Freitag, 30. September 2016

Bedenken / 155

Das Wort Bedenken hatte mich heute durch den Tag begleitet, immer wieder traf ich es an. Heute Mittag war ich mit einer lieben Freundin zum Spaziergang und Mittagessen verabredet. Wir trafen uns an der Aare, Sie kam mit Ihrem flotten Zweirad mit Körbli. Richtig cooler Flitzer den sie da fährt. Als ich sie sah war ich richtig entzückt und sprach sie auf das Körbli an. Ich hatte schon öfters daran gedacht wieder ein Fahrrad zu kaufen mit Körbli damit ich mit Kisha auch mal eine Radtour mit Spaziergang verbinden könnte. Jedoch hatte ich immer wieder etwas Bedenken ob das eine gute Idee sei. Fahrrad Hund Körbli, gefährlich, was ist wenn Kisha keine Freude daran hat, wenn ich stürze, oder mich jemand um fährt. Sicherlich alles gute Einwände. Doch heute wurden die kurzerhand geprüft. Jedenfalls mal ob Kisha vielleicht Spass daran haben könnte.

Schwup die wup war Kisha in dem Körbli und Eni fuhr eine kleine Runde mit ihr. Kisha sass wie eine kleine Diva im Korb und war meiner Ansicht sehr zufrieden. Es war ein total lustiges Bild.


quelle:karinmeister

Nach der kurzen Runde, kam Kisha wieder auf sicheren Boden und wir traten unseren Spaziergang an. Während unseren weiteren Gesprächen, stellte ich fest, das ich immer wieder auch Bedenken hatte für etwas um zu setzten, was heute noch nicht spruchreif ist.

Wir werden sicher noch einige Meetings zusammen haben bis die restlichen Bedenken ausgeräumt sind. Doch einen Anfang habe ich heute mal gemacht, einfach mal tun und schauen was dabei raus kommt.

Mit Kisha ging das heute sehr gut, so lies ich einige Bedenken schon mal los.

Danke für die Lektion!!

Bis bald Karin



Donnerstag, 29. September 2016

Notizbuch / 156

Heute sass ich in meinem Büro und arbeitete. Plötzlich hielt ich inne und lehnte mich einen kurzen Moment zurück. Mir wurde bewusst, dass ich in meinem Büro sass und arbeitete. Es war ein ganz komisches Gefühl, kann es gar nicht richtig in Worte fassen. Ich überlegte kurz was vor etwa einem Jahr war, weiss nicht genau warum. Plötzlich fiel mein Blick auf mein Notzibuch, welches ich mir zulegte während meines Burnout. Ich nahm es zur Hand und blätterte etwas drin rum. 

Vor einem Jahr konnte ich mein Büro nicht betreten ohne Schweissausbrüche und Herzrasen. Mir wurde gerade etwas schwindelig als ich das las. Ja und heute kann ich wieder in meinem Büro arbeiten voller Freude und Elan. Mir wurde so richtig bewusst was ich in der Zwischenzeit alles los gelassen habe. Lange überlegte ich ob ich mein Notizbuch wegwerfen soll, da ich mein Burnout hinter mir gelassen habe. Ich entschied mich es zu behalten und zwar aus folgendem Grund.

quelle:ebay

Zu meiner eigenen Sicherheit, damit ich mir immer wieder ab und zu vor Augen führen kann wo ich war und es sich lohnt achtsam mit mir zu sein. 

Nach einer Weile legte ich mein Notizbuch wieder zur Seite, stieg aus den Gedanken aus und arbeitete weiter. Mit einem zufriedenen Gefühl, Freude und unendlicher Dankbarkeit, dass es mir wieder gut geht.

Es tut gut zu erkennen was man schon alles losgelassen hat und auf gutem Weg ist.

bis bald Karin



Mittwoch, 28. September 2016

Ou nass / 157

Heute wurde mir wieder einmal die Leichtigkeit des Lebens vor Augen geführt. Ich war mit der kleinen Tochter von meiner Nichte im Garten. Die Kleine übt gerade ohne Windeln unterwegs zu sein. Während unserem gemeinsamen arbeiten, fragte ich sie immer wieder ob sie aufs WC müsse. Es kam immer wieder ein nein. Das war ok. Die Kleine war dann einen Moment lang mit der Giesskanne unterwegs und plötzlich sagte sie: ou nass. Im ersten Moment dachte ich, jetzt ist ihr das Wasser der Giesskanne aufs T-Shirt oder sonst wo gekommen. War aber anders, ein kleiner Bach ging dem Hosenbein entlang runter. Sie meinte nur. Nid schlimm gäu. Klar überhaupt nicht schlimm, du bist ja am üben. Sie lachte zog die Schuhe aus und wir gingen gerade unter die Dusche und neue Kleider anziehen. Ist ja keine Sache. Für sie war das Thema beendet. Kein Theater, keine Selbstkritik, keine Selbstzweifel, nichts einfach weiter im Trott.


quelle:amazon.com

Später am Nachmittag lies ich mir diese Situation nochmals durch den Kopf gehen, und fragte mich, wann geschieht das eigentlich, wann beginnen wir mit all den Selbstzweifeln, Kritik usw. Ich kam zum Schluss, dass es wohl der Zeitpunkt ist, wenn es von uns erwartet wird, dass wir jetzt etwas können, weil wir es ja schon so oft geübt haben und es eigentlich können. Oder wenn wir es selbst von uns erwarten, dass wir es können sollten. Ich denke mal es hat auch mit den Vergleichen zu tun. Wenn wir hören, das kann aber die und die schon und du noch nicht. Wenn wir das Gefühl haben, mit uns stimme etwas nicht. Ich denke dies könnten alles solche Momente sein wo die Startschüsse los gehen für die Selbstzweifel und Selbstkritik.

Ich schaute mal genau bei mir hin, wann es bei mir heute geschieht, und es sind genau diese Punkte, wenn von mir etwas erwartet wird, sei es von mir selbst oder von aussen oder wenn ich vergleiche oder verglichen werde. Ich habe für mich beschlossen, dass ich diese Selbstzweifel oder Selbstkritik mal etwas beobachten will, damit ich genau diese Vergleiche und Erwartungen loslassen kann. So dass ich mit mehr Leichtigkeit durchs Leben gehen kann, kurz "dusche" und einfach weiter mache.

