpilot.de

Herzlichen Dank das ich das erleben darf und richtig wahrnehmen. Auch wenn dies nur eine kurze Zeit ist wo ich jeweils abtauche in eine andere Welt, sind das Momente die tief in mein Herz geprägt werden und dort sind sie sicher. Das sind Momente die kann man sich weder kaufen noch erzwingen, die werden geschenkt.

bis bald Karin



Montag, 30. Mai 2016

Unfreiwillig / 278

Ich übe mich gerade im unfreiwilligen Loslassen, mehr als mir lieb ist. Der Hagel vom letzten Samstag hat mehr Schaden angerichtet als ich dachte. Der Wind hat dann noch sein restliches dazu getan.

Der Unterschied zwischen freiwilligem und unfreiwilligem loslassen ist, dass wir es nicht beeinflussen können. Das unfreiwilligen macht, traurig und wütend, mich auch jeden Fall. Ich konnte nichts dazu beitragen, dass es nicht geschieht weil ich nicht daheim war. Anderseits ist es ja nichts, dass lebenswichtig wäre. Trotzdem es gibt Dinge im Leben da bin ich nicht fürs Loslassen.

Wie auch immer heute stellte ich fest, dass verschiedene Gartendekorationen kaputt gegangen sind. Meine Giesskanne, eine Laterne die ich von meinem Sohn erhalten habe und mein Marienkäfer der zu meinen Gewürzen schaute. Zu guter letzt hat mein Auto auch noch einiges ab bekommen vom Hagel. Also für heute mehr als genug.


quelle: karin meister


Ja so kann es recht schnell gehen mit dem Loslassen.

bis bald Karin



Sonntag, 29. Mai 2016

Taschen / 279

Es gibt den Spruch:

Eine Frau kann nie zu viele Taschen oder Schuhe besitzen...

Ich bin da etwas anders, ich besitze nicht sehr viele Schuhe für mein dafür halten. Jedoch das ist natürlich auch wieder Ansichtssache. Taschen habe ich auch nicht viele, was viel auch immer heisst. 

Ich besitze Taschen die eher zeitlos sind und habe meistens auch die gleiche täglich im Gebrauch. Natürlich habe ich auch solche die ich zu speziellen Anlässen oder zu speziellen Kleidungsstücken trage. Meine Taschen sind auch eher im kleineren Format, dafür habe ich auch schöne Körbe oder Baditaschen. 

Heute bin ich mal durch meine Taschen gegangen und habe da noch zwei grössere gefunden die ich loslassen will. Beim ausmisten, finde ich dann auch jeweils noch die einen oder anderen Gegenstände in den Taschen. Lustig finde ich dann auch immer wieder mit was für Erinnerungen die Gegenstände in Verbindung stehen. Diese zaubern mir dann jeweils ein Lächeln aufs Gesicht, oder ein aha da bist du die ganze Zeit gewesen. Und wie es so ist sind da auch immer Gegenstände drin die ich für jemanden mitgetragen habe. Darum wurden meine Taschen auch immer kleiner.


quelle:karin meister


Was alles in einer Frauenhandtasche ist, gleicht ja oftmals einer Wundertüte. Das ist halt Frau. Bei den Männern ist es oft im Auto anzutreffen. Jedem das Seine und mir das Meine.

Ach ja, falls du Interesse an einer Tasche hat darfst du dich bei mir melden ich lege sie noch eine Woche weg, dann werden sie endgültig entsorgt und losgelassen.

bis bald Karin



Samstag, 28. Mai 2016

Innert kurzer Zeit / 280

Manchmal gibt es Momente im Leben wo man auf einen Schlag los lassen lernt. 

Heute war so ein Tag. Am Morgen noch Regenwetter, gegen Mittag schwül und immer wärmer. Also tauschte ich die langen Hosen wieder in einen Sommerrock, später sogar in die kurzen Hosen. So konnte ich heute wieder mal einige Outfits tragen, ist ja auch schön.

Den Nachmittag verbrachte ich im Garten, meine Blumen im pflegen und hegen sowie etwas lesen und die Sonne geniessen.

Nach dem Abendessen brach ich noch für einen kleinen Spaziergang auf, vorsorglich nahm ich den Regenschirm mit. Plötzlich kam da eine Wand, sehr schwarz, Donnergeröll und es sah gar nicht gut aus am Himmel. Kisha wurde plötzlich immer schneller und mir war bewusst da kommt ein Unwetter. Ich hörte Tropfen (dachte es auf jeden Fall) und rief Kisha zurück nahm sie auf meine Arme, spannte den Schirm auf und lief sehr schnell. Gerade noch rechtzeitig kam ich im Schulhaus an und konnte mich dort unterstellen. Dann kam der Hagelsturm, Golfball grosse Hagelkörner kamen da runter über eine recht lange Zeit.


quelle: karin meister

Meine Gedanken waren bei meinen Blumen, die ich am Nachmittag noch liebevoll pflegte. Ich wusste schon das die jetzt gehacktes sind. Wenigstens konnte ich sie am Nachmittag noch geniessen und Freude daran haben.

Ich lies meine Blumen schon auf dem Rest des Heimweges bei heftigstem Regen los. Als ich all die Schrebergärten sah, welche auch auf meinem Weg liegen, taten mir all die Leute ebenfalls leid. All die Arbeit und Pflege innert ein paar Minuten einfach weg.


quelle: karin meister


Wenn die Natur zuschlägt haben wir gar nichts mehr zu melden, einfach nur zuschauen und bewusst sein wie vergänglich alles ist, vor allem wie schnell.

