Dienstag, 21. Februar 2017

Wertvoll / 12

Beim Loslassen geht es oft auch um die Frage wie Wertvoll ist etwas. Kann ich das jetzt einfach weg geben, weg werfen oder entsorgen. Oft denkt man sich, das kann ich doch nicht tun. Wir geben etwas einen Wert und dadurch bleibt man eher an etwas haften. Ist ja auch ganz natürlich. Auf meinem heutigen Spaziergang dachte ich über das Wort wertvoll etwas nach.

Es ist nicht für jeden das Gleiche gleich wertvoll, das ist mal eine Tatsache. Sei das etwas Materielles, Bekanntschaften, die Arbeit, Geld usw. Wie sieht es aber mit uns selbst aus? Wie wertvoll stufe ich mich ein? Welchen Wert gebe ich mir, wie wichtig bin ich mir? Wie wertvoll ist mir meine Gesundheit, mein Körper, mein Geist, meine Ernährung usw.?

Wie diszipliniert bin ich mir gegenüber, dass ich meine Gesundheit als das Wertvollste ansehe und für mich das Wichtigste ist? Lasse ich, mir schadende Dinge los, um gesund zu bleiben? Gebe ich meinem Körper genügend Bewegung, gute Nahrung, genügend Ruhe? Oder lasse ich da die Fünfe mal gerade sein? Bin ich mir wertvoll genug um zu sagen, ich nehme mir jetzt die Zeit für mich und meinen Körper? Nehme ich mir die Zeit Sport zu treiben, spazieren zu gehen, Rad zu fahren, Yoga oder sonst etwas entspannendes oder aktives zu tun für meinen Körper?

Fülle ich meinen Geist, Kopf mit wertvollen Dingen, oder lasse ich da alles in meinen Kopf rein, was da gerade anklopft? Schaue ich mir jeden Film oder Zeitung an, die meinen Kopf in ein negativ Karussell bringen? Oder bin ich mir wertvoll genug um zu sagen, ich schaue mir lieber etwas an was mir gut tut?

Wie ist es bei der Ernährung, stopfe ich alles in mich rein, was da gerade kommt? Oder versuche ich mich, mir entsprechend gesund zu ernähren?

quelle:karinmeister

Sehr viele Fragen. Doch alle sind meiner Meinung nach berechtigt. Wie wertvoll bin ich? Für mein wertvoll sein, bin nur ich verantwortlich. Meinen Wert kann nur ich mir geben. Da gibt es keinen Börsenkurs dafür, keinen Maasstab, keine Tabelle. Ich bin nicht wertvoller, wenn ich Designer-Kleider trage oder Accessoire, ich bin auch nicht wertvoller, wenn ich Häuser besitze, teure Autos und ein dickes Bankkonto habe. 

Ich bin nur so wertvoll wie ich mich ungeschmückt fühle. Ich bin es mir wert, mir Zeit für meinen Körper zu nehmen, mich gesund zu ernähren, darauf zu achten was ich in meinen Kopf lasse. Ich habe gelernt mich wert zu schätzen, das Loslassen hat einen grossen Dienst dabei geleistet. Heute durfte ich die Erkenntnis geniessen, dass sich meine Loslassen-Reise auf allen Ebenen gelohnt hat.

Es ist ein Prozess sich selbst seinen Wert zu geben, es braucht Disziplin mit und an sich zu arbeiten, es ist manchmal schmerzhaft, sich von Dingen und Mustern zu trennen und es braucht Mut es einfach zu tun. Weil oft mal weiss man nicht wie es sich danach anfühlt. Doch die Reise ist es wert.

Vielleicht stellst du dir die eine oder andere Frage auch mal in einer ruhigen Minute und schaust wo du dir mehr Wert geben darfst. Falls dich der Post inspiriert darfst du ihn gerne teilen oder weiter empfehlen.

bis bald Karin



Montag, 20. Februar 2017

Salzluft / 13

Mit allen Sinnen wahrnehmen, war heute mein Tagesmotto. Es begann schon am Morgen früh damit. Denn heute wurde in unserem Resort neue Platten gelegt. Es hämmerte und staubte überall. Als ich mich auf den Weg machte für den Morgenspaziergang stürmte es noch heftiger als gestern. Doch es regnete nicht mehr, ist doch auch schon etwas. Die ganze Gischt lag über der Promenade und befeuchtete mein ganzes Gesicht. Auf der Zunge konnte ich das Salz richtig spüren. Ich liebe diese Zusammensetzung, des Windes, der feuchten Luft und das Salz überall, es duftet auch alles nach Salz, das dösen der Wellen machte die Musik dazu.

