Montag, 14. August 2017

Normal oder natürlich

Nach einer erlebnisreichen Sommerpause bin ich wieder am Schreiben. Ich habe viele Erkenntnisse erhalten und einiges was ich mit dir teilen möchte. So wie heute, meine Gedanken über die zwei Worte normal und natürlich. Für uns ist vieles normal und einiges natürlich doch zwischen den beiden Worten gibt es einen markanten Unterschied. 

Es ist in unseren Breitengraden natürlich, dass ein Baum im Herbst seine Blätter verliert, im Winter kahl ist, im Frühling blüht und im Sommer Früchte trägt. Es ist für uns natürlich, dass sich einige Vögel im Herbst sammeln und gegen Süden fliegen um dort zu über wintern. Es ist natürlich, dass die Frauen Kinder austragen. Es ist für uns natürlich in der Nacht zu schlafen und während des Tages wach zu sein. Alles was natürlich ist, unterliegt einem Naturgesetzt. Was ist aber normal? Normal ist eine  persönliche, gesellschaftliche, religiöse, politische usw. Wertung. Über normal lässt sich streiten, über natürlich nicht.



In einigen Ländern ist es normal das Kinder arbeiten, in andern ist es normal das dies verboten ist. In einigen Ländern ist es normal eine Siesta zu halten, in andern Länder ist es normal über die Mittagszeit zu arbeiten. Für einige Menschen ist es normal, dass der Mann das Geld nachhause bringt und die Frau zu den Kindern schaut. Andern Ortes ist es normal, dass beide für die Kinderbetreuung zuständig sind sowie für das Familieneinkommen. Es kann aber auch normal sein, dass der Mann zu den Kindern schaut und die Frau das Geld nachhause bringt. Was ist jetzt eigentlich normal und was nicht? Normal ist das was wir als normal bezeichnen. Ob ein Mensch normal ist, ist ebenfalls eine Wertung. Wenn ein Mensch etwas tut oder eben nicht tut, was nicht normal ist, ist er abnormal, passt nicht in die Norm / Gesellschaft und wird bewertet abgewertet. 

Normal ist alles was nicht auffällt oder aus dem Rahmen fällt. Normal kann auch sein wenn ein Mensch immer wieder abnormal handelt, auch das wird zur Normalität. Mir wurde die Frage gestellt, auf einem walk & talk, ob es normal ist, dass die Arbeit uns heute krank macht? Meine Antwort darauf war ja und nein. Es gehört zur Normalität, dass uns arbeiten krank machen kann. Es ist aber nicht natürlich. Eine Arbeit die unserer Natur entspricht, Arbeitsbedingungen und die Freude die unserer Natürlichkeit entsprechen können nicht krank machen. Erwartungen die heute als normal bezeichnet werden, können krank machen. Es geht im Grunde darum ob meine Arbeit meiner Natur entspricht oder ob ich einen normalen Job mache, der unnatürliche Erwartungen an mich stellt, welche nicht meiner Natur entsprechen. Wenn dann das gleiche noch im Privatleben und in den Hobbys passiert wird es total unnatürlich, jedoch oftmals normal. Darum ein kleiner Denkanstoss für dich:

Verhältst du dich in deinem Alltag mehr normal oder natürlich? Handelst du deinem Naturel entsprechend oder der Norm? Die nächste Frage ist dann, was bewegt dich so zu handeln wie du es tust? Denk daran wenn du darüber nach denkst, stellen sich immer mehr Fragen, die du für dich beantworten kannst. Doch wenn du das für dich klärst, können dir ganz viele Lichter aufgehen. 

time to be natural... Karin



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Montag, 10. Juli 2017

Emotionale Intelligenz

Ja ich bin emotional veranlagt und ja manchmal etwas zu viel des Guten. Es gibt Menschen, die sagen ich sei ein Träumer, andere sagen ich sei eine Romantikerin, wieder andere sagen ich sei gefühlsbetont und dann gibt es noch die, die sagen ich sei emotional. Sind wir das nicht alle auf eine Art und Weise? Ich sage da klar JA. Nur leben es nicht alle Menschen gleich ausgeprägt oder stark. Ich kann mit all diesen Attributen umgehen und weiss, dass die auch stimmen. Ja das bin ich. Dafür muss ich mich aber in keiner Art und Weise schämen. 

Auf einem Spaziergang oder auch im Alltag erkenne ich die kleinen schönen Dinge des Lebens. Ich kann mich an einer schönen Kaffeetasse erfreuen, oder erfreue mich an einem Schmetterling, an einer Blume am Strassenrand oder an einem Kinderlachen, an einem freundlichen Menschen, der mir ein Lächeln schenkt. Ich spüre auch sehr schnell ob es einem Menschen gut geht oder nicht, ob er im Stress ist, in Gedanken, oder ein Lächeln aufsetzt obwohl es ihm zum Weinen ist. Ich erkenne an der Stimmlage eines Menschen ob er die Wahrheit spricht oder nicht, denn all das erweckt in mir Emotionen, die sich auf meinen Körper übertragen. Meine Körper- und Emotionalintelligenz sind für mich da ganz gute Signalgeber. 

quelle:karinmeister

Die emotionale Intelligenz ist nicht nur auf andere Menschen bezogen sonder auch auf mich selbst. Denn dank der emotionalen Intelligenz bin ich in der Lage ein zu schätzen wo ich noch Veränderungspotential habe. Also wie ich vielleicht in einer Situation reagiere, wenn ich so richtig zornig werde, ist da noch etwas in mir wo ich genauer hinschauen darf. Oder ich kann mich in meinem Ärger selbst beruhigen und wieder runterfahren. Manchmal wenn ich frustriert bin, weil etwas nicht geht wie ich es wollte, helfen mir meine Emotionen mich weiter zu motivieren.
Also durch die emotionale Intelligenz lernen wir uns aus zu drücken und auch zu zuhören, beides sind wertvolle Werkzeuge in unserem Leben. Wie sieht deine emotionale Intelligenz aus, hat die noch Erweiterungspotential?

time to be emotional...Karin




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Montag, 3. Juli 2017

Spieglein, Spieglein

Ich weiss, es war in den letzten Tagen sehr ruhig auf meinem Blog. Nicht weil ich nicht mehr schreiben will, nein, nur weil ich mir eine kleine Auszeit nahm. Es ist alles gut.

Ich habe mich etwas zurück gezogen, weil ich am Loslassen bin, dazu braucht es manchmal einen Rückzug. In meinem Umfeld wurde ich gefragt ob etwas nicht in Ordnung sei. Doch ich bin der Meinung, dass alles in Ordnung ist so wie es gerade ist, es ist ein Wandel im Gange. Gegen Aussen strahle ich jedoch wohl etwas Anderes aus. Genau das begegnet mir dann auch in meinem Umfeld. Die Menschen machen sich Gedanken um mich. Warum, weil ich mir Gedanken mache wo ich noch Ordnung rein bringen will. Ich wurde still mit Worten, darum wurde es auch im Aussen auf meinem Blog still. Doch im Innern war es laut, darum war es überall laut wo ich hin kam oder ich empfand es so. Wie innen so aussen. Wie oben so unten.


quelle:karinmeister/wordswag

Man nennt dies das Spiegelgesetzt, was ich denke begegnet mir. Was ich fühle begegnet mir, was ich tue begegnet mir auf die Eine oder Andere Art und Weise. Je mehr ich über dieses Gesetz nachdachte je klarer wurde mir wieder einmal, was ich mit meiner Denkweise anrichten kann. Das heisst nicht einfach positiv denken und es kommt schon alles gut, sondern zuhören was ich da genau denke. Es hinterfragen ob es gerechtfertigt ist was ich da denke, ob das wirklich stimmt was ich da denke. Ein Gedanke war, ich kriege das nicht geregelt. Was ich im Aussen erhielt, absagen, nein, kein Interesse, wir regeln das selbst usw. Bis ich mir bewusst wurde was ich da genau tue. Dies ist für mich kein neues Wissen, es war mir einfach gerade in diesen Momenten nicht mehr bewusst. Das Geplapper in meinem Kopf gilt es klar zu unterbrechen und nicht nur zu ignorieren. Denn mein Körper speichert das Geplapper trotzdem in allen Zellen ob ich es ignoriere oder aktiv zu höre. 