Dies wurde mir heute wieder einmal schlagartig bewusst und relativierte alles wieder einmal auf ein Minimum.

bis bald Karin



Freitag, 27. Mai 2016

Emotionen / 281

Wieder einmal, aber heute war's einfach einmal zu viel.
Ja unsere Kisha ist ein kleiner Hund und ja sie ist ein Hund!!!

Wie oft höre ich dumme und überaus respektlose Sprüche über unseren Hund. Die ist ja kleiner als unsere Katze, das ist ja noch fast harmlos. Gehst du mit der Meersau spazieren, sind schon untere Schublade aber wenn einer kommt und mich fragt, geht das Ding da unter Hund.

Dann haut es mir dann doch den Nuggi raus. Zumal ich diesen Spruch nicht zum ersten Mal hörte. Aber heute war er einfach zu viel.

Ich schaute dem Mann tief in die Augen sah in wohl sehr giftig an, in seinen kurzen Hosen mit Socken und Halbschuhen, über dieses Aussehen machte ich ja auch keine Witze. Ich antwortete ihm dann ganz einfach ob er unter Mensch laufe, drehte ihm den Rücken zu und lief davon. Er meinte nur die versteht auch keinen Spass. Ich konnte mich beherrschen und mich nicht weiter auf sein Niveau runter zu lassen. Jedoch konnte ich mir diese Bemerkung einfach nicht länger verkneifen. Ich war so sauer und vor allem traurig.


quelle: Sandra-oberer.ch

Ja ich wusste, dass wir uns die eine oder andere Bemerkung anhören müssen. Jedoch auch mein Geduldsfaden reisst irgend einmal. Zumal sich Kisha nicht wehren kann, gut vielleicht ist ihr auch egal was über sie gesprochen wird. Hauptsache sie wird von uns geliebt und respektiert. Aber egal ein Minimum an Respekt, hoffte ich immer könne man von uns Menschen erwarten. Leider nein.

Ich weiss, dass mein Post ziemlich emotional geladen ist, das ist mir aber heute völlig egal. Ich möchte meine Mitmenschen einfach warnen, dass ich meine Emotionen und auch meinen Ärger über solche Bemerkungen direkt dort lassen werde wo sie entstehen. Menschen die sich lustig machen über Kisha, rate ich auch über sich selber Sprüche zu ertragen sonst besser schweigen.

Bis bald Karin



Donnerstag, 26. Mai 2016

Frappé-Pause / 282

Ist es angebracht sich zu beschweren wenn man nicht zufrieden ist mit etwas?

Ja, ich bin der Meinung, dass konstruktive Kritik immer angebracht ist. Die Frage ist nur wie es gesagt wird. 

Wir waren heute ein Eis essen, sowie ein Frappé war auch noch auf unserer Bestellliste. Unsere Glacen kamen sowie das Frappé auch, jedoch das Frappé war aufgeschäumte Milch mit vielleicht einem kleinen Zusatz von Vanille. Es war viel zu flüssig und hatte absolut keinen Vanille Geschmack, auch die Vanille-Schoten Stückchen fehlten. Jeder von uns nahm einen Schluck um sein Urteil darüber zu fällen. Alle waren wir einer Meinung das ist kein Frappé. Also teilten wir das dem Kellner mit. Dieser ging in die Küche und brachte ein frisches Frappé. Jedoch war es genau gleich wie das vorherige. Nun das Frappé wurde nicht getrunken und dem Kellner mitgeteilt das dies in keiner Weise ein Frappé sei. 


quelle: pinterest.de

Er war merklich sauer geworden und versuchte sich nichts anmerken zu lassen, was ihm jedoch nicht gelang. Enttäuscht das bei diesem schönen warmen Tag und nach einem langen Spaziergang kein genussvolles Frappé schlürfen möglich war, also zahlten wir und spazierten wieder heim.

Beiläufig erwähnte der Kellner noch er habe das Frappé nicht berechnet, da es unseren Wünschen nicht entsprach. Über dies Geste waren wir dann doch etwas erstaunt und auch erfreut.

Es ging ja nicht darum, dass wir das Frappé nicht bezahlen wollten, sondern das dieses Frappé kein Frappé war. In dem Moment liess die Bestellerin ihren Wunsch nach einem Frappé los und wir waren alle etwas enttäuscht, das der Restaurant Aufenthalt nicht ganz das war was wir uns wünschten. Also liessen wir alle einen Wunsch los von einer gemütlichen Erfrischung.

Klar hätten wir jetzt über das hinweg sehen können und einfach den Restaurantbesuch geniessen, was wir ja trotzdem taten so gut es ging. Jedoch bin ich auch der Meinung, das es ehrlicher ist Kritik an zu bringen, damit man sich verändern oder verbessern kann, als die Faust im Sack zu machen und dann hinten durch zu schimpfen.

So liessen wir eigentlich sogar noch etwas zweites los, nämlich zu unseren Bedürfnissen zu stehen und zu sagen wenn es nicht passt. Dies ist ja dann auch Respekt uns selbst  gegenüber.

Konstruktive Kritik kann durchaus eine Win-Win Situation sein, wenn der Ton stimmt wie es mitgeteilt wird.

bis bald Karin



Mittwoch, 25. Mai 2016

Abschied nehmen / 283

Eigentlich ist mir heute gar nicht zu Mute diesen Blogeintrag zu schreiben. Nicht weil ich keine Lust mehr am Bloggen habe, nein weil es mir heute schwer fiel los zu lassen.

Heute war der Tag an dem ich meinen Begleiter los lies. Wir hatten meiner Ansicht eine sehr gute Zeit zusammen, für mich sehr aufbauend und inspirierend. Ich fühlte mich stets gut aufgehoben, verstanden und vor allem ernst genommen. 