Für Kisha war es nicht so lustig, es windete sie mit ihren knapp zwei Kilo buchstäblich weg. So war ich nur auf einer kurzen Runde und genoss diese Wahrnehmen mit allen Sinnen einen Moment weiter auf meinem Balkon. Ich machte meine Atemübungen draussen und stellte mir vor wie diese Kraft von dem Wind und dem Meer durch meinen ganzen Körper fliesst. Das Salz reinigte meinen ganzen Körper vor allem meine Nase wurde richtig befreit. Der Rest von meiner Erkältung konnte ich wohl heute so richtig loslassen. Ich bekam richtig warm von meinen Atemzügen und fühlte mich rund um wohl.

quelle:karinmeister

Loslassen und aufnehmen durch das Atmen ist das was ohne unser zu tun einfach passiert. Immer wieder staune ich darüber was unser Atem alles bewirken kann, wenn wir es bewusst tun. Ich habe sogar das Gefühl, das durch das bewusste Atmen die Zeit einen Moment stehen bleibt oder nicht so schnell vorbei geht. Salzige Luft richtig tief einatmen löst auch im Kopf einige Blockaden.

Salzluft atme ich auch zu hause ein, mit einem Dampfbad, doch leider viel zu wenig. Gerade heute habe ich mir überlegt dies in Zukunft mehr zu tun und nicht nur wenn ich krank werde. Nein, einfach um die Atemwege zu reinigen und Gedanken loslassen. Wir in der Schweiz haben nicht die Möglichkeit Meeresluft ein zu atmen. Doch wir haben die frische Bergluft und die tut das gleiche. Ich kann mich noch genau erinnern als ich letzten Sommer in Zermatt war, dort war die Luft auch so reinigend für meinen ganzen Körper.

Ich freue mich über diese stürmischen Tage und kann diese auf jeden Fall auf meine Art und Weise geniessen. 

bis bald Karin



Sonntag, 19. Februar 2017

Mauer / 14

Wenn der Wind durch die Palmen fegt und die Wogen der Wellen sehr hoch sind, dann kann man sagen es ist stürmisch. Das Wetter hier schlägt richtige Kapriolen, von wunderbar angenehm warm zu stürmisch innerhalb ein paar Stunden. Auf meinem gestrigen Beach-Spaziergang habe ich gesehen, dass die Arbeiten mit der Restaurierung der Mauern vom letzten heftigen Sturm beendet waren. Heute gegen den Mittag war es einen kurzen Moment etwas weniger stürmisch und so machte ich mich gleich auf den Weg ans Meer. 

Ich kam an den geflickten Mauern vorbei und sah, dass der Sturm das ganze Werk wieder zerstört hatte. Auf dem Rückweg standen dann die Arbeiter, auch heute am Sonntag, vor den kaputten Mauern und diskutierten. Die Arbeiter waren ziemlich aufgebracht und laut. Einer holte Absperrbänder hervor und zäunte alles wieder ein. Ein anderer war am Telefon und gestikulierte wild umher. Es tönte gar nicht gut. Ich fragte mal einen ob er auch englisch könne, und tatsächlich war ein junger Arbeiter dort. Er erklärte mir das dies eine Katastrophe sei, die ganze Arbeit für nichts usw. Das Wetter mache ihnen in diesem Winter enorm zu schaffen und es sei sehr teuer dies immer wieder herzustellen. Sie können die Mauer nicht weiter nach hinten setzten denn so weit nach hinten dürfe das Meer gar nicht kommen.

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Da war für mich die Kernaussage,

das Meer darf nicht so weit nach hinten kommen. 

Ich bin mir sicher, dass es das Meer nicht interessiert wie weit nach hinten es kommen darf.