Genau dieses Geplapper und die Gedanken prägen meinen Alltag, diesbezüglich habe ich auch schon einen Blogeintrag geschrieben. Es braucht einen Aufwand, dies in den Griff zu bekommen, doch er lohnt sich. Die Spiegelarbeit lohnt sich ebenfalls, denn alles was mir im Aussen begegnet ist irgendwie auch in meinem Inneren. Eigentlich noch ganz praktisch, ich brauche mich nur um zu sehen was in meinem Umfeld passiert und schon kann ich mit loslassen beginnen. Doch auch dies ist Arbeit und zum Teil auch richtige Sisyphusarbeit. Doch wenn ich etwas geregelt erhalten will lohnt es sich genau hin zu sehen, zu hinterfragen und Veränderung ein zu leiten. Interessant ist ja auch wie schnell Veränderung geschehen kann, wenn man den Dreh mal raus hat. Genau dies hat mich so richtig ermutigt wieder genau hin zu schauen.

Denn es nützt nichts den Spiegel zu putzen, wenn ich einen Fleck auf meinem Gesicht sehe. Ich muss mein Gesicht waschen, also bei mir aufräumen, damit das Spiegelbild wieder ohne den Fleck ist.

Was spiegelt dir dein Umfeld täglich, hast du das schon mal hinterfragt? Vielleicht mal eine Wochenaufgabe genau hin zu sehen und zu schauen was du bei dir Verändern kannst. Viel Spass dabei.

time to look in the mirror... Karin



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Donnerstag, 22. Juni 2017

Nachbaren

Während diesen wunderschönen Sommertagen und Abenden ist es sehr gemütlich draussen zusammen zu sitzen, etwas zu Grillen lustige Gespräche zu haben und es einfach zu geniessen. Da kann es schon mal etwas länger lustig zu und her gehen als üblich. Ist ja klar wenn nicht jetzt, wann dann?

Doch es gibt Nachbaren denen gefällt es gar nicht, wenn es im Garten fröhlich zu und her geht. Die können sich sehr darüber ärgern wenn gelacht und gespielt wird, obwohl noch alles vor 22:00 Uhr passiert. Ab etwa dann gilt es ja dann als nächtliche Ruhestörung. Ich habe auch schon das eine oder andere Fest in meinem Schlafzimmer gehört, weit nach 22:00 Uhr und ich freute mich darüber, dass die Nachbaren es lustig hatten. Wenn ich nicht einschlafen konnte, nahm ich halt meine Kopfhörer und hörte noch etwas Musik bis ich dann einschlief. Zudem kommt es ja nicht täglich vor.


quelle:karinmeister/pinterest

Genau die gleichen Nachbaren, die reklamieren wenn es fröhlich zu und her geht, sind plötzlich ganz ruhig und können sehr gut weg schauen.

Genau in Momenten wo es wichtig ist genau hin zu schauen und zu reagieren. Doch in solchen Momenten geht sie das alles gar nichts an. Dann zum Beispiel, wenn man einen grossen Streit hört. Wenn man hört, dass es gar nicht gut tönt, wenn es unüberhörbar ist, dass Hilfe angefordert wird. Wenn geweint und geschrien wird, dann hört man plötzlich gar nichts. Dann gehen einem die Nachbaren gar nichts mehr an. In solchen Momenten stehen dann die Nachbaren vor der Tür, die fröhliche Feste feiern, die lachen und grillen. Dann stehen diese Nachbaren dort und bieten Hilfe an.

Ist schon seltsam wie Menschen ticken, solange einem etwas stört was man selber nicht hat, wird genörgelt. Sobald jemand etwas hat oder tut das man nicht sehen will ist man ganz still und ignoriert es einfach. Schreie und Hilferufe, die einem durch den Körper fahren, kann man ausblenden, Gelächter und fröhliche Menschen sind störend. Für mich unverständlich.

Eine Frage an dich, was für ein Nachbar bist du? Ärgerst du dich wenn es lustig zu und her geht und du nicht schlafen kannst? Bist du zur Stelle wenn Hilfe gefordert wird, oder bist du in solchen Momenten taub?

Du kannst das für dich selbst ausmachen, denke jedoch eine Überlegung ist es wert.

time to be honest...Karin



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Dienstag, 20. Juni 2017

Geplapper

Wir Menschen haben doch stets etwas zu jammern. Entweder ist es zu kalt, oder zu heiss, zu regnerisch, zu schwül, zu teuer, usw. einfach nicht richtig. Auch das Wetter kann es nicht allen recht machen. Im Moment sind die Einen mit einem riesen Lächeln unterwegs und geniessen einfach das super schöne Sommerwetter und die Andern sind am jammern. 

Ganz ehrlich ich bin in kurzen Momenten auch am stöhnen, weil es etwas warm ist. Doch im gleichen Moment wird mir bewusst, ich kann am Wetter nichts ändern es ist wie es ist, Punkt. Dann freue ich mich einfach über das schöne Wetter und passe mich der Situation an. Wie machen die Menschen das im Süden? Sie arbeiten am Morgen, gut auch nicht all zu früh, doch immerhin am Morgen. Dann geniessen sie eine lange Siesta und arbeiten wieder am späteren Nachmittag, dafür dann etwas länger am Abend. Genau das mache ich im Moment auch. Ich arbeite morgens schon sehr früh, da ist es doch noch etwas kühler in meinem Büro. Gegen den Abend setzte ich mich dann nochmals ins Büro. Ich weiss, das kann nicht jeder...
Im Süden ist es so, dass die Menschen alles etwas langsamer angehen. Doch wir hier müssen ja stets alles schnell, schnell erledigen, immer top Leistung erbringen, koste es was es wolle. Müssen wir das wirklich, oder ist das unser Kopf der uns das vorplappert? 

Sagt er uns, wenn wir nicht alles geben, verlieren wir unseren Job, können dann unsere Rechnungen nicht mehr bezahlen, stehen dann auf der Strasse usw.? Oh mein Kopf hat mir solche Dinge so oft und so lange vorgeplappert und ich habe das geglaubt!!! Bis zu meinem Burnout, dann war Schluss damit.


 quelle:karinmeister/wordswag

Heute hinterfrage ich solch ein Geplapper in meinem Kopf immer wieder, täglich mehrmals. Es ist anstrengend dies immerzu zu hinterfragen, doch es wird mit der Zeit ruhiger. Denn der Kopf wird müde immer wieder Antworten zu suchen, ob es wirklich stimmt, was er da alles erzählt. Warum macht das unser Kopf? Ganz einfach er will uns beschützten, den unser Kopf oder Ego will eigentlich nur, dass es uns gut geht und will alles von uns fern halten, was uns schaden könnte. Grundsätzlich eine gute Idee, doch oftmals ist er über vorsichtig und hindert uns so am Geniessen und entspannt zu leben. Denn es gibt wie immer mehrere Wege die nach Rom führen. Für mich persönlich heisst das heute, meinen Weg zu finden, mein Arbeit täglich zu erledigen trotz der Wärme, halt zu anderen Zeit als gewohnt. Das heisst für mich aus meiner Komfortzone zu springen und morgens halt sehr früh auf zu stehen und zu arbeiten. Wenn ich meine Komfortzone verlasse, also meine Gewohnheiten, begebe ich mich auf ein Abenteuer und weiss nicht im Voraus wie es ausgeht. Doch ich habe es probiert und nun auch meinen Sommer-Rhythmus gefunden. 