Viele gute und hilfreiche Inputs habe ich erhalten, viele emotionale Momente, AHA Erlebnisse, und auch gelacht haben wir. So ein Wegbegleiter wünsche ich allen, die je einen benötigen.

Dann heute Mittag war es soweit unsere letzte gemeinsame offizielle Stunde war vorbei. Es kam der Moment um Abschied zu nehmen und es wurde emotional, jedoch gut. Ein Abschied mit einem lachenden und einem weinenden Auge.

Einerseits zu wissen, dass ich jetzt mit weniger Begleitung auskommen werde und das mein Begleiter eine neue Aufgabe annimmt und sicher Freude daran haben wird.

Das weinende Auge ist halt einfach das Loslassen eines Menschen, der mir sehr gut getan hat. Der mich im Herzen berührt hat und den ich vermissen werde. Jedoch dankbar bin ihn kennengelernt zu haben und eine Wegstrecke mit ihm gehen durfte.


quelle:meinpapasagt.de


In dem Sinne bedanke ich mich noch einmal ganz HERZLICH für die vergangen Zeit und das sie sein durfte.

bis bald Karin



Dienstag, 24. Mai 2016

Badezimmer / 284

Heute ging ich in mein Badezimmer und wollte wieder einmal 5 Stück packen und loslassen. 

Als ich mich so umsah, merkte ich bald das es wohl nicht bei den 5 Stück bleiben wird.
Genau so war es dann, schlussendlich war es eine ganze Kartonschachtel voll. Da ich nicht ganz so viel Zeit hatte für noch länger dran zu bleiben beliess ich es bei dieser Schachtel. Klar ist das ich da nochmals durch gehe um mich noch von mehr zu trennen.

Ist dir schon mal aufgefallen, was wir so alles in Badezimmerschäftli aufbewahren. Die fast leeren Fläschchen und Tuben, Haarpflegemittel die gar nicht mehr zur Haarfarbe passen usw. Einen Entschluss habe ich auch noch gerade gefasst, es wird nichts mehr ersetzt bis alles angefangen aufgebraucht ist. 

quelle:estelauder

Vielleicht einfach mal mit 5 Stück beginnen und schauen was passiert.

bis bald Karin




Montag, 23. Mai 2016

Respekt / 285

Dieses Zitat ist mir gestern aufgefallen, seit dem beschäftigt es mich.


quelle:pinterest.de

Seit gestern mache ich mir einige Gedanken darüber, vor allem ob ich mich selbst genug respektiere. Was hat Respekt damit zu tun, dass ich mich glücklich fühle? Heute Abend kann ich mit Bestimmtheit sagen es stimmt, je länger ich mich mit dem Loslassen beschäftige, kommt auch glücklich sein dazu.

Die Frage, die ich mir stellte war, wo respektiere ich mich noch zu wenig. Mir fiel da schon einiges ein. Es gibt da Situationen und Dinge, die mich belasten und die ich im Moment nicht ändern kann, oder noch nicht loslassen kann. Es sind auch Dinge die ich nicht alleine entschieden kann los zu lassen. Manchmal braucht es für das Eine oder Andere etwas länger. Was ich jetzt aber konkret dafür tun kann ist, dass ich respektiere das es mich belastet, (schon das Wort belastet sagt eigentlich genug aus), und auch sage wann es zu viel ist und stopp sage. Mindestens diesen Respekt kann ich mir entgegen bringen. Ich bin gespannt wie sich das auf mein Umfeld auswirkt, wenn ich mir Respekt entgegen bringe ob mir auch mehr Respekt entgegen kommt. Laut dem Resonanzgesetzt sollte es so sein, früher oder später.

Versuche vielleicht mal raus zu finden wo du dir zu wenig Respekt entgegen bringst.

bis bald Karin






Sonntag, 22. Mai 2016

Sonntag Morgen Lektion / 286

Dieser wunderbare Morgen lud einem gerade zu ein, im Garten zu frühstücken. Gerne bin ich dieser Einladung gefolgt.

quelle:karin meister

Nach dem Frühstück blieb ich noch einige Zeit im Garten sitzen und genoss die Sonne. Meine Hündin Kisha, tat das selbe. Sie beobachtete jedoch eine Katze die ich nicht sah. So sprang sie plötzlich auf und rannte der Katze hinter her. Ich verpasste den Moment sie daran zu hindern. Auf meinen Befehl um zu kehren reagierte sie gar nicht.

In dem Moment schoss mir ein Zitat durch den Kopf:

"Was gehen will lasse los, wenn es zurückkommt will es bei dir sein."

Normalerweise habe ich einen Quetschspielzeug worauf Kisha sehr schnell reagiert und zurück kommt. Ich hatte dieses in der Hand, jedoch lies ich es nicht quietschen, sondern schaute einfach in die Richtung wo sie hin rannte.

Wir könnten hier jetzt über mein Unvermögen als Hundehalterin diskutieren, oder über den Ungehorsam von Kisha, oder auch das Hunde keine Katzen jagen dürfen. Wären alles Themen, jedoch geht es hier nicht um das und darüber werde ich mich auch nicht äussern.

Fakt ist, das ich nicht so reagiert habe wie ich normaler weise reagiere. Genau dieser Fakt trieb anscheinend Kisha zurück zu mir. Sie schaute mich an und setzte sich vor mich hin. Ihr Gesichtsausdruck war so, was ist den mit dir los, du machst ja gar nichts das ich umkehre. Ich schaute sie nur an, sie legte sich wieder auf ihre Decke und machte es sich wieder gemütlich. Ich sagte kein Wort nahm die lange Leine und band sie an.

quelle:karin meister

Ja ich weiss, ich hätte das schon vorher tun können, dann wäre das gar nicht erst passiert. Jedoch dann hätte ich diesen Lehrgang nicht gehabt und Kisha wohl auch nicht.