Ich sah dem Treiben noch einen kurzen Moment zu und machte mich dann auf den Heimweg. Während dem ging mir folgendes durch den Kopf, wie oft habe ich in Gedanken, es darf gar nicht so sein, und trotzdem ist etwas so. Nur weil ich im Kopf habe es müsse anders sein, heisst das noch lange nicht, das es so ist. So oft habe ich Vorstellungen von etwas wie es sein sollte oder könnte. So oft lasse ich dann meine Vorstellung los, weil ich dies alles gar nicht beeinflussen kann. Loslassen hat mich gelernt, mit dem um zu gehen was gerade aktuell ist, und aus dem für mich das Beste zu machen. Seit ich dies immer mehr in meinen Alltag integrieren kann, ist für mich vieles leichter geworden.

Es gibt auch Momente wo ich mit etwas nicht einverstanden bin, eine Situation, die ich anders haben möchte. Vielleicht weil sie mir Angst macht, vielleicht weil sie in mir unguten Stress verursacht, vielleicht auch einfach weil ich sie nicht haben will. Ich habe auch gelernt die Situationen mal an zu nehmen wie sie sind. Zu schauen ob ich etwas ändern oder beeinflussen kann, und wenn nicht durch atmen und weiter gehen, im Vertrauen, dass alles seine Richtigkeit hat.

Das Loslassen lernte mich wirklich bis heute mit leichterem Gepäck zu reisen.

bis bald Karin



Samstag, 18. Februar 2017

Kerzenlicht / 15

Gestern, kurz nach dem ich meinen Post veröffentlichte, habe ich einen Post von einer langjährigen Bekannten gelesen, welcher mich sehr traurig machte. Sie musste ihren Hund loslassen. Ich war so berührt, traurig und kam mir auch gerade etwas doof vor. Ich verabschiedete mich von einem Auto und sie von einem langjährigen treuen Lebensbegleiter.

Den ganzen Abend war ich meiner Kisha ganz nahe, sie kuschelte sich ganz eng an mich. Als ob sie gespürt hätte was in mir vor ging.


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Loslassen ist so vielfältig, kann so schmerzhaft und traurig sein, kann so erleichternd und befreiend sein. Loslassen im Alltag kann so leicht sein, kann aber auch unendlich schwer sein. Gerade im Loslassen können so viele Gefühle und Emotionen entstehen. Es gibt Momente da lässt man schweren Herzens etwas oder jemanden los und weiss genau es ist das Beste und es tut so weh. Es gibt Momente da lässt man etwas los und ist so erleichternd, dass es vorbei oder weg ist. In all diesen Situationen weiss man nach einiger Zeit das es richtig und gut war.

Loslassen kan ein Fluch und ein Segen gleichzeitig sein. Loslassen ist so facettenreich, dass man das Ausmass gar nicht beschreiben kann. Etwas was ich jetzt nach fast einem Jahr sagen kann, es ist auf jeden Fall jeden Tag eine neue Herausforderung etwas los zu lassen. Es geht mit der Zeit immer besser, es geht plötzlich soweit, dass man es gar nicht mehr richtig registriert wenn man etwas losgelassen hat. Das bewusste Loslassen ist für mich in dieser Zeit jedoch das intensivste gewesen. Durch das bewusste Loslassen lernte ich die Dankbarkeit noch stärker zu zelebrieren. Die Zeit, die ich mit dem Gegenstand, mit dem Muster oder der Person usw. verbracht hatte, konnte ich viel besser würdigen. Durch diese Dankbarkeit fiel das Loslassen auch immer leichter.

Die Achtsamkeit der Momente konnte ich in dieser Zeit auch neu schulen. Ich wurde mir der verschiedenen Momente noch intensiver bewusst. Gerade heute, ich bin auf meiner Reise, ich bin hier in Südspanien, habe mein Versprechen eingelöst mir gegenüber. Dieses Versprechen kann ich loslassen. Ich kann die Zeit mit meinem Hund geniessen, ich bin mir bewusst, dass keiner dieser Tage zurück kommt. Ich bin hier, ich bin im jetzt und dafür bin ich dankbar. Ich weiss, dass ich auf diese Tage zurück blicken werde und sie gerne in Erinnerung tragen werde.