Ab und zu mal aus der Komfortzone raus um Neues aus zu probieren, beschwingt, auch wenn man auf die Nase fällt was nicht zwangsläufig geschehen muss, auch das kann wieder einmal mehr der Kopf sein, der uns das schon wieder vorplappert. Sei mutig und mache mal neue Schritte, wage es und lass deinen Kopf einfach weiter plappern. So kommst du aus dem Jammern raus und fühlst dich auch lebendiger.

Noch etwas, sei nachsichtig mit deinen Mitmenschen, wenn in diesen Tagen nicht alles so schnell geht wie sonst die Norm ist. Denn auch die suchen vielleicht gerade ihren Sommer-Rhythmus, zeige Verständnis und bleibe cool.

time to leave the comfort zone...Karin



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Samstag, 17. Juni 2017

Flow - Balance

Im Flow bleiben auch wenn es gerade schwierig ist. Heute morgen als ich meine Yoga-Session hatte, wurde ich richtig herausgefordert. Meine Körper-Balance lässt im Moment einiges zu wünschen übrig. Es fällt mir gerade schwer im Gleichgewicht zu bleiben und dabei ruhig zu atmen, alle Anspannungen los zu lassen und keine Grimassen zu ziehen wenn es anstrengend ist.

Ist für mich gerade auch im Alltag so, ruhig und entspannt zu sein auch wenn es gerade nicht so läuft wie ich es mir wünsche. Das Wetter draussen richtig sommerlich und genau nach meinem Geschmack, gut ab und zu doch etwas zu "tüppig". Ich bin ganz klar ein Sommermensch, meine Stimmung ist in dieser Zeit meistens sehr gut. Doch in diesem Jahr nehme ich eine Veränderung wahr. Es wirft mich zum Teil aus der Bahn, kann die Balance nicht halten und bin Angespannt. Ich weiss, das zur Zeit einige Veränderungen im Gange sind und es sind wohl diese, die mich etwas wacklig machen. Denn es ist nicht ganz klar wohin der Weg führt.


quelle:karinmeister/wordswag

Genau so ist es auch im Yoga, ich weiss nicht wie lange, dass meine Yogalehrerin von mir noch möchte, dass ich in dieser oder jenen Position bleibe. Also strenge ich mich an und konzentriere mich auf meine Balance. Ja und da passiert es, sie meine Lehrerin, kann die Position nicht mehr halten und muss auflösen. Mit einem Lächeln im Gesicht, kurzes Körper schütteln und dann steht sie wieder in der Tänzerposition. Entspannt, lächelnd und meint einfach tief durchatmen, wenn du aus der Position fällst und wieder von neuem Beginnen. Dies sagt sie mit einer Leichtigkeit und Ruhe, die mich wieder einmal mehr tief beeindruckt. 

Es ist nichts passiert, es ist alles ok, kurz mal hin zu fallen, sich zu schütteln, durchatmen und weitermachen. Denn das was ich da tue mit dem Yoga, das liebe ich ja, ich trainiere nur gerade meinen Körper und bringe ihn in Balance. Wenn ich es in der Perfektion könnte müsste ich es ja nicht trainieren.

Genau mit diesem Gedanken ging ich heute durch meinen Tag, mein Leben ist ein Übungsfeld und ich darf aus der Balance kippen, mich neu sammeln und weiter gehen. Solange ich Freude an der Sache habe, die ich tue.

time to be in balance...Karin



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Mittwoch, 14. Juni 2017

Säure - Basen

Ich schreibe tatsächlich nochmals übers Essen. Vor Jahren habe ich einen Diplom-Lehrgang in der Säure-Basen Ernährung gemacht. Seit dem begleitet mich dies in meiner Ernährung, leider nicht immer sehr konsequent. Wenn ich jedoch auf meinen Körper höre, weiss ich ganz genau was mir gut tut und was nicht. 

Mein Frühstück oder auch mein Brunch ist meistens sehr reichhaltig und für mich gesund, dazu sieht es auch meistens sehr lecker aus. Dies hat damit zu tun, dass ich mir einige Gedanken darüber mache, wie im Blog-Artikel Ernährung beschrieben. Mein Frühstück und Brunch sind auf meinen Körper abgestimmt und passen nicht zu jedem anderen Menschen. Dies ist ein Prozess, um genau heraus zu finden was für einem stimmt und dies weiss ausschliesslich dein Körper.

Der Säuren-Basen Haushalt im Ausgleich zu halten ist einer der wichtigsten Punkte, wo in der Ernährung darauf geachtet werden sollte. Denn je saurer der Körper ist, desto weniger leistungsfähig ist der Mensch. Je saurer der Körper ist, desto mehr saure Gedanken hat ein Mensch. Je saurer der Körper ist, desto unmotiviert und unausgeglichen ist ein Mensch. Je saurer der Körper ist, desto unreiner und schlaffer ist unsere Haut. Dies sind nur einige Punkte, die ein unausgeglichner Säure-Basen Haushalt mit uns Menschen macht. 


quelle:karinmeister

Doch auch hier gilt einmal mehr, das richtige Mass in der Anwendung ist entscheidend. Wie alles im Leben gilt zuerst mal der IST-Zustand zu akzeptieren und zu schauen was genau unser Leben und unseren Körper sauer macht. Der nächste Schritt ist dann, Schritt für Schritt die sauren Lebensmittel, die sauren Gedanken und die sauren Menschen im Umfeld zu ersetzten. Es gibt Menschen, die gehen stets alles radikal an und krempeln von einer Stunde auf die Andere alles um. Ich bin sicher, das dies für einige genau richtig ist, sofern sie die Konsequenz und Disziplin dazu haben. Ich bin persönlich der Meinung, dass die schrittweise Veränderung längerfristig besser ist. So kann sich der Körper, die Gedanken und das Umfeld langsamer daran gewöhnen. Doch dies ist sehr individuell. 

Mit der Säure-Basen-Balance kann soviel auf eine einfache Art und Weise positiv verändert werden, das macht richtig Spass. Was mich besonders freut ist, dass die Freude am Essen sowie der Zubereitung wieder entdeckt wird und die Kreativität enorm angeregt wird. 

Wer mehr zu diesem Thema wissen möchte darf sich gerne bei mir melden, zum Beispiel bei einem walk & talk um Gewohnheiten zu verändern und optimieren. So dass sich auch dein Säure-Basen Haushalt ausgleicht und auf deinen ganzen Körper sowie Geist eine positive Auswirkung erhalten kann.

time to change... Karin



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Montag, 12. Juni 2017

Schwindel

Eine Frage die ich mir immer wieder stelle ist, warum schwindeln Menschen? Was bringt es wenn Menschen schwindeln? Ganz ehrlich, mich macht es traurig, wenn ich merke, dass ich angeschwindelt werde, es gibt Momente wo ich richtig wütend werde, wenn ich es merke.

Ich habe da anscheinend so eine Antenne dafür, dass ich es recht schnell merke ob mir jemand die Wahrheit sagt oder nicht. Meistens lasse ich mir gar nichts anmerken, dann gebe ich sogar die Möglichkeit es noch während dem Gespräch richtig zu stellen, in dem ich spezifische Fragen stelle. Wenn mein Gegenüber jedoch nicht darauf einsteigt und einfach weiter schwindelt, werde ich nur traurig. Ich kann es mir nicht erklären warum man das tut. Man muss ja mit diesem Schwindel ins Bett und sich im Spiegel anschauen können. Ich kann das nicht. Vor allem verwickelt man sich doch immer mehr, weil man ja dann plötzlich nicht mehr weiss wem man was erzählt hat, so anstrengend. 


quelle:karinmeister

Wie es wohl jemandem geht, der einem anschwindelt und es genau weiss? Ist da ein komisches Gefühl in einem? Ich weiss es nicht, ich denke für den Schwindler ist es unter Umständen auch auf eine Art traurig, dass er/sie es tut. Es kann sein, dass geschwindelt wird, weil man jemanden nicht verletzten will. Doch was verletzt mehr, die Wahrheit oder zu wissen, dass man angeschwindelt wurde? Was ist schlimmer sich besser hin zu stellen, oder auch umgekehrt, und dann merkt das Gegenüber dass es nicht stimmt? Das darf jeder für sich selbst ausmachen.