Genau diesem Thema möchte ich den nächsten Tagen etwas mehr Beachtung schenken, gibt es Dinge, Situationen oder Menschen die ich einfach ziehen lassen sollte und schauen ob sie zurück kommen. Ich denke über dies werde ich sicher noch den einen oder anderen Post schreiben.

bis bald Karin




Samstag, 21. Mai 2016

In Verschenken-Laune / 287

Im Moment bin ich in der Verschenken-Laune.

Ich durfte heute gleich zweimal Freude bereiten. Zuerst verschenkte ich einen Sitzbank. Dort wo er jetzt stehen wird, wird er sicher sehr oft gebraucht. Diese Sitzbank hat dann sicher auch einmal viele Geschichten zu erzählen.


quelle: karin meister

Als zweites verschenkte ich meine Wachsstation die ich noch von meinem Kosmetikstudio hatte. Auch sie wird sicher noch für einiges Haare lassen sorgen, mit mehr oder weniger Schmerzen.


quelle: karin meister


Ich wünsche mit diesen zwei Gegenständen viel Freude.

Für mich ist es wieder einmal ein Loslassen mit Freude gewesen, habe auch wieder Platz geschaffen, den ich nicht auffüllen werde.

Kurz und knapp mit viel Freude.

bis bald Karin



Freitag, 20. Mai 2016

Ich teile gerne und du? / 288

Heute möchte ich mal etwas los werden. 

Ich werde immer wieder mal angefragt, ob Ihr meine Posts teilen dürft auf Facebook oder anderen Socialmedia. Vor allem wenn ich etwas zu verschenken habe.

Natürlich dürft Ihr das, Ihr könnt gerne meine Beiträge teilen oder weiterleiten. Ich freue mich über jede Leserin und Leser. Ihr dürft auch gerne etwas dazu schreiben, immer zu. Ich beantworte auch gerne Fragen, sei dies persönlich, also per Mail oder auch gleich Face to Face.

quelle:absatzwirtschaft.de

Also lasst eure Bedenken los und fragt einfach oder teilt wie Ihr gerade Lust dazu habt. Wenn Ihr einen Kommentar schreiben wollt dürft Ihr das auch gerne tun. Dies ist ein Blog der Leben und inspirieren darf.

Und ja ich gebe auch wieder einmal "Rituale" preis wie ich loslasse. Ich nehme mir jedoch die Freiheit dies zu tun wann ich will. Denn Loslassen Ratgeber gibt es ja enorm viel. Zum Teil benutze ich auch solche, jedoch bin ich ein kreativer Mensch und wandle vieles ab so wie es für mich stimmt. Nicht weil ich mich nicht an Regeln halten will, nein es soll sich für mich richtig anfühlen.

So und nun ist noch eine weitere Frage zu klären, ich wurde auch gefragt ob ich wieder einmal einen Workshop gedenke zu veranstalten. Ganz ehrlich, ja ich habe mir darüber Gedanken gemacht und ja es sind da schon einige Ideen im Kopf und auf Papier. Jedoch auch hier will ich mir noch etwas Zeit nehmen bis zur Umsetzung. Hier dürft Ihr gerne eure Wünsche anbringen, was Ihr denn gerne für Themen habt. Auch gleich in Facebook, im Kommentar oder auch per Mail.

Das einzige was ich verrate ist, einer meiner Workshop wird sehr kreativ sein, und das schöne daran ist man muss überhaupt nicht begabt sein. Ich kann mir vorstellen, dass Ihr danach sehr begeistert seit von euch selbst. Mehr dazu später, wenn es so weit ist.

Ich hoffe, heute eure Fragen beantwortet zu haben und freue mich auf euer Teilen, Kommentieren und auf neue Leser und Leserinnen.

bis bald Karin



Donnerstag, 19. Mai 2016

Handgemachter Kerzenständer / 289

Bin gespannt wem ich eine Freude bereiten kann.

Ich trenne mich heute von einem handgemachten Gegenstand, den ich von einer sehr künstlerisch begabten Frau erhalten habe. Dieses Kunstwerk wurde mit sehr viel Liebe und vielen Details erarbeitet. Darum möchte ich den Kerzenhalter wirklich jemandem verschenken, der diese Arbeit auch schätzen kann und Freude daran hat.

Hier habe ich dir ein paar Bilder von diesem wunderschönen Kerzenständer. Er kann übrigens auch gut draussen gebraucht und aufgestellt werden, einfach nicht an der prallen Sonne und vor Regen geschützt.


quelle: karin meister


Wer diesen Kerzenständer möchte kann sich gerne bei mir melden. So macht loslassen Freude, wenn man jemandem ein Geschenk übergeben kann.

bis bald Karin



Mittwoch, 18. Mai 2016

Schritt für Schritt / 290

Weisst du was, heute wurde mir bewusst, dass ich in den letzten Monaten meine Geduld schulte und mir das heute so richtig vor Augen geführt wurde.

In vielen Dingen bin ich sehr geduldig, jedoch mit mir nicht immer. Vor allem während meiner Burnout-Zeit war ich sehr ungeduldig. Ich wollte alles mit Gewalt vorwärts treiben jedoch mein Körper zeigte mir immer wieder, dass er das nicht mehr zu lies. 

Heute machte ich dann eine Äusserung, dass es besser sei manchmal etwas liegen zu lassen als alles gleich zu erledigen. Mir war diese Äusserung im ersten Moment gar nicht bewusst. Erst als ich darauf aufmerksam gemacht wurde.