Ich weiss, dass meine Bekannte, viele schöne Erinnerungen in ihrem Herzen trägt mit ihrer Lebensbegleiterin. Ich weiss, dass sie dankbar ist für jeden Moment, den sie mit ihrer Hündin hatte. Ich weiss, dass sie die richtige Entscheidung getroffen hat. Ich weiss das sie unendlich traurig ist und sie ihre Hündin noch lange vermissen wird. Doch eines ist sicher es wird leichter, doch auch die Zeit der Traurigkeit ist erlaubt und soll gelebt werden.

In dem Sinn ich bin in Gedanken bei dir.

bis bald Karin



Freitag, 17. Februar 2017

Panda / 16

Heute war wieder einmal Flughafen-Tag. Ich brachte meine Nichte wieder nach Malaga für den Heimflug. Bei dieser Gelegenheit ging ich auch gleich meinen Hyundai eintauschen. Hier ist es nämlich so, wenn man ein Auto mietet, kann man kurz bevor du 2000 Kilometer gefahren bist, wieder einen anderes Auto abholen. So hat man stets ein top in Stand gehaltenes Auto zur Verfügung. 

Gerade habe ich mich doch so richtig an den kleinen Hyundai gewohnt und dann musste ich mich auch schon wieder trennen. So geht loslassen, nur keine Gefühlsduselei beginnen mit einem Auto. Bei mir ist das jedoch anders. Ich habe eine Beziehung mit meinen Autos, ich spreche auch mit ihnen. Ich weiss, viele lachen darüber, doch so bin ich halt. Wie auch immer ich verabschiedete mich von dem kleinen schwarzen Hyundai und bekam einen Fiat Panda.

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Schon der Name ist doch süss, Panda. Genau so sieht er auch aus, grau und innen grau mit schwarz und weiss. Die Kupplung ist viel angenehmer als im Hyundai, das Fahrverhalten ist sehr gut klein und wendig. Schnell ist er auch, an den Lärm vom Blinker muss ich mich noch etwas gewöhnen. Und das enorm laute Pfeifen wenn ich nicht angegurtet bin, phuuu das ist ohrenbetäubend. Ich weiss, das jetzt einige lachen, wenn ich das schreibe. Weil das Angurten nicht meine Lieblingsbeschäftigung ist. Doch bei diesem Auto wird es das Erste sein, was ich tue wenn ich einsteige. 

So war ich heute wieder einmal aktiv am Loslassen, auch meine Komfortzone mit dem anderen Auto verliess ich kurz. Noch ein paar Kilometer fahren und dann sind wir sicher auch wieder ein gutes Team für die nächsten 2000 Kilometer.

bis bald Karin



Donnerstag, 16. Februar 2017

Algeciras / 17

Heute besuchte ich einen der südlichsten Punkten von Europa, Algeciras. Eine Hafenstadt von dort aus kommt man mit der Fähre nach Tanger in Afrika. Es ist sehr eindrücklich wenn plötzlich der Kontinent Afrika einfach so nahe ist, also man ihn vor sich sieht. 

In der Hafenstadt Algeciras ist die arabisch / afrikanische - Mentalität schon sehr gut spürbar. Als Frau in dieser Stadt zu flanieren ging aber ganz gut. Klar spürte man die Blicke, vor allem weil ich noch helle Haare habe, ich fühlte mich jedoch nie unsicher oder unwohl. Ich lies Vorurteile und Geschwätz einfach los und spazierte selbstsicher und klar durch die Strassen. Gut am Abend würde ich das wohl eher nicht tun. 


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Ich besuchte den Plaza Alta, dies ein Wahrzeichen dieser Stadt. Nichts weltbewegendes einfach ein Platz mit einem Brunnen. Und trotzdem konnte ich spüren, dass dieser Platz mal weltbewegend war. Denn er ist in der Höhe und wenn ich mir vorstellte, dass all die neueren Gebäude noch nicht da standen. War er wirklich wichtig, denn von dort hatte man früher die Übersicht über den den ganzen Hafen. Ich stand einen Moment dort und versuchte mir vorzustellen wie das wohl war. Loslassen von allem was gerade rund um mich geschah, kurz eintauchen in die Vergangenheit und spüren wie das wohl war. Es sind nur Annahmen und Geschichten die ich gelesen habe, nichts was ich wirklich weiss. Und doch konnte ich die Bedeutung des Platzes spüren. 