Ich bin so dankbar durch die Kleine immer wieder etwas zu lernen, und mich so verändern kann.

bis bald Karin


Dienstag, 27. September 2016

Immer wieder schnell / 158

Ich werde mein SCHNELL einfach nicht los. Immer wieder fällt mir auf, dass ich dieses Wort schnell noch oft gebrauche. Viel zu oft! Ist für mich sehr interessant zu sehen wie sich etwas so stark einprägt. Das ist wirklich eine Knacknuss für mich.


quelle:ethz.ch

Ich setze das Wort immer wieder ein wenn ich etwas erledigen möchte. Ich tue noch schnell, oder ich gehe noch schnell. Auch wenn ich mich überhaupt nicht beeilen muss, sondern alle Zeit habe. Es ist ja immerhin schon ein kleiner Schritt nach vorne, dass ich es bemerke. Das letzte Mal als ich über das Wort schnell geschrieben habe war, am 30. März. Eine lange Zeit und man könnte denken, das sollte jetzt doch geklärt sein. 

Leider nein. Also habe ich mich heute wieder etliche male korrigiert, ich mache es jetzt so: Jedesmal wenn ich mich dabei erwische, sage ich den Satz noch einmal ohne schnell, und  formuliere ihn um. Es ist anstrengend, es ist zum Teil lächerlich, jedoch wenn ich ans Ziel kommen will, bleibt mir nichts anderes übrig es zu tun.

Alte Muster los zu lassen ist wirklich harte Arbeit. Ich beliebe dran und freue mich schon wenn ich es geschafft habe, das Wort schnell so ein zu setzen wie es richtig ist.

Wie du siehst bin auch ich immer noch am üben.

bis bald Karin



Montag, 26. September 2016

Der Rote Punkt / 159

Wie viele Menschen oder Tiere hast du um dich, wo es absehbar ist das du selbst nicht mehr so viel Zeit mit ihnen verbringen kannst. Vielleicht rein vom Alter her, vielleicht aus gesundheitlichen Gründen, vielleicht weil der Mensch auswandert, vielleicht weil jemand neue Wege geht oder vielleicht weil du selbst dich veränderst. Ich bin sicher es gibt welche.

Warum ich auf diesen Gedanken komme? Ganz einfach, wir wissen es nie, wie viel Zeit wir noch haben mit anderen Menschen oder Tieren. Jeder Tag ist ein neues Geschenk in unserem Leben, das wir mit unseren Liebsten verbringen dürfen.

Ich bin mir sicher, dass wir das alle wissen in unserem Hinterstübchen. Jedoch weiss ich von mir selbst, dass ich es mir manchmal zu wenig bewusst bin. Den gerade diese Zeiten sind wesentlich! Letzte Woche kam mein Vater zum Abendessen vorbei. Wir sehen uns nicht sehr oft, warum? Es ist immer etwas los. Oder gerade keine Zeit, anderes ist wichtiger usw.

Das ist ja auch richtig so, denn jeder hat sein eigenes Leben und seine Aufgaben im Alltag zu erledigen. Jedoch einen Gedanken an einen lieben Menschen, oder einen Blick und ein streicheln für unser Tier, liegt doch immer drin. Ein kurzer Anruf, ein kurzer Text, diese Zeit ist doch immer da, oder? In unserer heutigen digitalen Zeit, ganz ehrlich, klar, aber denke ich daran. Es geht nicht darum dumme Sprüche oder Bilder einander zu zusenden, sondern ehrlich gemeinte persönliche Worte.


quelle:karinmeister

Wie oft während des Tages mache ich Dinge, die eigentlich gar nicht wichtig oder sogar unnütz sind? Öfters mal, könnte ich die nicht einfach loslassen und in etwas investieren die sinnvoll sind? Eben einen kurzen Anruf oder einen persönlichen Text. Natürlich, doch dies ist ein altes Muster, welches wieder Zeit braucht um es zu verändern. Ich für mich habe heute beschlossen mich von solchen unnützen Momenten zu trennen und diese los zu lassen. Ich habe mir einen roten Punkt auf meine Hand gemalt, der mich daran erinnern soll. Bin gespannt wie das jetzt funktioniert und was sich da so alles verändert.

Loslassen ist mit Arbeit verbunden, mit Willen etwas zu verändern und braucht auch einen guten Grund dafür. Mein guter Grund ist, ich liebe diese Menschen und meine Tiere, ich will diese Lebenszeit gemeinsam geniessen und dies ohne Reue irgendwann.

bis bald Karin



Sonntag, 25. September 2016

Angst oder Mut / 160

Was hat loslassen mit Veränderung zu tun. Meiner Meinung nach sehr viel. Wenn ich eine kleine Rückschau halte, was sich bei mir alles verändert hat seit meinem Loslassen-Projekt, kommt da schon einiges zusammen. 

Ich habe an einigen Stellen im Haus mehr freien Platz erhalten, mein Kleiderschrank hat weniger Inhalt. Ganz allgemein gibt es mehr Luft. 

Was hat das nun mit mir persönlich gemacht? Ich empfinde mich als ruhiger und gelassener, viel mehr bei mir selbst, kann besser sagen wann es mir zu viel wird. Ich für mich sehe wenn ich in den Spiegel schaue klarere Augen, wieder ein Lächeln auf dem Gesicht. Ich fühle mich viel näher bei mir selbst. Ich kann mich besser auf das Wesentliche fokussieren. Ich fühle mich viel leichter und befreiter. Es ist wirklich ein Ballast abwerfen und durch dies verändere ich mich wohl täglich etwas mehr.


quelle:karinmeister

Ganz wirklich ist es ein ganz normaler Prozess, dass wir uns verändern. Im Moment ist dies in der Natur ja ganz schön sichtbar. Der Herbst der langsam aber sicher Einzug hält, die Blätter die sich verfärben und zum Teil schon runter fallen. Tägliche Veränderung! Ich glaube wenn wir der Veränderung etwas wohlgesonnener währen, würde loslassen noch einfacher fallen. Zur Veränderung braucht es jedoch auch den Mut etwas zu Tun. Denn ohne die beiden geht weder Loslassen noch Veränderung. 

Darum lasse ich auch heute wieder etwas Angst los, vor Veränderung und will mutig voran gehen um weiter los zu lassen.

bis bald Karin



Samstag, 24. September 2016

Ausgesprochen / 161

Hast du auch Menschen denen du gerne dein Ohr schenkst und ihnen gerne zuhörst. Ob es Lebensgeschichten sind die Freude bereiten oder manchmal auch traurig sind. Es ist jeweils ein Geben und Nehmen. Mal kann man zusammen Lachen, mal kann man Dinge klären oder Lösungen finden.


quelle:vaiseo.com

Nun gibt es aber auch Menschen die kommen nur bei mir vorbei wenn sie Probleme oder Kummer haben und etwas von mir brauchen. Ist ja irgendwie schön wenn man selbst eine Vertrauensperson ist und man an mich denkt wenn es ihnen schlecht geht. Die Hoffnung haben, dass ich vielleicht eine Lösung bereit hätte. Wenn es aber so ist, dass diese Menschen nur zu mir kommen um ab zu laden und über Jahre immer die gleiche Leier bringen. Die Schuld immer die Anderen tragen und sich selbst keinen Schritt verändern wollen, können oder keine Bereitschaft dafür zeigen. Ist es wohl Zeit diese Menschen los zu lassen.