Anscheinend habe ich diese Äusserung so selbstverständlich gemacht, als ob es für mich ganz normal sei. 

Ich war richtig erschrocken als ich darauf aufmerksam gemacht wurde. Denn früher hätte ich die Konsequenzen dieser Aussage so befürchtet, gar nicht vorstellbar.

Ich wurde mir heute bewusst, dass ich einen Teil meiner Ungeduld von mir loslassen konnte. Dies ohne das ich es bewusst tat, nein es geschah einfach von Tag zu Tag, Schritt für Schritt. 


quelle:popcornfun de


Ich lies das Leben seinen lauf nehmen, denn es blieb mir nichts anderes übrig und es ist gut so. 

Heute möchte ich mich bei meinem Leben einfach bedanken.

Bis bald Karin



Dienstag, 17. Mai 2016

Dora Heldt / 291

Ich bin ready für die Sommerzeit. Heute habe ich mir zwei neue Bücher gekauft für die Badesaison. Ich liebe die Bücher von Dora Heldt, Sie ist eine Norddeutsche Schriftstellerin und einige Ihrer Bücher wurden auch schon verfilmt.

Ihr Schreibstil ist sehr lustig also ich lache mich jeweils halb kaputt. Ich kann sie dir nur empfehlen. Vor etwas muss ich dich aber warnen. wenn du die Bücher von ihr in der Öffentlichkeit liest, kann es passieren, dass die Menschen rund um dich, dich komisch anschauen, weil du eventuell lauthals lachen musst.

Also ich habe mir heute Ihr neustes Buch gekauft und lasse dafür gleich 5 Bücher von Ihr los. Ich verschenke diese Bücher. 


quelle: karin meister

Hier gilt wer mich als erstes Kontaktiert erhält die Bücher oder das gewünschte Exemplar. Entweder per Mail, per Facebook, twitter oder Pinterest, wer mich gut kennt auch per WhatsApp.

Also ich freue mich schon dir eine Freude zu bereiten und viele lustige Momente zu verschenken.

Bis bald Karin




Montag, 16. Mai 2016

Reto Berra / 292

Reto Berra, unser Schweizer National Torhüter an der Eishockey WM 2016. Ich glaube es wissen es viele, dass ich ein grosser Eishockey-Fan bin. Gut und die andern wissen es jetzt.

Ich verfolge wirklich alle Schweizer Nati spiele mit grosser Freude. Unser Nationalteam macht wirklich aus meiner Sicht eine hervorragende Arbeit in Russland. Dieser Kampfgeist bis zum Schluss, der Einsatz bis zum Letzten einfach toll diesen Hockeyspielern zu zusehen. Es macht wirklich Spass, hier einfach mal ein Danke an das Team!!

Heute habe ich ein Interview von Reto Berra gelesen. Ihm passierte im ersten Spiel ein Lapsus, also er bekam ein ganz blödes Tor. Aus meiner Sicht darf das auch ihm passieren, da gehen aber die Meinungen schon auseinander. Über dieses Thema will ich weder schreiben noch diskutieren.

Der Journalist frage ihn wie er diesen Lapsus weg stecken konnte. Er meinte darauf, er sei ja nicht mehr 18 sondern 29 Jahre alt, wenn er nicht gelernt hätte solch einen Fehler wegzustecken, dann wäre er jetzt nicht in diesem Team oder bis in der NLA (der höchsten Schweizer Liga) gekommen, oder in die NHL wo er heute spielt.

Reto Berra hat also gelernt los zu lassen, denn ohne dieses Lernen wäre er nicht dort wo er heute ist. Also seine Reise durch die Hockey-Welt wäre nicht so erfolgreich möglich gewesen. Denn er wäre mit zu schwerem Gepäck gereist.


 
quelle: keystone

Interessant wäre jetzt noch zu wissen wie er das genau gelernt hat, ich denke durch die vielen guten Paraden die er immer wieder zeigt. Sicher hat er auch einen Mentaltrainer und andere Hilfsmittel. Wie auch immer.

Mich regte dies zum Nachdenken an, wo habe ich überall gelernt los zu lassen über Fehler nicht weiter nach zu denken. Ich staunte nicht schlecht, da kam mir doch einiges in den Sinn. Wenn ich da schon nur an die Zeit als Mutter denke, klar regte ich mich über Fehler auf, jedoch machte ich einfach weiter und versuchte es das nächste mal anders zu machen. Genau das ist üben, üben und wieder aufstehen, Krone richten und weiter gehen.

Das machte mir auch Freude täglich weiter zu machen mit meinem Loslassen-Projekt. Nicht das ich aufgeben wollte auf keinen Fall, nein es war eine positive Motivationsspritzen. Aus der Perspektive zu schauen was ich alles schon loslassen konnte.

Falls du auch am Loslassen bist, schau doch auch einfach mal was schon alles nicht mehr bei dir ist und welche Erfolge du schon verzeichnen kannst.

bis bald Karin



Sonntag, 15. Mai 2016

Einfach gut / 293

Lebensfreude pur. Kennst du das? 

Heute spazierte ich wieder einmal am Moossee entlang, überall blühten die Blumen, die Vögel sangen und die Sonne schien. Das erfüllte mich einfach mit Lebensfreude. 

Mit einem Lachen auf dem Gesicht und der Sonne auf dem Nasenspitz spazierte ich meines Weges. Keine Sorgengedanken, keine Ängste, keine Ballastgefühle, alles war im Lot. Ich war ganz bei mir, verbunden mit der Natur und mit Kisha unterwegs.