Es war ein Ausflug der sich gelohnt hat, die Stadt war sicher nicht die Schönste, die ich je gesehen habe, doch für mich der südlichste Punkt von Europa. Eigentlich wäre es ja Gibraltar, welches zu England gehört. Ich denke, ich werde diesen Ort sicher auch noch mal besuchen wenn ich gerade Lust dazu verspüre. Doch für heute war es gut so.

bis bald Karin



Mittwoch, 15. Februar 2017

MIMO / 18

Wir alle haben Träume und Wünsche. Heute ist mir folgendes Zitat begegnet: 
"Manchmal werden Träume wahr, von denen du nicht mal träumtest."
Ich sass dabei in einem wunderschönen Café in Marbella im MIMO. Es ist ein Café in der Art wie ich es einfach liebe. Ich sass dort und konnte mich kaum erholen von dem wunderschönen Ambiente, von der Gemütlichkeit und der Freundlichkeit. In Spanien ist es nämlich meistens nicht erlaubt mit einem Hund in ein Café rein zu gehen. Solange man draussen mit dem Hund sitzt ist alles ok, aber rein geht meistens gar nicht. 

Bis zum heutigen Tag kannte ich dieses Café nicht und wusste auch nicht das es dies gibt. Als ich davor stand sah ich sehnsüchtig rein und dachte mir wenn ich da rein dürfte wäre das mega schön. Klar hätte ich auch draussen sitzen können, denn warm genug war es ja. Doch das Ambiente im Innern zog mich viel mehr an.


 quelle:karinmeister

Also fragte ich einfach ob ich mit Kisha rein dürfe um einen Tee zu trinken. Herzlich willkommen und kommen sie doch rein, war die Antwort. Wow, ich war gerade über glücklich und freute mich wie ein kleines Kind. Genüsslich trank ich einen Tee und ein bekam noch ein Gipfeli dazu, einfach köstlich. Überall an den Wänden hingen Bilder oder Zitate. Als ich eben am oben genannten ankam musste ich schmunzeln, denn ich hätte nicht im Traum daran gedacht, dass ich an ein solches Schmuckstück von Café laufen würde heute in Marbella.

Auf einem Kissen stand geschrieben:
"Mache heute jemandem glücklich, so bist auch du heute glücklich." 
Das war definitiv gelungen.

Als ich noch in der Schweiz war sagten einige Leute zu mir, dass es wohl nicht so eine gute Idee sei mit meinem Hund nach Spanien zu reisen. Da die Spanier den Hunden gegenüber  gar nicht gut gesinnt seien und man nirgends hin könne. Vorurteile loslassen einfach mal gehen und schauen wie es wirklich ist. Das wurde heute für mich wieder einmal mehr bewiesen, das dies eine gute Idee sein könnte. Im Gegenteil hier in Südspanien sind die Menschen den Hunden gegenüber sehr offen und man ist auch willkommen. Klar nicht überall, aber ich kann mir ja aussuchen wo ich hin will und wo nicht. 

Ins MIMO gehe ich auf jeden Fall noch mehr!

bis bald Karin



Dienstag, 14. Februar 2017

Liebe / 19

Überall waren heute Herzen zu sehen, Blumen war zu kaufen, Schokolade und in den Geschäften wurde seit Tagen Werbung gemacht für den heutigen Valentinstag. Diese Tradition ist auch hier in Spanien weit verbreitet. In einem Restaurant sah ich, dass an jedem Tisch ein Herzballon an einer Flasche befestigt war. Sah sehr hübsch aus.

Ich erhielt heute Morgen früh schon einige ganz liebe Nachrichten, über welche ich mich sehr freute. Wo ich mich aber ganz raus halte und das schon seit ganz vielen Jahren, ist Blumen oder andere Geschenke zu verschenken. 


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Für mich ist jeder Tag ein Tag für liebende, egal ob es der Partner/-in ist, ob es deine Familienmitglieder sind oder Menschen die ich gar nicht kenne. Warum dies auf einen Tag beschränken? Haben Menschen, die ich liebe nur das Recht dies am Valentinstag zu spüren? Für mich nicht, nein, ich versuche meinen Mitmenschen jeden Tag auf irgend eine Art zu zeigen, dass ich sie liebe. Liebe ist auch ein Wort das sehr gross ist. Darüber könnte ich wohl ein ganzes Buch schreiben. Aber lassen wir das für heute. 