Ich für mich weiss, früher oder später kommen alle Lügen ans Tageslicht und meistens auf unangenehme Art und Weise. Darum bin ich für die Wahrheit, darum sage ich lieber einmal gar nichts oder eben gerade heraus wie es ist. Auch wenn das ab und zu unangenehm ist, dafür aber ehrlich.

Ich wurde noch so erzogen nach dem Motto: Ehrlich währt am längsten.

time to be honest....Karin



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Mittwoch, 7. Juni 2017

Soll ich...

oder soll ich nicht? Kennen wir doch alle diese Frage. Da wägen wir ab und sind unsicher, doch eigentlich wüsste man schon was man möchte. Nur kommt da der eigene Kritiker in uns, der uns zum Zweifeln bringt. 


quelle:st.spillmann

Da gibt es Momente im Leben, wo man etwas bereut getan oder nicht getan zu haben. Wo man bereut etwas gesagt oder nicht gesagt zu haben. In einigen Fällen hat man die Möglichkeit es doch noch zu tun oder zu sagen. Es gibt ab und zu auch die Möglichkeit etwas richtig zu stellen und doch noch zu sagen. 

Ich habe auch solche Momente, wo ich gerade nicht weiss was ich tun oder sagen soll, oder bereute Dinge getan oder gelassen zu haben. Es gibt auch Dinge, die ich gesagt habe und nicht so gemeint habe, oder auch nicht ausgesprochen habe. Heute nehme ich die Chancen wahr, wenn ich etwas korrigieren oder berichtigen kann. Heute stelle ich mir die Frage etwas anders, als soll ich oder soll ich nicht.

"Würde ich es auf meinem Sterbebett bereuen wenn ich es tue oder nicht tue, würde ich es bereuen, es nicht zu sagen oder zu sagen?"

Natürlich frage ich mich das nicht täglich mehrmals, jedoch wenn es herausfordernde Entscheide sind, wenn mein Zweifler so viele Inputs bringt, dass ich total verwirrt bin. Dann stelle ich meinem innerem Team die oben genannte Fragen. So sind meine Entscheide dann  manchmal doch etwas abenteuerlich.

Vielleicht ein Weg für dich es einmal mit dieser Fragestellung zu versuchen, wenn du unschlüssig bist.

time to try... Karin









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Dienstag, 6. Juni 2017

Freie Tage

Wie hast du deine Pfingsttage verbracht? In Ruhe, gemütlich, mit der Familie, warst du auf einer Städtereise, irgendwo im Stau oder hast du sogar gearbeitet? Einige Möglichkeiten wie diese Tage verbracht worden sein könnten. Freutest du dich auf den zusätzlichen freien Tag oder ist dir jeder zusätzliche freie Tag ein Gräuel? Ja es gibt wirklich mehr Menschen als man denkt, die solche freien Tage gar nicht schätzen können. Warum? Meistens ist es so, dass ihr Leben aus Arbeit besteht und alles auf dies ausgerichtet ist. Dies ist nur eine Variante, wie ein Leben gelebt werden kann und soll hier gar nicht bewertet werden. 

Es kann aber auch sein, dass die freien Tage einfach zu viele Stunden beinhalten, in denen man nicht weiss was man tun könnte. Vielleicht weil man keine Freizeitbeschäftigung hat, vielleicht weil man keine Freunde hat, die auch Zeit haben. Weil diese Menschen die freie Zeit mit der Familie verbringen. Es gibt mehr einsame Menschen als man denkt. Die fallen einem auf der Arbeit oder in der Gesellschaft zum Teil gar nicht auf, weil sie sehr aktiv sind.

Es ist schon verrückt wie unser soziales Leben verkümmert, trotz all den Sozialen Medien, wie Facebook, Twitter, Instagram usw. Wenn ich auf diese Medien schaue habe ich richtig viele Freunde, Bekannte und Verknüpfungen. Doch wie real und echt sind die wirklich? Wissen all meine Freunde ob ich an freien Tagen alleine bin oder nicht? Ich denke nicht und in meinem Fall ist es auch nicht wichtig, denn ich bin es nicht. Ganz ehrlich, ich weiss auch nicht wie meine Freunde diese Tage verbracht haben. 


quelle:karinmeister

Für mich sind solche freie Tage jeweils ein Geschenk, das habe ich auch schon in einem vorherigen Post geschrieben. Ich persönlich geniesse es auch an solchen Tagen mal ganz alleine zu sein, denn ich habe immer irgend etwas zu tun oder eben auch einfach mal nur zu sein. Ich kann auch ganz gut alleine spazieren gehen oder irgendwo hin fahren, auch in einem Restaurant alleine etwas Essen gehen macht mir nichts aus. Da muss ich auch nicht künstlich ein Buch dabei haben oder eine Zeitung.

Allein sein ist nicht jedermanns Sache, dabei ist für mich ein solcher Moment sogar ganz verbunden sein mit mir selbst. Schau dir mal das Wort ALLEIN an, ALL   EIN , was für mich soviel heisst wie all eins sein. Mit allem Verbunden sein, mit der Zeit, mit der Natur, mit mir, mit allen Menschen, mit allen Tieren einfach mit allem. Es ist für mich sogar spürbar in solchen Momenten.

Allein sein heisst auch, sich mit sich selbst auseinander zu setzten ohne abgelenkt zu sein. Dies bedeutet still zu sein und in sich rein hören, das ist nicht ganz so einfach, darüber habe ich auch geschrieben. Doch stets lohnenswert, sofern man bereit ist zu zuhören.

time to think about it... Karin

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Montag, 5. Juni 2017

Speisekarte

Folgende Situation kennst du sicher auch: Du bist in einem Restaurant und hast die Speisekarte vor deinen Augen. Die Vielfalt ist sehr gross und vieles tönt sehr gut, eigentlich würden dich mehrere Speisen gelüsten. Dann sitzt du da und weisst nicht so recht was bestellen. Wie gehst du dann vor? Hörst du dir an was deine Begleiter bestellen oder sprichst du darüber, dass du nicht weisst was du jetzt essen willst. Ziehst du den Kellner herbei, der dich beraten soll. Nimmst du den Zeigefinger, schliesst die Augen und zeigst dann einfach auf etwas?

Wie auch immer, vielleicht hattest du ja auch einen ganz klaren Plan was du essen gehen willst. Weil du dort immer das Selbe isst und es einfach sehr gut schmeckt. 

Ich glaube wie eine Speisekarte verhält sich unser Leben. Die Auswahl, was und wie wir etwas tun können ist so vielfältig. Gelüsten würde uns vieles doch vertragen tun wir nicht alles. Manchmal schauen wir was unsere Mitmenschen tun oder lassen. Manchmal ziehen wir jemanden zur Beratung herbei. Manchmal schliessen wir einfach die Augen und tun gar nichts oder gehen einfach drauf los. Und manchmal stehen wir wie der Esel am Berg und können uns einfach nicht entscheiden, dann wir für uns entschieden. Vielleicht konnten wir uns für etwas entscheiden, doch in genau diesem Moment ist der letzte Teller mit der Leckerei weg. Vielleicht weil wir zu lange zögerlich waren, vielleicht weil es nicht für uns bestimmt war oder vielleicht war es ein ganz anderer Grund.


quelle:pinterest/karinmeister

Das Leben macht uns Angebote, die Einen lassen wir vorbei ziehen, die Anderen nehmen wir an. Jedoch sollten wir nie unsere Entscheidung in Frage stellen, denn es hatte einen Grund warum wir so entschieden haben. Auch die Frage was wäre gewesen wenn ich mich anders entschieden hätte..., die braucht man sich nicht zu stellen, denn es ist vorbei. In genau diesem Moment steht nämlich schon wieder ein anderes Angebot des Lebens vor mir wo ich mich wieder entscheiden kann, oder halt entschieden wird.