In solchen Momenten bin ich ganz mich und könnte die Welt umarmen. So reise ich mit leichtem Gepäck und muss nichts loslassen. Denn es ist nur das bei mir, was ich in dem Moment brauche.

Lebensfreude ist ein Gefühl, welches Emotionen auslöst, wie andere Gefühle auch Emotionen auslösen. Ich ging schon mit einem guten Gefühl aus dem Haus, weil das Wetter viel besser war als gemeldet. Also war mein Grundgefühl für diesen Spaziergang schon ein positives.

Es gibt doch ein Sprichwort welches sagt, "gib jedem Tag die Chance ein guter Tag zu werden". Ich glaube das ist eine wichtige Essenz im Leben, ob dies nun der ganze Tag ist oder nur eine Situation, diesem die Chance zu geben gut zu werden. 

quelle: karin meister

Ich weiss, dass ich da im Bewerten bin, und Bewertungen entwickeln Gefühle und diese wieder Emotionen. Jedoch zeigt mir die Wertungen in diesem Fall auch ob ich mich gut fühle oder nicht. Also habe ich wieder die Möglichkeit mein Denken zu ändern und etwas eine Chance zur Veränderung zu geben. 

So kann ich alte Muster loslassen, wie zum Beispiel Regenwetter = blöder Spaziergang usw. Dies ist dann bewusst werden über meine Gedankengänge und bewusst sein hilft beim Loslassen.

Ich geniesse heute meine Lebensfreude und hoffe, du hattest heute auch Momente der Lebensfreude.

Bis bald Karin



Samstag, 14. Mai 2016

Geburtstagseinladung / 294

Gestern war ich an einem Geburtstagsfest eingeladen. Eigentlich war ich recht müde, doch ich raffte mich zusammen und ging zu diesem Fest.

Richtig gemütlich war es in diesem Keller und die Jazzband machte sehr gute Musik. Ich freute mich, viele Menschen wieder zu sehen die ich lange nicht mehr gesehen hatte. Alte Erinnerungen wurden erzählt und wir lachten sehr viel. Auch neue Menschen lernte ich kennen, von denen ich schon viel gehört hatte, jedoch nie ein Gesicht dazu hatte. Das ist jetzt zum Glück anders.

Ich freute mich sehr über diese Geburtstagseinladung und genoss diesen Abend sehr.


quelle: k.meister

Heute erkannte ich, dass ich diese Chance gestern wahrgenommen habe und meine Müdigkeit losgelassen habe. War das nun eine Ampel überfahren und nicht auf meinen Körper hören und wieder einmal einfach weiter machen? Oder war es meine Bedenken loslassen, das ich nicht immer nur denke was ich noch alles zu erledigen ist und ich doch am Dienstag wieder fit sein sollte fürs Geschäft? 
Ich denke ich habe in diesem Moment mal entschieden im hier und jetzt zu leben. Nicht ans Geschäft denken, nicht daran zu denken ob es vernünftig ist oder nicht. Einfach nur im Moment zu leben.

Wenn ich meine Bedenken nicht losgelassen hätte, wären mir gestern Abend viele schöne Momente entgangen und das wär richtig schade gewesen.

Ich möchte auch dich motivieren öfters mal Bedenken los zu lassen und es einfach zu tun.

bis bald Karin



Freitag, 13. Mai 2016

Los werden oder los lassen / 295

Der Unterschied zwischen loslassen und los werden. Da gibt es doch ein paar gute Beispiele: 

Es gibt Menschen die gerne Kilos los werden möchten und können diese nicht loslassen.
Oder da ist ein Nachbar den man los werden möchte jedoch der wird garantiert nicht umziehen. Es gibt auch Gedankenspiele die man gerne los werden möchte und einem einfach nicht loslassen.

Genau über das los werden und los lassen habe ich mir heute etwas Gedanken gemacht.
In meinem Leben gibt es auch Dinge die ich los werden möchte, und da kommt das Gesetzt der Resonanz ins Spiel. Also etwas, das ich unbedingt los werden möchte, begegnet mir immer noch mehr. Weil ich damit beschäftigt bin es los zu werden, meine Gedanken und Handlungen drehen sich um's los werden. Also es soll übertrieben gesagt mit Gewalt weg von mir. Doch gegen etwas das ich mich stelle oder die Energie rein gebe ziehe ich immer mehr an. 

Also mit jeder Diät und deren Abschluss, ziehe ich unter Umständen wieder Kilos an. Dem können mir wohl viele beipflichten. Jedoch wenn ich nicht ans Abnehmen denke sondern an eine gesunde, ausgeglichene Ernährung und Bewegung, purzeln die Kilos plötzlich von selbst. 


quelle: t-online.de

Je mehr ich mich im Bett wälze weil ich nicht einschlafen kann und mich ärgere, dass die Schlafstunden an mir vorbei ziehen, desto weniger finde ich Ruhe und Schlaf. Also bin ich in Resonanz mit Ärger, Unruhe und Schlafstörung. Also wenn ich die Situation annehmen kann wie sie ist, den Schlaf nicht finden, je eher werde ich ruhig.

Der Unterschied zwischen los lassen und los werden kann man in dem Sinn so beschreiben. Je mehr ich etwas mit Gewalt weg haben will, je mehr bleibt es. Je eher ich ein JA zur Situation geben kann, und ich den Fokus verändere, desto eher kann etwas los gelassen werden.

Es geht darum mit welchem Fokus ich auf etwas zu gehe und mit was ich in Resonanz trete. Lieber aufs Loslassen als aufs Loswerden.