Die grösste Herausforderung für mich war, wie sage ich es dem Kinde? Wie sage ich es diesem Menschen so, dass er die Botschaft dahinter versteht. Heute war so ein Tag das ich dies einem Menschen sagen wollte. Ich versuchte es zuerst auf die sanfte Art und Weise. Leider verstand dieser Mensch nicht was ich sagte. So wurde ich halt sehr deutlich und erklärte, dass ich nicht mehr bereit sei diese Geschichten an zu hören und Inputs zu geben. Weil ich für diesen Menschen keine Hilfe sei, er sich anderswo offene Ohren suchen müsse. Die Botschaft war angekommen.

Ein komische Stimmung lag einen Moment in der Luft, doch plötzlich kam eine Antwort die mich überraschte. Ich sei die einzige die noch zu höre, die andern hätten schon lange die Brücken zu diesem Menschen abgebrochen.

Ich fühlte mich dann gerade gar nicht gut. Doch ich blieb bei mir und meiner Meinung. Das heisst ja nicht, dass ich nichts mehr mit diesem Menschen zu tun haben will, sondern ich nicht mehr diese Geschichten hören will.

Ich brachte heute den Mut auf, eine Last los zu lassen, etwas aus zu sprechen, was nicht ganz einfach war. Es war für mich befreiend obwohl ich ein mulmiges Gefühl hatte.

bis bald Karin



Freitag, 23. September 2016

DH / 162

In meinem 50. Lebensjahr habe ich doch schon einige Dinge gemacht, die ich vorher noch nie gemacht habe. Es sieht so aus, als ob dies ein Abenteuerjahr ist. Das gefällt mir.

Heute war wieder so ein Tag, ich war das erste Mal bei einer Dentalhygienikerin. Bis zum letzten Zahnarztbesuch war das nie Thema. Meine Zähne wurden von mir stets einwandfrei geputzt und gereinigt, alles im grünen Bereich. Doch jetzt hat sich ganz leichter Zahnstein gebildet. Das sei normal in meinem "Alter", zuerst war ich etwas erschrocken und dachte, oh nein habe ich etwas nicht mehr gut gemacht. Aber dann erhielt ich eine ausführliche Erklärung und konnte alles nach voll ziehen.


quelle:dentalplanet.eu

Als legte ich mich heute bei der Dentalhygienikerin hin und liess sie ihre Arbeit tun. Ich versuchte so entspannt wie möglich zu sein und liess es einfach geschehen. Es wäre gelogen wenn ich sagen würde, es hat überhaupt nicht weh getan. Es war aber nicht so, dass es mega schlimm war. Ich als Anfängerin in dieser Angelegenheit kann da auch kein Urteil abgeben. Für mein Empfinden war es ok.

Vor allem das Gefühl in meinem Mund danach war einfach super. Also ich werde sicher wieder gehen. Die Empfehlung von Hans Steiner, Monbijoustrasse 20, 3011 Bern, in seiner Praxis zur Dentalhygiene zu gehen war sehr gut. Kann ich nur empfehlen.

Heute lies ich zum ersten Mal Zahnstein los. Wieder eine neue Erfahrung.

bis bald Karin



Donnerstag, 22. September 2016

3 Seiten / 163

Der gestrige Abend war ein voller Erfolg, meine Gäste und ich waren überwältigt von dem köstlichen Essen. Wir genossen den Abend in vollen Zügen.

quelle:karinmeister

Ich bin mir ganz sicher das ich das wieder tun werde. Wie ich gestern versprochen habe gibt es heute das WESHALB ich mich zu dem Entschieden hatte. Es hatte verschiedne Aspekte die dazu beitrugen:

Einmal war da, dass meine Zeit gerade etwas beschränkt war und ich es nicht ganz einfach war alle meine Gäste zum gleichen Termin an einen Tisch zu bringe. Das kennen wir alle sicher zur Genüge, einmal kann dieser nicht einmal jener nicht. Also hatten wir dann doch einen Termin gefunden der allen passte. Es kam bei mir aber zu einer grossen Kollision. Ich hatte am Mittwoch zuvor einen Kundentermin verschieben müssen, auf den gestrigen Mittwoch. Dies war ein wichtiger Termin für mich und den wollte ich garantiert nicht mehr verschieben. Nun stand aber der Gästetermin auch schon. Also suchte ich eine Lösung alles unter einen Hut zu bringen. Ohne dass ich in ein altes Muster falle und mir wieder zu viel auflud. 

Dies war die eine Seite, eine neue Lösung suchen und nicht in ein altes Muster fallen.

Dann war die andere Seite ebenfalls sehr stark. Ich als ehemalige:)) "Perfektionistin", oder auf dem Weg zu etwas normalerem. Wollte natürlich meine Gäste verwöhnen und alles sehr gut erledigt haben. Zudem ich selber sehr gerne koche und vor allem für Gäste. Eigentlich tue ich das mehrheitlich an Wochenenden, war aber eben dieses mal nicht möglich. Also kam mir in den Sinn diesen Koch zu engagieren der für mich kochte. Gesagt getan. 

Eine andere Seite, meinen Perfektionismus wieder etwas mehr loslassen.

Es gab noch eine weitere Seite, dass ich jemandem etwas anvertraute, was für mich wichtig war und unbedingt gut werden sollte. Also Kontrolle aufgeben und Vertrauen fassen, dass alles wunderbar wird.

Das waren doch gerade drei heftige Brocken die ich da auf einmal anpackte. Es hatte sich gelohnt auf der ganzen Linie. Ich bin froh habe ich diesen Schritt gewagt und bin auf meinem Weg wieder einen Schritt weiter. Step by Step jeden Tag etwas mehr.

Heute morgen als ich in die Küche kam und meine Abwaschmaschine ausräumte, hatte ich noch einen kleinen Verlust zu erkennen. Ich lies noch ein Glas los welches einen Spalt erlitt, weil ich wohl zu viel auf einmal in die Maschine eingeladen habe. Ist aber gar nicht schlimm, denn das wundervolle Gefühl vom gestrigen Abend genoss ich noch den ganzen Tag.

bis bald Karin



Mittwoch, 21. September 2016

Menu /164

Hast du das auch schon mal gemacht? Gäste zu dir nach Hause eingeladen zum Essen, und nicht selbst gekocht. Bis heute habe ich das auch noch nie gemacht.