Es ist der Moment, der mich für oder gegen ein Angebot leitet. In diesen Momenten kann und konnte ich nicht anders entscheiden, weil es genau in dieser Sekunde für mich ok war. Das Einzige was ich aus Entscheidungen und Angeboten lernen kann, sind die Erfahrungen, die ich mit diesen Angeboten und Entscheidungen gezogen habe. 

Darum ist es eigentlich gar keine grosse Sache zu entscheiden, denn es kommen täglich immer wieder neue Angebote, die mir das Leben schenkt. Je mehr ich mich auf meinen Körper und meine Körperintelligenz besinne und vertraue, desto mehr Angebote erhalte ich, die für mich stimmig sind. Einmal mehr vertraue deinem Körper und seiner Intelligenz. 

time to recognize the offers of life...Karin 



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Samstag, 3. Juni 2017

Lustprinzip

Feiertage haben doch etwas Schönes. Man darf einfach in den Tag leben ohne ein schlechtes Gewissen zu haben, wie man sollte noch oder früh aufstehen usw. Ich geniesse diese Pfingsttage gerade sehr, vor allem das ich in den Tag hinein leben kann. Es ist jetzt schon eine Weile her, seit ich das für länger Zeit tun konnte. 

Was ist es denn genau, dass ich dann so ein gutes Gefühl dabei habe? Für mich ist es zu wissen, dass Zeit keine Rolle spielt. Nichts auf Termin erledigt zu haben, kein Timer der mich an etwas erinnert. Es ist egal wie viele Mail bei mir in die Mailbox kommen, es ist egal wie lange ich spazieren gehe, es ist egal wie lange ich frühstücke. Ich kann mir einfach Zeit nehmen ohne, dass ich die später irgendwie noch nacharbeiten muss. Vor allem es ist nichts geplant, ich kann offen sein für alles was kommt und mich im Moment entscheiden ob ich es tun will oder nicht. Spontan sein und zum Beispiel einfach auf dem Liegestuhl schlafen, mitten am Nachmittag, oder etwas lesen einfach so wie ich gerade Lust habe.


quelle:karinmeister/wordswag

Leben nach dem Lustprinzip, leider geht das nicht immer. Doch ich baue mir auch schon solche Sequenzen in meinen Alltag ein. Es gibt Momente, wo ich mir einfach Zeit nehme für etwas wofür ich Lust habe. Das heisst in meinem Fall, vielleicht am Abend nochmals ins Büro zurück zu gehen oder eben auch am Wochenende mal zu arbeiten. Seit diesem Jahr habe ich jedoch beschlossen, dass auch ich während den Festtagen nicht arbeite und auch mal eine Brücke einbaue, so wie das Angestellte auch tun können. Als eigener Chef erlaubt man sich das nämlich nicht so einfach. Die Selbständigkeit hat sehr viele schöne Seiten, doch auch viele Schattenseiten, die viele gar nicht sehen. Darum ist es um so wichtiger sich die Auszeiten zu gönnen und zu nehmen. 

Den Kopf ab zu schalten als eigener Chef ist oft eine der grössten Herausforderungen. Darum ist es für mich persönlich sehr wichtig noch andere Beschäftigungen zu haben. Ich kenne so viele Menschen, die Selbständig sind und kaum abschalten können, weil der Kopf stets im Geschäft ist. Dies ist auch die grösste Gefahrenquelle um in ein Burnout zu fallen. Das kann auch im Angestelltenverhältnis leicht passieren. Da sind die Gründe jedoch meistens etwas anders gelagert. 

Eines ist sicher egal ob als Angestellter oder selbständig Erwerbender, die Auszeiten sind enorm wichtig und sollten so gut wie nur irgendwie möglich nach dem Lustprinzip gelebt werden. Darum ein kleiner Aufruf auch an dich geniesse deine freien Tage.

time to enjoy... Karin



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Donnerstag, 1. Juni 2017

Wege

Heute war ich im Wald spazieren, da war es etwas kühler und angenehmer als sonst wo. Ich durchstreifte einen Wald den ich nicht kannte. So begab ich mich in das innere des Waldes und folgte einfach mal dem Weg, voller Vertrauen weil der ja irgendwo hinführen würde. Während des Spazierganges kam mir dann so ein Gedanke, du gehst da einfach einen unbekannten Weg ohne gross zu überlegen. Ich hielt einen Moment an und fragte mich, was dieser Gedanke nun wieder soll, war ja klar, dass der wieder etwas mit mir zu tun hat.

So ging ich weiter meines Weges und ich erkannte, dass ich manchmal in meinem Leben auf einem Weg unterwegs bin und diesen sorgenvoll, vielleicht sogar ängstlich gehe. Dieser Gedanke kam also um mir zu zeigen, lauf einfach los der Weg führt dich irgendwo hin und lass dich überraschen. Leichter gesagt als getan im wirklichen Leben. Die Überraschung lies auch nicht lange auf sich warten. Da waren plötzlich mehrere Wege vor mir, nicht nur rechts oder links, nein es waren im ganzen sieben. Leider hatte ich mein Handy nicht dabei um ein Foto davon zu machen. So stand ich dann da und wieder drehte es in meinem Kopf. Ja genau so fühlt es sich manchmal im richtigen Leben an. Man hat mehrere Möglichkeiten, einfachere, sicherere, steilere, steinige, total unbekannte, unsichere usw. Dann hat man eine Wahl zu treffen. Hat man wirklich eine Wahl oder ist schon im Voraus klar welchen Weg wir gehen? Fragen die ich mir an dieser Kreuzung stellte. Ich stand eine Weile einfach still da und schloss die Augen, weil ich absolut keine Ahnung hatte welchen Weg ich nehmen soll. Ich atmete tief durch öffnete meine Augen wieder und spazierte einfach weiter, ohne zu schauen wie die Wege aussahen. Noch etwas ist zu sagen, ich hatte mir vorgenommen etwa einen einstündigen Spaziergang zu unternehmen.


quelle:karinmeister/wordswag

Unterwegs dachte ich dann über "meine Entscheidung" nach wieso ich jetzt diesen Weg gegangen bin, kam aber zu keinem Schluss, denn es war eine Bauchentscheidung. Im Alltag sieht das manchmal etwas anders aus, da wäge ich ab, da schaue ich mir die verschiedenen Wege an, da versuche ich Risiken ab zu schätzen usw. Da bin ich manchmal gar nicht entscheidungsfreudig. Warum ist das so? Es war ja auch ein Risiko in diesem Wald, ich kannte mich nicht aus, wusste nicht wo ich landen würde, wusste dass meine Zeit beschränkt war. Und trotzdem ging ich einfach los. Ich kam zu möglichen Antworten warum das so sein könnte. Es kann sein, wenn man nur kurz Zeit hat zu entscheiden, dass dies kein grosses Abwägen zu lässt. Es kann sein das ich mich nicht damit auseinandersetzte, dass ich vielleicht eine Entscheidung treffen müsste. Es kann sein, dass dies eine Entscheidung war, die für mich nicht so gewichtig war. Auch da gibt es wieder mehrere Möglichkeiten.