Ich lasse das Loswerden los und vertraue darauf, dass es sich von mir entfernt, wenn ich den Fokus verändert und es Zeit dafür ist.

bis bald Karin



Donnerstag, 12. Mai 2016

Rote Ampel / 296

Nun gut heute bin ich wieder einmal in die Falle getappt.

Am Morgen zu viel auf einmal erledigt, nur kurze oder gar keine Pausen, sofort weiter am Mittag, ging ich noch an die Aare spazieren. In der Hoffnung nicht verregnet zu werden.... War eine falsche Hoffnung, zu einem Termin der viel länger ging als ich gedacht hatte und zum guten Schluss noch ein riesen Verkehrschaos für den Heimweg. Also ganzes Programm.

Ich hatte es am Morgen schon verpasst, meine Pausen ein zu halten und dort würde ich im Rückblick sagen, lag der Hase im Pfeffer. Ja ich fiel ins alte Muster, einfach immer weiter ohne Rücksicht. Ich habe alle roten Ampeln überfahren ohne es zu merken. Einerseits war ich total in meinem Element und im guten Flow. Jedoch merkte ich nicht wie meine Energie so recht schnell verpufft wurde.

Richtig bewusst wurde es mir auf der Heimfahrt im Verkehrschaos. Überall rot, überall Stau immer wieder drängten Autofahrer vor und rein. Meine Laune war so ziemlich im Keller und ich ärgerte mich. Doch plötzlich musste ich lachen, denn meine Heimfahrt war eigentlich genau mein Tagesablauf und wurde mir so richtig vor die Augen geführt.


quelle: pinterest

Gut ich lies mein altes Muster wieder mal gewähren, bis zu einem gewissen Punkt. Als es mir dann Bewusst wurde, konnte ich darüber lachen. Mit diesem Lachen konnte ich diesen Tag dann auch einfach los lassen und mir sagen, morgen ist wieder ein Tag wo ich es erneut üben kann.

Da kann ich sagen, konnte ich wenigstens meinen Ärger loslassen über mich selbst das ich in die Falle getappt bin. Das ist doch auch schon etwas.

Bis bald Karin



Mittwoch, 11. Mai 2016

Menschen / 297

Ich übe mich im Moment im Loslassen von Menschen.

Vor etwa 4 Wochen teilte mir ein wichtiger Wegbegleiter mit, dass er mich nur noch bis ende Mai begleiten könne. Weil er einen neuen Job angenommen habe.

Im ersten Moment war ich traurig und im zweiten Moment konnte ich mich richtig für ihn freuen. Zuerst dachte ich für mich, dann wird diese Begleitung für mich wohl beendet sein, denn ich war gerade nicht bereit mich auf jemanden neuen einzulassen.

Heute konnte ich dann ein JA dazu geben, dass mich jemand neues begleiten wird. Denn ich machte mir einige Gedanken über meinen weiteren Weg. Mir fiel auf, dass unsere Zusammenarbeit dann enden wird, wenn ich schon fast wieder Vollzeit arbeiten werde. Also beginnt dann definitiv ein neuer Weg nach meinem Burnout. Passt doch genau mit jemandem neuen zusammen zu arbeiten. Denn die Zusammenarbeit beinhaltet ja dann auch andere Themen. Dies kann sogar eine super Chance sein für mich. Jemand der mich aus dem Burnout begleitet hat und dann jemand der mich während meiner Arbeit begleitet. So kann ich ende Monat einen Schlussstrich unter mein Burnout ziehen und es loslassen. Auf jeden Fall habe ich mir das mal so zurecht gelegt.


quelle: krematorium-aurich.de

Das Loslassen von Menschen fällt mir in der Regel etwas schwer. Jedoch durfte ich ja diese Woche schon lernen einen Kunden los zu lassen und ende Monat nun meinen Wegbegleiter. 

So einfach wie ich das hier beschreibe ist das für mich jedoch nicht ganz. Denn ich habe zu den Menschen die ich in meiner Nähe habe meistens eine sehr schöne Beziehung. Darum ist dies jeweils auch mit Emotionen verbunden, in diesem Fall mit traurigem Verlust. Mein Wegbegleiter den ich loslasse, kann ich aber auch mit einem freudigen Herzen loslassen. Einerseits eben für ihn und anderseits, zu wissen das ich ein Kapitel beenden kann.

Und wer weiss, in der Regel begegnet man sich im Leben meistens mehr als einmal, vielleicht auf einer anderen Bühne. 

Was ich heute nun losgelassen habe ist, dass ich die Idee hatte keinen Wegbegleiter mehr zu brauchen. Also die Einsicht hatte, wenn etwas zu Ende geht, dass es nicht mehr weiter geht. Also mein schwarz / weiss Denken, wurde durch flexibles Denken ersetzt. Hat zwar etwas gedauert, jedoch lieber spät als nie.

bis bald Karin



Dienstag, 10. Mai 2016

Hemmungen / 298

Es kann sein, dass ich mich heute ziemlich oute, how cares.

Also ich war auf meinem Abendspaziergang, welcher heute über den Schulhausplatz führte und am Sportplatz vorbei. In der einen Hälfte des Rasens trainierten die Volleyballerinnen und auf einer anderen Seite waren drei Jungs am Fussball spielen. Also zum Teil, denn jetzt kommt's. Die Jungs hatten einen Gettoblaster dabei und hörten dazu Musik, zwei der Jungs standen vor dem Tor und machten einen Tanz. Der Dritte stand in der Ecke um einen Eckball zu treten (ich bin im Fall kein Fussballprofi aber das weiss ich auch das man den so nennt). Jedoch ging das nicht, denn er musste so lachen über seine beiden Kumpels.
Plötzlich trat er den Ball, der ging ins Nirgendwo, ich meinte nur, vielleicht doch zuerst ein kleines Tänzchen? Dann konnten die Jungs überhaupt nicht mehr vor Lachen. Sie meinten dann, los hilf gleich mit zu viert sieht das besser aus. Etwas überrascht über diese Antwort, musste ich auch lauthals lachen. Die Jungs liessen nicht locker, also gut ich lies mich überreden und tanzte mit denen einen kleinen Tanz.


quelle: pinterest.com

Wir alle mussten so lachen und Kisha schaute mich nur an und bellte, sie meinte wohl wir spielen jetzt. Nach einem kurzen tschüss ging ich meines Weges weiter.