Manchmal habe ich einfach nicht für alles Zeit, Beruf, Hund, Freunde, Familie usw. Doch möchte ich auf meine Familie nicht verzichten. So habe ich mir für heute Abend einen Koch gebucht, welcher bei mir zu Hause kocht. Wir besprachen zusammen das Menu, wie viele Leute und wann Essen. Der Rest ist seine Sache.


quelle:karin meister

Ich wollte nicht in ein Restaurant, sondern bei mir zu Hause sein in einer gemütlichen Atmosphäre. So lies ich heute auf eine ganz neue Art und Weise los und bin ganz gespannt wie das raus kommt. 

Morgen kannst du mehr darüber lesen.

bis bald Karin



Dienstag, 20. September 2016

Bronnie Ware / 165

Zur Zeit lese ich gerade ein Buch von Bronnie Ware, 5 Dinge, die Sterbende am meisten bereuen.

Dies ist ein sehr persönliches Buch und gibt viel zum Nachdenken. Eigentlich nichts neues, wenn man es genau überlegt. Eigentlich alles Dinge, die mir auch durch den Kopf gehen und ich zum Teil auch schon lebe. Das Buch bestätigt mir viele Dinge, die ich auch so sehe. Ich kann es nur wärmstens empfehlen, vor allem für Menschen, die nur ans Geschäft oder Arbeiten denken, die dem Geld hinter her rennen und Familie und Freunde dabei vergessen.

Ich kann auch sagen, dass Sie zum Teil sehr lustig schreibt obwohl es einige traurige Passagen hat. Für mich eine gesunde Mischung von beidem.


quelle:googlebook.com

Dieses Buch inspiriert mich auch immer wieder, mich auf das Wesentliche in meinem Leben zu fokussieren. Da kann es sein, dass ich einen spontanen Besuch erhalte, der mein Ohr braucht. Oder das ich auf einem Spaziergang eine gute Freundin treffe, mit der ich mich schon länger verabreden wollte und es einfach nicht klappte. Wir kurzgeschlossen beschliessen einen gemeinsamen Spaziergang zu unternehmen. Statt zuhause ins Büro zu sitzen und zu arbeiten. Ist heute so geschehen und habe meine Arbeit dann trotzdem alle erledigt im Büro, mit viel Freude und Elan in kurzer Zeit.

Klar da kommen jetzt sicher die Einen oder Andern, die sagen kann ich nicht, bin Angestellt und kann da nicht einfach davon laufen. Ein Argument das ich voll akzeptiere. Wir haben alle eine freie Zeit, in der wir entscheiden was wir tun oder lassen. In dieser Zeit kann ich mich auch auf das Wesentliche konzentrieren. Und weisst du was, es geht sogar während der Arbeitszeit. Je fokussierter ich arbeite und dran bleibe, je rascher ist etwas erledigt. So habe ich vielleicht sogar in meiner Pause Zeit einen netten Schwatz zu haben der gut tut. Also auch da kann ich mich aufs Wesentliche fokussieren.

Ich will mich noch viel mehr aufs Wesentliche fokussieren und unwesentliches loslassen. Dies ist ebenfalls wieder ein Prozess der einige Zeit in Anspruch nimmt. Und noch etwas es hat nichts damit zu tun was mehr Geld oder Ruhm bringt es hat mit meinem Wesen zu tun, daher kommt auch das Wort Wesentlich. Also mit meiner Seele die mir meinen Weg zeigt. Es wird noch genügend Zeit bereit sein, für all die anderen Dinge, die auch wichtig sind zu erledigen.

Immer mehr auf meine innere Stimme hören und mit Verstand umsetzten so gelange ich zum Wesentlichen.

bis bald Karin



Montag, 19. September 2016

Die Frage / 166

Heute wurde mir folgende Frage gestellt: "Kannst du immer alles gleich so loslassen was du da weg gibst, verschenkst oder weg wirfst?"

Klar habe ich ab und zu Wehmut oder bin mir nicht sicher ob ich dies oder jenes wirklich nicht mehr will. Gerade bei Kleidungsstücken fällt es mir öfters schwer. Es gibt auch sonst Dinge die mir nicht immer ganz leicht fallen. Zum Beispiel wenn ich meinen Putztag habe und meine 5 Stück loslasse. Da stehe ich schon manchmal vor einem Stück das mich reut weg zu tun. Gerade wenn es noch gut erhalten ist oder noch einsatzfähig wäre. Klar könnte ich es zur Seite stellen für alle Fälle. Aber eben gerade dies will ich ja nicht mehr, aufbewahren für andere oder eine Eventualität. Gerade diese Dinge sind Ballast, den ich loslassen will.

quelle:karinmeister

Nun wie ich es handhabe wenn ich mal unsicher bin. Ich nehme dieses Stück und lege oder stelle es gut sichtbar an einen Ort wo ich täglich mehrmals vorbei gehe. Jedesmal wenn ich daran vorbei gehe stelle ich die Frage warum sollte ich dich noch länger bei mir behalten. Klar kommen da immer Gründe, wenn es aber für mich fadenscheinige sind, ist es klar, dass das Stück weg geht. Wenn es Gründe gibt die relevant oder einleuchtend sind erhält das Stück eine Gnadenfrist, vielleicht bis zum nächsten Putztag. Wenn es dann nicht mindestens mehrmals in Gebrauch war ist die Zeit zum loslassen gekommen. Dies ist ein Ritual welches ich ab und zu anwende wenn ich unsicher bin, oder emotional werde.

Vielleicht hilft dir das auch bim loslassen.

bis bald Karin 



Sonntag, 18. September 2016

Duftnote / 183

Schuhe, Kleider und Parfum, das sind doch ganz klar Dinge die eine Frau nie genug haben kann. Ist eine Aussage meiner jüngsten Tochter.

Lange besass ich nur ein bis zwei Parfums, es gab jedoch eine Zeit wo ich merkte, dass sich mein Duftgeschmack veränderte. So kaufte ich verschiedene neue Düfte, welche mich wieder eine längere Zeit begleiteten. Die Einen trug ich etwas länger und die Andern weniger lang. Bis ich mich mit 4 bis 5 Parfums wohl fühlte. Jetzt war es plötzlich wieder so, dass ich einige nicht mehr riechen konnte. 
Heute weiss ich, dass dies mit Lebensphasen zusammen hängt. Wie ja allgemein bekannt ist, ist ein Duft der kürzeste Weg zu Erinnerungen. Vielleicht kennst du das ja auch, du riechst einen Kuchenduft oder einen Pflanzenduft und schon kommt dir etwas von deiner Grossmutter in den Sinn.