Ich kam nach einer Stunde und fünf Minuten wieder bei meinem Auto an. Da war ich doch sehr überrascht über "meine Weg Entscheidung." Ob da wirklich ich entschieden habe oder mein Lebensplan, wer weiss, wer weiss.

time to trust... Karin



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Sonntag, 28. Mai 2017

Ernährung

Wenn mir vor einem Jahr jemand gesagt hätte, dass ich einmal einen Blog-Artikel übers Essen schreiben würde, hätte ich gelacht und gesagt nie im Leben. Doch heute tue ich es.

Was hat Essen mit dem Loslassen, Vertrauen und Geniessen zu tun? Sehr viel! Wenn ich mir Gedanken darüber mache, was ich täglich esse. Was ich meinem Körper zu mute, oder was ich meinem Körper nicht gebe, weil ich nicht esse. Da kann man sicher einiges loslassen und neu überdenken. Ja ich weiss, jetzt kommt sicher der Einwand, ich habe nicht soviel Zeit am Morgen ausgiebig zu Frühstücken, oder ich kann am Morgen nicht essen. Ist das wirklich so, oder ist es nur eine Ausrede? Weil ich dann am Morgen etwas früher aufstehen müsste? Diese Frage kann jeder für sich selbst beantworten und ehrlich mit sich selbst sein. Es hat auch mit Wertschätzung mir selbst gegenüber zu tun. Bin ich es Wert meinem Körper gesunde und nährwert reiche Speisen zu geben. Das Geld kann da auch nur wieder eine Ausrede sein. Denn wie viel Geld geben wir für Marken Kleider, Zigaretten, fürs Auto, usw. aus. Da soll uns gesunde Nahrung nicht wichtig sein, Ausreden.

Was hat das mit Vertrauen zu tun? Woher will ich wissen, dass ich qualitativ gute Lebensmittel einkaufe? Das ist Vertrauenssache und braucht einige Recherchen, eine Arbeit die sich lohnt. Vertrauen haben wir auch in unseren Körper, dass er täglich funktioniert und leistungsfähig ist. Da hat er doch ganz selbstverständlich eine top Ernährung verdient, oder? Wenn er nicht mehr Leistungsfähig ist dann erst recht, denn nur so kann er wieder funktionieren. Also mein Körper vertraut auch mir, dass ich ihm gebe was ihm gut tut und nicht was mir die Medien oder meine Gelüste vorgaukeln. 

Das Geniessen ist ganz gross geschrieben, bei mir auf jeden Fall. Ich geniesse schon den Einkauf von Lebensmitteln. Ich nehme mir die Zeit einkaufen zu gehen und kritisch zu sein. Da ich Recherchen betrieben habe bei mir in der Umgebung, weiss ich heute genau wo ich was einkaufe und dort kennt man mich auch mit Namen. Also ist der Einkauf schon ein Vergnügen. Das Zubereiten von Mahlzeiten hat bei mir auch mit meiner persönlichen Wertschätzung zu tun. Ich bereite meine Speisen gerne mit einer Portion Liebe zu. 


quelle:karinmeister


Mir war dies eigentlich gar nicht bewusst, dass ich das tue. Vor sehr langer Zeit kochte ich mal mit einer lieben Person, ganz einfach "Gschwelti" und Salat. Ich nahm jeden Kartoffel einzeln aus der Duromaticpfanne raus. Diese Person sagte dann zu mir, dass sie noch nie jemand gesehen habe, der so liebevoll jede Kartoffel einzeln aus der Pfanne nehme wie ich es tue, bei ihr gehe das ruck zuck alle auf einmal. Es ist schon so, ich richte auch die Teller stets gerne schön an, denn auch die einfachste oder simpelste Mahlzeit kann mit Liebe angerichtet werden. Denn das Auge isst ja bekanntlich mit. 

Was mir schon vor langer Zeit aufgefallen ist, ist das ein liebevoll hergerichteter Teller auch nur ganz wenig drauf haben kann und man satt wird, weil eben das Auge mit isst. Versuche es doch mal, wenn du noch hungrig bist kannst du noch Nachschub holen. Essen und Nahrung hat sehr viel mit Selbstwert zu tun. Es geht hier in keiner Art und Weise darum jemanden zu belehren oder für Diäten usw. Werbung zu machen. Sondern ausschliesslich darum einen Gedankenanstoss zu geben, mal über dein persönliches Verhalten nach zu denken und vielleicht das Eine oder Andere los zu lassen.

time to think about... Karin 


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Samstag, 27. Mai 2017

Die Stille

Ich geniesse es wenn es plötzlich ganz still und leise um mich herum wird. Wenn ich einfach in mich eintauchen kann. Doch manchmal macht mich die Stille auch nervös, wenn ich in mir eine Frage rum trage und keine Antwort erhalte, wenn es einfach still bleibt.

Die Stille hat verschiedene Seiten, einerseits kann sie Ruhe und Entspannung bedeuten. Raus aus dem Rummel ab in die Ruhe. Stille kann auch Angst machen, wenn man plötzlich von einem Menschen nichts hört und ihn schon 1000 mal versuchte zu erreichen. Stille kann auch endgültig sein, dann wenn jemand nie wieder antwortet weil er verstorben ist. Stille kann auch zermürben, wenn man einander nichts mehr zu sagen hat und man einfach vor sich hin schweigt.

Stille kann man manchmal kaum aushalten, dann zum Beispiel wenn man mit sich alleine ist und in sich rein hören möchte. Wenn dann einfach nichts kommt ist diese Ruhe fast nicht zum aushalten. Ich kenne Menschen, die setzten sich hin um zu meditieren und warten still vor sich hin und es kommt nichts. Einfach nichts nur Ruhe und in dem Moment braucht wohl auch nichts zu kommen, denn es ist ja schon da, die Stille, die Ruhe. Dann kann es sein, dass genau das die Antwort ist, einfach ruhig und still zu bleiben im Moment.

quelle:karinmeister

Stille kann auch peinlich oder unangenehm sein. In solchen Situationen wo man zu zweit in einem Raum ist und man nicht mehr weiss über was sich zu unterhalten. Es gibt aber auch Momente wo man gemeinsam still sein kann und dies sogar geniessen, einfach nichts sagen zu müssen, einfach sein und alles ist gut. Ich habe Gott sei Dank solche Menschen um mich, wo man einfach still sein darf ohne das es peinlich ist.

Das Still sein ist ganz ähnlich wie mit der Zeit, manchmal geht sie zu schnell und manchmal zu langsam. Still sein ist für mich Zeit für meine Seele zu haben, ihr die Tür offen zu lassen falls sie mir etwas mitteilen möchte oder ganz einfach einen Moment in Ruhe bewusst mit ihr Zeit zu verbringen. Das ist wohl eines der schönsten Geschenke, das wir unserer Seele machen können, ruhig und still sein.

Wie geht es dir mit still sein, ist das einfach oder brauchst du stets etwas um dich herum was dich berieselt? In der Stille liegt die Antwort und um sie zu hören braucht es Zeit und Ruhe.

time to be quiet...Karin



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Mittwoch, 24. Mai 2017

Reifendruck

Plötzlich ertönt ein Pfeifen und eine orange Lampe leuchtet auf in meinem Cockpit im Auto. Ein Hinweis leuchtet auf und sagt mir, dass ich meinen Reifendruck überprüfen soll. Gesagt, getan und erledigt.