Während des restlichen Spaziergang hatte ich ein riesen Lachen auf meinem Gesicht.

Einfach mal die Hemmungen loslassen, etwas ganz verrücktes tun, und siehe da die Seele macht Freudensprünge. Ich glaube so gar mein inneres Kind hatte riesen Spass daran. Es gibt ja das Sprichwort, das Kind im Manne, heute war es in der Frau:)).

bis bald Karin



Montag, 9. Mai 2016

Zusammenarbeit / 299

Heute lies ich einen Kunden los. Unsere langjährige Zusammenarbeit wurde heute aufgelöst per Ende Jahr.

Wenn ich ganz ehrlich bin, ist mir dies gar nicht leicht gefallen. Zumal wir letzte Woche noch ein Gespräch zusammen hatten und er mir seine mündliche Zusage zur Zusammenarbeit gab. Im ersten Moment war ich vor den Kopf geschlagen und konnte gerade gar nicht mit dieser Situation umgehen. Im zweiten Moment war es so, dass genau dies mein Motto ist, Kunden nicht an mich mit Knebelverträgen zu binden. Ich will, dass ein Kunde jeder Zeit aus seinem Vertrag jährlich aussteigen kann. Denn genau solche Knebelverträge gehe ich selbst gar nicht gerne ein und versuche sie zu vermeiden wo immer es möglich ist.


quelle: gedankennahrung.de

Ich setzte mich dann noch einen Moment mit der Situation auseinander und mich fragte warum ich zuerst nicht damit umgehen konnte. Es war wieder einmal meine Angst etwas falsch gemacht zu haben, und Angst dass meine Arbeit nicht gut genug sei. Natürlich kam da auch gleich die Existenz die sich auch noch meldete. Als ich die drei erkannte, wusste ich auch das dies wieder alte Muster sind die sich da meldeten.

Durch das, dass ich die drei mal mit einem JA begrüsste und ihre Existenz akzeptierte wurde es in mir plötzlich viel ruhiger. Ich wusste dann, dass es nichts mit mir zu tun hat. Sondern, dass der Kunde einfach einen Entscheid für sich getroffen hat und er mir das mitteilte.

Klar habe ich trotz der Erkenntnis nicht Freude an seinem Entscheid, jedoch kann ich besser damit umgehen. Es gibt wieder Platz für einen neuen Kunden oder etwas Anderes.

Klar ist doch noch etwas weiteres angesprochen worden, nämlich mein Ego. Dieses meldete sich dann später unter dem Tag auch noch. Nach dem Motto du hast es wieder mal vermasselt usw. doch dieses konnte ich rasch in die Schranken weisen. Wie?

Ganz einfach ich erklärte ihm dass dies die falsche Tür sei, und keinen Sinn mehr habe bei mir anzuklopfen. Und du glaubst es nicht, aber es ist ganz schnell ruhig geworden.
Also konnte ich auch einen Teil von meinem Ego in die Schranken weisen und so etwas von einem alten Muster loslassen.

bis bald Karin



Sonntag, 8. Mai 2016

Waldbrände / 300

Wenn ich mir die Bilder von Provinz Alberta, der Stadt  Fort McMurray ansehe, komme ich mir mit meinem Blog über's Loslassen richtig blöd vor.

Diese Menschen haben auf einen Schlag alles verloren, müssen davon rennen um ihr Leben zu retten. Das ist schlagartiges Loslassen, die Einen oder Andern hatten noch die Möglichkeit ihr Auto und Familie zu packen und einfach los zu fahren. Es gibt aber auch solche die alles verloren haben.

Ja, Naturkatastrophen gibt es immer wieder, und sind Schicksalsschläge. Auf meinem heutigen Spaziergang, machte ich mir dann wirklich Gedanken, was ich alles packen würde wenn bei uns so etwas passieren würde. Irgendwie war ich mit diesem Gedanken völlig überfordert und wusste es im ersten Moment gar nicht.


quelle: welt.de

Dann war einfach klar, alle Menschen die zu Hause sind, Kisha, Wasserflasche wenn möglich Handtasche und weg. Falls das noch möglich wäre. Ansonsten einfach das was ich auf meinem Körper trage, Kisha und weg.

Wenn man es ganz runter bricht ist es doch so, wir kommen nackt zur Welt und gehen eigentlich auch nackt. Alles was uns noch angezogen oder beigelegt wird, können wir gar nicht mehr gebrauchen. Also ganz wirklich, brauchen wir doch nur Vertrauen, dass alles so kommt wie es kommen muss.

Für mich war das heute die Lektion, geniesse jeden Moment mit allem was du hast, seien das liebe Menschen oder auch materielle Dinge, alles ist vergänglich und kann jeder Zeit einfach weg von dir. Das ist mir alles schon lange Bewusst, heute aber wieder einmal so richtig eingefahren.

Denn ich durfte einen wunderschönen Muttertag geniessen und wurde richtig verwöhnt, für das bin ich sehr dankbar.

bis bald Karin