So ist es wohl auch mit Parfums, wenn etwas im Leben abgeschlossen ist verändert sich wohl auch der Duftgeschmackssinn, damit wir weiter gehen können auf unserem Lebensweg.


quelle:karinmeister

Heute war nun der Tag, wo ich mich von drei dieser Düfte verabschiedete und die Flaschen los lies. 


bis bald Karin



Mutter sein / 179

Vor 28 Jahren konnte ich meinen Sohn zum ersten mal in den Armen halten. Ein Loslassen, wo ich immer wieder gerne daran denke.

Heute halte ich ihn nicht mehr so oft in den Armen wie als Kleinkind oder Kind. Trotz allem schätzen wir beide Umarmungen immer noch sehr und tun das auch oft. Gerne habe ich meinen Sohn  losgelassen ins erwachsenen Leben. Heute schaue ich in die Augen eines jungen Mannes der mir sehr viel Freude bereitet.

Mutter ist man ein Leben lang, das kann man nicht loslassen und ganz ehrlich will ich auch gar nicht. Heute freue ich mich einfach darüber ihm unser Geburtstagsgeschenk zu übergeben und freue mich schon auf seine Reaktion.

Ich bin mir ziemlich sicher das er ein reisen Lachen auf seinem Gesicht tragen wird wenn er es sieht.



In dem Sinn Happy Birthday mein lieber Sohn.

bis bald Karin



Tagesmotto / 178

Gestern erhielt ich wieder einmal einen Input, der mich heute begleitete. Etikette, was heisst Etikette? Schubladisieren, einen Stempel aufdrücken, zu einer Kategorie gehören, Preisangabe usw. Es kann sehr viel heissen. Die Etikette, die ich meine ist folgende:

Wenn du in ein 5 Sterne Restaurant essen gehst, gibt es einige Benimm-Regeln, wenn du in die Kirche gehst gibt es Regeln, oder wenn du eine Sportart ausübst gibt es auch Regeln. Wenn ich mal von Sportlern aus gehe, sieht man es dem Sportler meistens äusserlich an das er/sie Sportler ist. Das kann im Privatbereich oder im Profibereich sein. Ein Profisportler, trägt meistens irgendwo von Sponsoren einen Aufdruck auf seinen Kleidungsstücken. Bei Interview sind die meistens gut sichtbar. Als Profisportler hat er sich auch entsprechend zu benehmen und soll ein Vorbild für die Gesellschaft sein. Ein super Beispiel finde ich Roger Federer. 

Gut, er oder sie haben sich wohl oder übel neue Benimm-Regeln unterzogen, da sie ja nun in der Öffentlichkeit stehen. Oft schauen wir an solchen Menschen empor. Denken vielleicht, wow der oder die hat Style oder ist sprachlich gewandt, ist erfolgreich usw. Klar haben wir alle bestimmt eine gute Kinderstube genossen und wüssten genau wie "man(n)/Frau" sich benimmt. Welche Körperhaltung oder Aussprache angemessen wäre. Denn auch wir stehen täglich in der Öffentlichkeit. 

Mir ist aufgefallen, seit ich mein Burnout hinter mir gelassen habe, habe ich wieder eine aufrechte Körperhaltung, ich spreche wieder freudiger, ich habe wieder Freude mich nett an zu ziehen, lege wieder Wert auf mein äusseres Aussehen. Ganz klar hat das auch auf mein Umfeld einen Einfluss. Ist ja nichts Neues, ich erhalte wieder Komplimente und nicht mehr mitleidige Blicke usw. 


quelle:pinterest.com

Klar gibt es immer noch diese Tage, wo ich mich am liebsten verstecken würde, nicht unter Menschen möchte und schon gar nicht mit jemandem sprechen. Jedoch ist mir dank diesem Input von gestern, wieder ganz klar bewusst worden, wie wichtig es ist, wie ich mich gegen aussen zeige. Also welches Etikett ich mir für heute überstülpe. Das beginnt schon am Morgen:

Wenn ich denke, nein nicht schon wieder morgen, ist wohl mein Etikett schon klar. Schei... Tag, werde mich dementsprechend kleiden und mein Gesicht aufsetzten. Wenn ich jedoch am morgen erwache und sage, fühlt sich gerade nicht so toll an, kann also nur noch besser werden und mir etwas raus suche zum Anziehen, was ich liebe fühle ich mich schon besser. Wenn ich vor dem Spiegel stehe und mir nicht gefällt was ich da sehe und ich entscheide mich doch mich zu recht zu machen, setzte ich mir das Etikett auf, es kann besser werden. Also gebe ich dem Tag eine Chance.

Solche Etiketten setzen wir uns unter Umständen den ganzen Tag über immer wieder auf. Wir lassen den Kopf hängen wenn etwas nicht so läuft wie wir wollten. Ich auch, das ist meistens nicht lustig. Wenn ich dieses Etikett aber loslassen kann und es annehme wie es ist und mich erfreue an dem was bis dahin schon gut gelaufen ist, brauche ich den Kopf nicht hängen zu lassen. Denn, wenn ich den Kopf hängen lasse kann ich ja unter Umständen etwas Gutes verpassen was auf mich zu kommt. Mit hängendem Kopf bin ich nicht Aufnahme fähig, mit erhobenem Kopf kann ich mehr wahrnehmen und erfassen.

Nochmals zurück zu den Sportlern, wie oft nehmen die Niederlagen hin, Verletzungen, verlorener Wettkampf, ausscheiden aus dem Wettkampf, private Herausforderungen usw. Trotzdem stehen die wieder in ihrem "Anzug, Etikett" da und machen weiter. 

Ich fordere hier ganz klar nicht auf einfach Augen zu und durch. Sondern Augen auf und schauen was gibt es Gutes und was kann ich loslassen oder ziehen lassen.