Wenn ich nur auch solch eine Disziplin und Aufmerksamkeit bei mir selbst hätte. Leider leuchten bei mir keine roten oder orangen Lämpchen oder ein Gepfeife geht los, wenn mein Körper oder ich einen Druck hat, der überprüft werden sollte. Natürlich habe ich auch solche Alarmsignale, doch nicht immer will ich sie wahrnehmen. Manchmal überhöre ich sie oder ignoriere sie gänzlich. Beim Auto ist das anders, die tönen je länger je schlimmer und aufdringlicher.


quelle:karinmeister/wordswag

Warum ist das bei uns Menschen nur so? Diese Frage stellte ich mir heute ganz konkret und kam zu folgendem Schluss. Es hat mit meiner persönlichen Wertschätzung zu tun. Es gibt Tage wo ich mir diesen Überdruck erlaube und dann wenn es gut gegangen ist, kann man ja ruhig noch einen weiteren Tag anhängen. Manchmal gibt es bei mir sogar noch einen dritten und vierten Tag, den ich anhänge. Es gibt mir dann das Gefühl, wow ist ja gut gegangen und ich freue mich darüber wie Leistungsfähig ich bin. Wem will ich da eigentlich etwas beweisen? Meinem Ego oder den Andern? Meinem Auto würde ich das nie zumuten, da gehe ich sofort in die Garage. Es ist ernüchternd zu erkennen, dass ich meinem Auto weniger zutraue als mir. Es ist sogar schmerzlich zu erkennen, dass ich mein Auto höher stelle als mich. Ich bin sogar bereit Geld in die Hand zu nehmen um mein Auto zu versorgen mit dem Nötigen. Mir gönne ich nicht mal ein Glas Wasser oder eine Pause und das obwohl ich mir Notizzettel geschrieben und aufgehängt habe. 

Es ist gut kommt da gerade die Auffahrtszeit und ich habe beschlossen, dass ich auch die Brück mache und mir den Freitag frei nehme. Mit Tränen in den Augen schreibe ich heute diesen Artikel, weil ich wieder einmal festgestellt habe, dass ich mich auf ein altes Muster bewegte. Es ist wirklich eine Gratwanderung auf dem Weg zu bleiben, sich treu zu sein, sich an die erste Stelle zu setzten. Ich weiss, dass ich wieder auf den gesunden Weg zurück gehe, weil ich habe die Warnlampen im Auto wahrgenommen und den persönlichen Hinweis für mich auch erkannt. Es steht also noch zum Guten mit mir, denn ich erkenne es noch. Das ist doch schon mal ein Schritt zu mir zurück. So werde ich mir die Auszeit gönnen um mich zu erholen.

Im Alltag erhalten wir so viele Hinweise für uns persönlich, unsere Aufgabe ist, sie zu erkennen. 

time to see the signals....Karin






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Dienstag, 23. Mai 2017

Probleme

Wie oft sagen wir, ich habe ein Problem und möchte dies gerne gelöst haben. Hat doch jeder ab und zu, es gibt solche die sagen, ich habe Herausforderungen. Das ist auch eine Sichtweise, kommt aber auf das gleiche raus.

Wenn ich eine Herausforderung oder ein Problem gelöst habe, löst das ein Glücksgefühl aus. Nun kann sich bei diesen Herausforderungen oder Problemen etwas etablieren. Wenn ich immer wieder dieses Glücksgefühl gerne erlebe, ziehe ich automatisch solche Probleme oder Herausforderungen an. Denn ich möchte ja im Endeffekt ein Glücksgefühl in dieser Art und Weise.

Mein Unterbewusstsein sucht sich in dem Fall Probleme oder Herausforderungen, die mich im Anschluss vielleicht glücklich machen wenn ich sie gelöst habe.


quelle:chelseameister

Wir sind schon eine ganz verzwickte gebaute Spezies. Eigentlich wollen wir glücklich sein und das erleben wir z.B. mit Problemen lösen. Glücklich sein kann man auf so verschiedene Arten und trotzdem sucht sich das Unterbewusstsein solche Wege.

Für mich war diese Erkenntnis Weg weisend. Ich bin genau so ein Mensch, der sich freut und sich gut fühlt wenn ich ein Problem gelöst habe oder eine Herausforderung gemeistert habe. In dem Moment ist nämlich das Gefühl der Ohnmacht weg, ich fühle mich erleichtert und dieses erleichtert sein gibt mir das Glücksgefühl.

Wenn ich mit Leichtigkeit versuche ans Problem zu gehen und vertrauen habe, dass zu jedem Problem oder Herausforderung auch schon eine Antwort da ist. Kann ich schon in diesem Moment glücklich sein, es braucht einfach meinen Entscheid dazu. 

Es gilt achtsam zu sein was uns glücklich oder eben auch unglücklich macht. Das dies kein Kinderspiel ist, ist ja wohl klar. Das dies Zeit und Übung braucht auch. Auch ich tappe noch in diese Falle. Es ist nur toll für mich immer früher zu merken, dass ich jetzt in diesem Moment mich schon fürs Glück entscheiden kann, egal ob das Problem schon gelöst ist oder nicht.

Schritt für Schritt dem Glück entgegen. 

time to be happy... Karin



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Montag, 22. Mai 2017

Erforschen

Ich will jetzt unbedingt, dass diese Sache rund läuft und zwar so wie ich es mir vorgestellt habe. So begann heute mein walk & talk. Solche Situationen kennen wir alle. Es sind Situationen die sich der Kopf ganz genau ausgedacht hat, vielleicht sogar bis ins letzte Detail und eigentlich sollte es so klappen. Wenn da nicht das Wörtchen eigentlich wäre. Man hat eine Idee und will diese umsetzten, denn sogar alle Vorzeichen stehen gut, die Unterstützung von den Mitmenschen ist vielleicht auch garantiert usw. Was läuft da gerade schief, wenn dann das Wollen doch nicht klappt?

Man könnte sagen, gehört nicht zu deinem Lebensplan, kann gut sein. Man könnte sagen, die Zeit war noch nicht reif dafür, auch das kann sein. Es gibt ganz viele weiter Möglichkeiten warum das Wollen nicht klappt. Doch meistens vergessen wir an eine Möglichkeit zu denken.

Es könnte sein, dass tief in mir eine ganz kleine leise Stimme mir etwas mitteilen will und ich diese einfach ignoriere. Es könnte sein das genau diese kleine, feine Stimme etwas ganz Wichtiges zu sagen hat. Denn diese Stimme könnte genau der Grund sein warum das Wollen nicht geht. Genau hier gilt es nun zu WOLLEN, nämlich hinhören wollen. Zu hören was diese Stimme zu sagen hat. Es könnte sein, dass wir einen ganz wichtigen Punkt vergessen haben, bei allen guten Plänen und Voraussetzungen. Es könnte sein das tief in mir noch Bedenken da sind und darum das Wollen nicht funktioniert.


quelle:karinmeister

Wenn ich jetzt wirklich das Wollen will, bin ich dann auch bereit auf diese feine kleine Stimme zu hören? Bin ich bereit mich dem an zu nehmen und mit all meinem Wollen mich einsetzte um der Stimme Gehör zu verschaffen?

Es gibt ja einen Grund warum sie unbedingt will, dass diese Sache rund läuft. Es gibt ja einen Grund warum die Voraussetzungen perfekt sind. Etwas zu wollen heisst in allen Richtungen bereit zu sein, zu wollen. Auch dort wo es stille Bedenken gibt oder Gegenwehr. Bei allem Wollen ist es wichtig nach zu forschen, was tief in mir in eine andere Richtung will und daran etwas ändern zu wollen.

Ich für meinen Teil hatte diese Forschungsarbeit in Angriff genommen und es gab für mich einige AHA-Erlebnisse. Wie ein Wunder, als ich bereit war daran zu arbeiten, begann die Sache rund zu laufen.

"Steine die uns in den Weg gelegt werden" sind meistens Hinweise, die es gilt zu erkennen und damit zu arbeiten. Meistens sind sie sogar sehr hilfreich und bewahren uns vor grösseren Schwierigkeiten. Auch sie erkannte heute ihre leise Stimme und war erstaunt, was die zu ihr sagte. Zum Glück hatte sie gut hin gehört, es hatte sich gelohnt.

time to explore.... Karin 



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Samstag, 20. Mai 2017

Normal

Vielleicht hast du folgenden Spruch auch schon gehört:

"Was nicht passt, wird passend gemacht."