Heute war es mir wichtig zu schauen, was meine Ausstrahlung gegen aussen bewirkt und mich darauf zu achten, was könnte ich alles loslassen. Seien es Körperhaltungen, meine Sprache und Gestiken. Vielleicht auch mal ein Tagesmotto für dich...

bis bald Karin




Oskar / 167

Heute war ein guter Tag um kreativ zu sein, viel besser als gestern:))! Wie du ja sicher gelesen hast, habe ich meinen ersten Workshop ausgeschrieben. Heute habe ich, diesen nun noch breiter Veröffentlicht. Ich gestaltete eine neue Seite auf meinem Blog welche Seminare heisst. Wenn du Lust hast schau sie dir einfach mal an. Im Moment ist nur ein Workshop veröffentlicht, weitere folgen bestimmt. Einer wird sich sicher noch um das Thema Loslassen handeln, alles zu seiner Zeit.

Warum ich das heute in meinem Blog schreibe hat einen einfachen Grund. Früher war es für mich immer eine grosse Überwindung einen Workshop aus zu schreiben. Klar wollte ich die Workshops machen, klar war ich stets voll motiviert und war gut vorbereitet, alles top. Jedoch mein Selbstvertrauen war im Keller. Meine Gedanken, wer sollte gerade zu mir kommen, warum zu mir, gibt ja 1000 andere die das auch machen, usw. Meine Workshops, Kurse und Seminare waren immer besucht und ich erhielt auch stets ein sehr gutes Feedback. Also alle Szenarien nur Oskar verdächtiges Kopfkino. 


quelle:elle.gr

Dieses Mal war es nun ganz anders. Ich bin überzeugt, dass mein Workshop anklang findet gerade weil es mir ganz einfach von der Hand ging. Heute bin ich der Überzeugung, wenn dieser Workshop statt finden soll, wird es so sein, und wenn nicht, dann vielleicht zu einem anderen Zeitpunkt. Ich kann das jetzt ganz gelassen hin nehmen und dies ist wieder einmal ein gewaltiger Schritt vorwärts.

Es ist einfach Zuversicht, dass alles seinen richtigen Weg geht und ein Vertrauen ins Leben. Ich konnte mich heute in meinem Selbstvertrauen üben und das Kellerkind ans Licht herauf holen sowie die Kellerzeit wieder ein wenig mehr loslassen. 

Es macht gerade richtig Spass und Freude auf meiner Loslassen Reise.

bis bald Karin



Samstag, 17. September 2016

No flow / 168

Wenn es einfach nicht geht, ist es besser es los zu lassen. Das habe ich heute wieder einmal geübt. 

Am morgen als ich erwachte, war ich voll motiviert, obwohl ich nicht viel geschlafen hatte, Vollmond. Da das Wetter heute richtig zum kreativ sein einlud, beschloss ich am Nachmittag etwas in meinem Kreativ-Zimmer zu tun. Ich wusste genau was ich machen wollte. Legte mir alles zu recht. Legte gute Musik auf, brühte mir einen Tee und war dann bereit.

Ich sass da und wollte beginnen, doch nichts geschah, einfach gar nichts. Ich begann einfach mal mit arbeiten, jedoch nichts. Es passte nichts, es gefiel nichts, meine Motivation sank in den Keller.

Also wechselte ich Position und versuchte es von einer anderen Seite, aber nichts ging. Ich stand wirklich da, wie der Esel am Berg. Ich ging nochmals raus frische Luft schnappen und bewegte mich, Kisha kam kurz mit und ich warf ihr 2-3 mal den Ball, dann wollte sie auch wieder rein. Wir kamen beide nicht in die Gänge.

So ging ich wieder rein und versuchte es nochmals, aber nichts geschah, ich kam in keinen Fluss, rein gar nichts. Ich konnte mir richtig vorstellen wie es einem Künstler oder einem Schriftsteller geht, wenn gar nichts geht. Kreativ sein, ist etwas das fliesst und dann geht man einfach ran und tut es ohne zu überlegen. In solchen Momenten kann man nicht warten, dann will man es einfach tun. Ich bin sicher, wenn ich  gerade heute morgen ran gegangen wäre und nicht noch alles andere zuvor erlediget hätte, wäre ich im Fluss gewesen.


quelle:karinmeister

Ist für mich ganz komisch gewesen, habe dann mein Vorhaben abgebrochen und es losgelassen. Heute hat wohl das Muster:
Zuerst die Arbeit dann das Vergnügen, gewonnen.

Für mich war es jetzt das erste Mal, dass ich keinen kreativen Fluss hatte. Ganz eine neue Erfahrung. Gott sein Dank habe ich nicht noch eine Schreibblockade gehabt, so dass ich meinen Post schreiben konnte.

Wenn ich es mir überlege, ist es schon viel besser, wenn ich nach dem Lustprinzip lebe. Denn ich bin ganz sicher, dass so auch alle anderen alltäglichen Dinge erledigt sind. Ich versuche mich wieder mehr nach diesem Prinzip zu orientieren, so gut es geht.

bis bald Karin



Freitag, 16. September 2016

Frühstück / 169

Heute morgen hatte ich wieder einmal meine Putzrunde, ebenfalls auch mit meinen 5 Stück die ich wieder einmal los lies. Das hat sich wirklich zu einem Ritual entwickelt. Was mir aber viel mehr Freude bereitete war das ich wieder ein Teil von einem alten Muster loslassen konnte.

Ich begann praktisch nach dem Aufstehen mit meiner Putzrunde, inklusive alle Böden aufnehmen. Dazu stelle ich wie alle andern auch alles in die Höhe, damit ich überall gut ran komme. Als ich fertig war damit, ging ich direkt auf die Spazierrunde mit Kisha, denn es hatte in der Zwischenzeit aufgehört zu regnen. Sie liebt es gar nicht im Regen spazieren zu gehen. Als ich so auf unserm Spaziergang war merkte ich, dass ich jetzt doch langsam Hunger hatte und Lust auf einen Tee. Schon ging da aber wieder etwas anderes in meinem Kopf los. Zuerst räumst du alles wieder an seinen Platz und erst dann trinkst du Tee und frühstückst.

Ich hörte wohl nicht richtig, dachte ich bei mir. Nein sicher nicht, das ist ein altes Muster!! Wenn ich zu hause bin, gönne ich mir mein Frühstück und Tee und dann räume ich alles an seinen Platz. Gesagt getan! Und weisst du was ich habe noch meine neue Herbstdeko vor der Haustür kreiert bevor ich alles wieder an seinen Platz stellte. 



quelle:karinmeister

Es ist gar nichts geschehen, weil ich zuerst mir etwas gegönnt hatte. Im Gegenteil, ich fühlte mich sehr gut dabei. Dies ist für mich wieder einmal mehr ein riesen Schritt zu mir selbst.

Das alte Muster: 
Zuerst die Arbeit dann das Vergnügen, 
konnte sich heute nicht durchsetzen. So geht es Schritt für Schritt weiter mit Mustern und Angewohnheiten die sich verändern.

bis bald Karin



Donnerstag, 15. September 2016

Workshop / 170

Es läuft gerade etwas rund bei mir, im positiven Sinn. Vor einiger Zeit habe ich in einem Blogbeitrag geschrieben, dass ich mich an etwas gewagt habe, was ich schon länger im Auge hatte.  Es ist nicht so, dass ich das noch nie gemacht hätte, nein gar nicht. Ich kann das und habe es auch schon öfters getan. Es ist jetzt für mich ein Neustart und eine Herzensangelegenheit.

Darum veröffentliche ich heute meinen ersten Workshop nach meiner ereignisreichen Zeit. Klar sprudle ich über, ich bin total motiviert, freue mich wie ein kleines Kind und bin sehr gespannt auf die Resonanz.

Bist du auch gespannt was es ist? Ja, dann spanne ich dich hier nicht mehr länger auf die Folter sondern lasse einfach los.


quelle:karinmeister

Am liebsten würde ich jetzt dein Gesicht sehen, möchte wissen was du denkst und was dir durch den Kopf geht. Aber auch das lasse ich jetzt einfach los und lasse mich überraschen. 


Was dich in diesem Workshop erwartet:
Das Erstellen einer Seelencollage ist ein kreativer Prozess zur Selbsterkenntnis und Selbsterforschung. Du brauchst keine künstlerischen Fähigkeiten, lass einfach deiner Intuition und Fantasie freien lauf. Durch diese Collagen lernst du dich auf eine etwas andere Art und Weise kennen, deine innere Weisheit spricht auf eine einzigartige Weise und kann dein Leben verändern.
Mitbringen brauchst du nichts, ausser du hast alte Zeitschriften oder Bilderbücher die du nicht mehr brauchst. Der Rest ist alles vorhanden und stelle ich zur Verfügung.
Lässt du dich auf diese Reise ein? Ich garantiere dir du wirst einige AHA-Erlebnisse haben.

bis bald Karin



Mittwoch, 14. September 2016

Jeeeiiii / 171

Heute ist wieder einmal ein Freudentag, wo ich sehr gerne losgelassen habe!

Denn meine neue Webseite meister-webdesign.ch ist online! Jeeiiii!! Endlich fand ich Zeit mich um meine eigene Webseite zu kümmern und diese auf einen neuen Level zu bringen. Sie ist genau so wie ich mich seit meinem Loslassen-Projekt verhalte. Weniger kann mehr sein, schlicht, klar und informativ.


quelle:karinmeister

Ich freue mich über meinen Webauftritt und lasse meine alte Webseite gerne los.

bis bald Karin



Dienstag, 13. September 2016

Anruf / 172

Einen Termin verschieben, gerade bei jemandem den ich zum ersten Mal treffe zu einem Erstgespräch, war für mich stets der Horror.

Warum? Weil ich von der Angst geplagt wurde, ich könnte dadurch unprofessionell wirken und ganz ehrlich, dass ich den Auftrag nicht erhalten würde. Ganz einfach auf den Punkt gebracht Existenzangst.

Heute nun konnte ich wieder einen positiven Schritt aus diesem alten Muster gehen. Ich verschob einen Termin für morgen. Klar hatte ich einen guten Grund und der Kunde verstand das auch ohne einen Einwand. Ich konnte den Termin mit einer ganz ruhigen Stimme verschieben ohne grosse Entschuldigungstriade sondern ganz sachlich. 


quelle:pintrest.com

Nach dem Telefongespräch fühlte ich mich gut und bemerkte erst danach, dass ich dieses Telefonat ohne irgendwelche Bedenken führte. Erst im Nachhinein erinnerte ich mich daran wie ich früher Bamel davor hatte. Also darf ich wohl sagen, dass ich da wieder einen Teil los gelassen habe der mich früher belastete.

Schritt für Schritt geht es nun auch weiter in alten Muster loslassen.

bis bald Karin



Montag, 12. September 2016

Wilde Gedanken / 173

Wie sieht es in deinem Kopf aus? Reger Verkehr von wilden Gedanken? Oder einfach nur Ruhe?

Also in meinem Kopf herrscht immer wieder rechter Verkehr. Heute morgen nahm ich mir vor mich mal zu achten was da alles so gedacht wird während des Tages. Phuu das ist enorm. Gegen den Mittag, entschied ich mich dann mal zu schauen welche Gedanken mir ein Lächeln auf's Gesicht zaubern. Da kam dann die Ernüchterung, relativ wenige. Nach kurzer Zeit war ich dann so weit, dass ich mal klar stopp sagte zu meinem Kopf. Einfach weil es mir viel zu viel wurde. Richtig erschlagen, setzte ich mich hin und schüttelte wortwörtlich meinen Kopf.


quelle: geo.de

Ich wollte meinen Kopf frei haben, also entschied ich mich für eine Meditationszeit. Ich begann auf meinen Atem zu achten und konnte dann gut in meine Meditation eintauchen. Danach fühlte ich mich leer und ruhig, das tat richtig gut. Für mich war klar, dass ich mich wieder mehr meinen Gedankengängen widmen will. Denn Gedanken können mich in eine gute oder schlechte Stimmung versetzten. Ich hatte nicht schlechte Gedanke während des Tages, jedoch Gedanken die vor allem von mir forderten. Sei es etwas nicht zu vergessen, oder noch zu erledigen, zu langsam zu sein, unachtsam usw. Es war mein innerer Antreiber der mich vorwärts drängte. Es ging darum mich über Leistung zu definieren und nur gut zu sein wenn diese erreicht sei. Wieder mal ein altes Muster von mir das kurz zu besuch war.

Achtsam sein mit meinen Gedanken ist für mich eine Aufgabe, welche mich immer wieder fordert. Denn so schnell bin ich in Gedanken und dann gehen die unkontrolliert einfach durch wie wilde Pferde. Unkontrollierte und fordernde Gedanken rauben mir sehr viel Energie.

Darum war ich heute besonders stolz auf mich, dass ich die Kontrolle über meine Gedanken übernehmen konnte und in meiner Meditation wilde Pferde loslassen konnte.

Ist dir schon mal aufgefallen, dass Gedanken, welche dir ein Lächeln aufs Gesicht zaubern dir Energie geben? Also werde ich mich morgen darauf konzentrieren mehr von diesen Gedanken in meinem Kopf als Gäste ein zu laden.