Es kann sein das du ihn sogar selbst schon gebraucht hast. Vielleicht gab es irgend etwas, dass man anpassen musste, das es passte. Ein Tischbein mit einem Bierdeckel unterlegen, dass der Tisch nicht mehr wackelt. Einen Gegenstand verkleinern damit er in eine Schachtel passt usw. Es gibt wirklich Dinge, die passend gemacht werden können. 

Wie ist das aber mit uns persönlich? Schwimmen wir mit dem Strom, machen wir immer wieder das was die Gesellschaft vorgibt, was angeblich NORMAL ist? Haben wir den Mut und die Offenheit zu sagen wenn wir anderer Meinung sind, oder kuschen wir weil wir uns sonst blöd vorkommen? Machen wir jeden Trend mit, weil er angesagt ist? Haben wir den Mut exotisch zu sein oder sogar komisch? 


quelle:chelseameister

All diese Fragen kann sich jeder Mensch für sich selbst beantworten. Ich hatte heute ein walk & talk und bei diesem, wurde ich nach meiner Sichtweise und Meinung gefragt. Für mich war dies eine sogenannte Gretchenfrage. Wenn ich jetzt sage wie ich es sehe und meine Meinung äussere, ist die Wahrscheinlichkeit sehr gross, dass mein Gegenüber gar keine Freude an dem haben wird. Denn mein Gegenüber hatte schon einige andere Menschen nach ihrer Meinung gefragt und die sprachen alle das was dieser Mensch hören wollte.

So stellte ich zuerst eine Gegenfrage, ob mein Gegenüber wirklich sicher sei meine Sichtweise und Meinung zu hören. Die Frage wurde mit ja beantwortet. Also stand meinen Antworten nichts mehr im Wege und ich erklärte meine Sichtweise und Meinung. Mein Gegenüber wurde still, sehr still und sah mich mit grossen Augen an. Anschliessend gingen wir einen Moment lang wortlos nebeneinander her. Plötzlich kam ein Danke aus ihrem Mund, zwar mit Tränen in den Augen doch von Herzen. Sie meinte, ich sei eine Exotin mit meiner Sichtweise und schwimme total gegen den Strom. Ja, das ist in vielen Dingen so, dass ich mich atypisch verhalte. Ich weiss, dass ich meistens nicht passend gemacht werden kann. Was nicht heisst, dass ich mich nicht anpassen kann, denn das ist etwas Anderes. Ich habe nur gelernt, dass es wichtig ist mir selbst treu zu bleiben, denn mit mir lebe ich ein Leben lang zusammen. Darum ist es mir wichtig für mich passend zu sein, dies ist nicht immer der einfachere Weg. Doch auf die Dauer der gesündere.

Noch ein kleiner Input, könnte es sein, dass das Umfeld uns nur passend haben will, weil es sich nicht verändern will? Das es einfacher ist jemanden passend haben zu wollen, als sich selbst zu verändern?  

time to be faithful




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Donnerstag, 18. Mai 2017

Variablen der Zeit

Es gibt Kalender, wo wir täglich ein Blatt wegziehen, vielleicht steht ein schöner Spruch drauf, vielleicht eine Lebensweisheit und vielleicht etwas ganz anderes. Es gibt Kalender wo ein ganzer Monat drauf ist und wir monatlich die Seite wechseln oder dann gibt es auch noch die Wochen- oder Jahreskalender. So hat sozusagen jedes Blatt eine variable Zeitangabe. Und trotzdem bleibt es Zeit.

Bei den Uhren ist es das Selbe, einige geben den Sekundentakt an, andere den Minuten und den Stundentakt. Wieder ist alles eine Variable und es bleibt Zeit.

Es gibt Menschen die orientieren sich zeitlich an einer Zigarettenlänge, andere an einer Kaffeepause, wieder sind es Variablen und trotzdem bleibt es Zeit.

quelle:karinmeister/wordswag

Zeit ist so ein Wort, wo man entweder zu viel oder zu wenig haben kann. Doch auch dies ist variabel. Zeit ist Messbar, eben an Blätter, Sekunden, Zigarettenlängen usw. Wir geben der Zeit auch eine Wertung, wenn wir in einem Stau stehen ist das für die Einen verlorene Zeit, für die Anderen eine willkommene Auszeit zum Durchatmen. Verliebte Menschen haben meistens zu wenig Zeit zusammen, zerstrittene Personen möchten die Zeit zusammen so kurz wie möglich halten, da können Minuten Stunden sein oder auch umgekehrt.

Zeit ist so variabel, Zeit kann mit so viel verschiedenen Aspekten gefüllt werden. Es kommt mir fast so vor wie ein Glas. Wir haben alle ein ganzes Glas zur Verfügung, mit was wir es füllen ist uns überlassen. Es gibt Zeiten der Freude, es gibt Zeiten der Traurigkeit, es gibt Zeiten der Wut, es gibt Zeiten der Liebe. Zur Zeit gehören viele Variablen und trotzdem bleibt es einfach Zeit. Es ist unsere Zeit auf dieser Erde, jeder Mensch darf sich sein Glas füllen mit was er will, es kommt nur darauf an wie lange wir in ungünstiger Zeit verharren wollen. Denn die Zeit ist ja variabel und das Glas wartet nur darauf mit was es gefüllt wird.

time to be variable...Karin



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Montag, 15. Mai 2017

Gaben

Es gibt Momente im Leben da steht man vor dem Nichts. Job verloren, Partnerschaft am Ende, vielleicht sogar noch Krank und das Bankkonto auch noch leer. Ja es gibt Menschen die stehen vor dem Nichts. 

Was heisst jetzt nichts? Sind da vielleicht noch Freunde oder Familie, gibt es da vielleicht noch ein Dach über dem Kopf? Dann ist doch in diesem Nichts schon etwas enthalten. Es sind äussere Dinge die noch da sind. Ob hilfreich oder nicht in diesem Moment ist unwichtig, Tatsache ist es ist noch etwas da. Eine weitere Tatsache ist auch, dass man auch in der schlimmsten und schwierigsten Situation immer noch etwas kann. Ausser man ist todkrank und sogar dann kann man noch etwas. 

Jeder Mensch kann etwas besonders gut, absolut jeder Mensch hat eine kleine Gabe, die nur er so kann. Vielleicht ist es basteln, kochen oder backen, zeichnen, singen, ein Instrument spielen, zuhören usw. Meistens ist es eine Gabe, die der Mensch gar nicht wirklich wahr nimmt, weil sie für ihn so vertraut und selbstverständlich ist. Doch sie ist da. Vielleicht wurde es dem Menschen auch nie gesagt, dass es seine Gabe ist und er ist es sich deshalb nicht bewusst. Eine Gabe ist im Innern, die sich im Äussern zeigen kann.


quelle:karinmeister

Kennst du deine ganz persönliche Gabe? Weisst du was du speziell gut kannst und wurde es dir schon gesagt? Hast du es in diesem Fall angenommen oder einfach abgetan? Überlege mal kurz einen Moment. Denn es ist wichtig dies von sich selbst zu wissen. Warum?

Genau für solche Momente wo man vor dem Nichts steht. In solch einem Moment, kann man auf seine Gabe zurück greifen. Klar rettet man in diesem Moment nicht den verlorenen Job oder die Partnerschaft. Doch es hilft auf dem Weg weiter zu gehen, zu vertrauen und an sich zu glauben. 

Ich wahr heilfroh, dass ich wusste welches meine Gaben waren, denn genau diese liessen mich wieder aufleben. Ich wurde wieder kreativ, hatte Freude an dem was ich tat und kam durch meine Gaben wieder auf Kurs. Ich kann mir vorstellen, wenn wir uns gegenseitig mehr sagen was wir gut können oder durch uns speziell wird, könnte das ein guter Start sein einander positiv zu motivieren. Was daraus entsteht, wer weiss ausprobieren und schauen.

time for appreciation.... Karin



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