Vielleicht auch mal ein Versuch wert:))

bis bald Karin




Sonntag, 11. September 2016

Ein Schritt zu mir / 174

Wieder einmal einen Schritt weiter gekommen. Heute mittag war ich kurz bei meinem Sohn zu hause, bevor ich an die Aare ging. Er sagte mir, dass er heute Abend noch einen Hockeymatch in Lyss habe, ob ich auch komme. Ich meinte ganz spontan, ich komme sicher ein Drittel oder so schauen.

Kurz darauf erhielt ich eine SMS von meiner Tochter die mir ebenfalls mitteilte, dass heute Abend noch ein Hockeymatch sei, wenn ich möchte komme sie mich abholen. Ich bedankte mich für dieses Angebot und die Information und teilte ihr jedoch mit, dass ich selber fahren würde.

Den Nachmittag verbrachte ich dann an der Aare mit spazieren, schwimmen und den Altweibersommer geniessen. Als ich mich dann auf den Heimweg machte, merkte ich wie müde ich war. Es begann ein altes Spiel in mir, ich habe doch gesagt ich komme an den Match, und jetzt, kneifen? Das kannst du nicht tun, los reiss dich zusammen, ist ja nicht so lange. Das hin und her in meinem Kopf ging eine Weile. Als auf der Autobahn plötzlich ein kurzer Stau begann und da plötzlich gingen bei mir alle Alarmglocken los. Stopp halt, auch wenn ich gesagt habe ich komme, wenn ich zu müde bin kann ich gut absagen. Klar hatte ich dann auch gleich Gründe zusammen warum ich absagen kann. Dies war aber gar nicht mehr wichtig. Denn, ich alleine weiss wann  mir etwas zu viel wird. Genau in dem Moment konnte ich auch wieder zügiger auf der Autobahn fahren.


quelle:aargauerzeitung

Danke für dieses Zeichen und toll das ich es für mich interpretieren konnte. Zu hause angekommen, schrieb ich eine SMS und entschuldigte mich für mein nicht erscheinen. Es tat nicht weh, es ist nichts passiert, es ist niemand enttäuscht oder böse, alles im grünen Bereich.

Ich freue mich, dass ich ein altes Muster erkannt habe und ich davon wieder ein Stück loslassen konnte.

bis bald Karin



Samstag, 10. September 2016

Mit Oma in Roma / 175

Heute lasse ich wieder einmal etwas los was ich verschenken möchte, wenn jemand Interesse daran hat.

Ich liebe es, mir Zeit zu nehmen um zu lesen, vor allem lustige Bücher. Tessa Hennig ist ebenfalls eine meiner Lieblingsautorinnen. Sie schreibt so lustig und unverblümt. Bei Ihren Büchern, lache ich auch stets vor mich hin, dass die Leute um mich rum manchmal schon komisch schauen. 

Mit Oma in Roma ist ihr neustes Buch, dass sie veröffentlicht hat und sehr amüsant geschrieben. Falls jemand es auch lesen möchte einfach melden.


quelle:karinmeister


bis bald Karin



Freitag, 9. September 2016

Attitude / 176

Hmmm diese Etiketten haben es in sich. 

Manchmal schlüpfen wir in Rollen rein, zum Beispiel in unserem Berufsleben. Wenn ich Abteilungsleiter bin und Menschen führen darf, nehme ich eine Chefposition ein. Also die Rolle Chef. Diese Rolle Chef, hat eine Etikette. Dies hat sicher bei dir auch gleich ein Bild hervor gerufen. Diese Bilder will ich  jetzt gar nicht aufzählen, da gibt es ja unzählige Varianten. Genau dies ist jetzt der Punkt, ich kann in eine Rolle schlüpfen und diese Rolle trotz allem in meiner Attitude spielen. 
Ich kann zum Beispiel ein eleganter Chef sein, vielleicht bin ich so angezogen, vielleicht benehme ich mich elegant und diplomatisch ehrlich usw. 
Also sogar wenn ich in eine Rolle schlüpfe kann ich meine Haltung die ich mir zugelegt habe leben. Die grosse Kunst ist jetzt diese Attitude authentisch zu leben. Also auf die Art, wie sie mir entspricht. Ich darf mich sogar in meiner Rolle so leben wie ich wirklich bin. Ich gehe hier von angenehmen Haltungen aus. Klar werden auch die unangenehmen gelebt, kenne ich auch.

Das Resonanzgesetzt trifft hier natürlich auch gleich wieder zu. Wenn ich ein eleganter Chef bin, könnte es sein, dass die meisten meiner Mitarbeiter auch elegant sind oder sich der Eleganz zu wenden. Diejenigen die nichts mit Eleganz anfangen können, könnte sein das die sich nicht mehr länger wohl fühlen und Job wechseln früher oder später.

Falls ich mir die Attitude Eleganz zu lege könnte es also sein, dass sich mein Umfeld verändert. Darum ist es wichtig sich Gedanken zu machen für welche Attitudes wir uns entscheiden. Es sollte gut überlegt sein, welche Menschen ich in meinem Umfeld haben möchte. Sollen es sportliche, disziplinierte mit viel Ausdauer sein? Oder möchte ich lieber missmutige, nörgelnde Menschen um mich haben? Fragen die Wichtig sind sich zu stellen.


quelle:pinterest.com

Für diese Attitude, welche ich mich entscheide, werden sich auch neue Menschen um mich versammeln. Das heisst unter Umständen, dass einige mich verlassen werden weil wir nicht mehr zusammen passen.

Ich habe das Spiel mal umgekehrt gespielt und geschaut was für Menschen in meinem Umfeld sind mit welchen Attitudes. Das war ganz spannend, es gab da ganz verschiedene Typen. Bei den meisten fühle ich mich sehr wohl und bei andern gar nicht mehr. Da werde ich noch etwas mehr Arbeit rein stecken, denn auch diese zeigen mir etwas klar auf, was mit mir zu tun hat.

Die Haltung wie ich mich gebe und bin, beeinflusst mein ganzes Umfeld, täglich, stündlich. Die Haltung wie ich da stehe, welchen Gesichtsausdruck, welche Gestik, welche Worte ich denke oder spreche, haben einen Einfluss auf meinen ganzen Tag. Je mehr ich mich auf meine Attitude achte, desto schneller kann ich Veränderung erzielen und unliebsames loslassen. Je mehr ich mich auf dies konzentriert habe, je mehr wurde mir vor Augen geführt und bin ich jetzt am korrigieren oder loslassen. Dies war ein ganz toller Input, den ich da erhalten hatte und machte richtig Spass mich damit auseinander zu setzten. Ich bin sicher das dieses Thema für mich noch nicht abgeschlossen ist, so wie ich es wahrnehme beginnt es erst gerade richtig.

bis bald Karin