Für mich ist der Valentinstag ein Tag wie jeder andere auch und trotzdem fühlt man die Liebe in der Luft. Ich finde es schön wird dieser Tag zelebriert und gefeiert, das Einzige was mir nicht gefällt ist, das ganze Marketing darum. Dies geschieht ja heute mit jedem Feiertag, ich kann das auch gut stehen lassen. Früher habe ich mich von diesen Feiertagen auch noch mitreisen lassen. Dachte ich bin doch nur eine gute Tochter wenn ich meiner Mutter am Muttertag Blumen schenke. Dies konnte ich jedoch schon vor sehr langer Zeit loslassen. 

Ich wünschte mir viel mehr, dass es ganz viele Valentins-, Mutter-, Vatertage usw. gibt. Ich wünschte mir, das diese Liebe viel öfter in unserem Alltag zu spüren ist. Ich wünschte mir, dass wir alle viel mehr die vorgeschriebenen Tagen loslassen würden und jeden Tag die Liebe und Dankbarkeit zeigen würden.

Es braucht nicht jeden Tag Blumen, Schokolade oder andere Geschenke, es braucht etwas mehr persönliche Zeit mit einander zu verbringen. Sei dies ein freundliches Gespräch, ein nettes Wort, ein Kompliment, ein Lächeln usw. so einfach kann Liebe oder Zeit einander zu schenken sein. Vor allem es kostet keinen roten Rappen.

Ich wünsche euch allen die diesen Post lesen einen wunderschönen Valentinstag, viel Liebe  während des ganzen Jahres und viele schöne Momente, die du im Herzen behalten kannst.

bis bald Karin



Montag, 13. Februar 2017

Farbenspiel / 20

Nach einem verregneten und stürmischen Wochenende war es heute wieder schönes Wetter, auch wenn es immer noch Wolken am Himmel hatte, war die Sonne doch stärker. Am frühen Morgen bot sich eine ganz eindrückliche Stimmung, für mich ein bisschen verkehrte Welt.

Das Meer trüb und braun, der Himmel im Meerblau und dazu ein oranges Wolkenband.


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Ich sah so in die Weite und mir ging durch den Kopf, warum eigentlich nicht alles mal verkehrt an zu sehen. Die Sichtweise ändern und einen Handstand oder Kopfstand machen, ich habe es nicht gemacht. Es war jedoch wieder einmal mehr die Natur, die mich daran erinnerte, dass es stets mehrere Möglichkeiten gibt und vieles möglich ist.

Während des Tages versuchte ich, die Bilder und Situationen, die ich sah aus verschiedenen Blickwinkeln an zu sehen. Für einen Fotografen ist dies wohl etwas ganz normales zu schauen wie ein Objekt am Schönsten, Besten oder am Schrägsten wirken kann. 

Über verschiedene Sichtweisen habe ich schon öfters geschrieben und ist ja auch nichts Neues, doch ich lerne täglich immer wieder meinen Blickwinkel zu erweitern. Es ist so einfach in seiner eigenen Welt zu bleiben, weil man sich da sicher fühlt, weil man sie kennt. Gerade weil man sich in seiner eigenen Welt - Sichtweise so gut auskennt, die Komfortzone zu verlassen und mit weitem Blick zu schauen ist manchmal eine Herausforderung. Ich sage nicht, dass andere Sichtweisen besser oder klüger sind. Es gibt einfach ein anderes Verständnis und gerade dieses Verständnis kann neue Möglichkeiten eröffnen.

Ich brauche manchmal auch Mut mich mit einer anderen Sichtweise auseinander zu setzten und daran etwas positives zu finden, doch im Endeffekt kann ich sagen, dass es sich stets gelohnt hat es mindestens an zu schauen und meine Komfortzone los zu lassen.

Das Bild von heute Morgen hat mich so überrascht, ich hätte das nie im Leben so gezeichnet oder gemalt. (gut ich bin keine Künstlerin im Malen oder Zeichnen). Die Überraschung war so gross als ich es sah, dass ich einfach überwältigt war.

Meine Tochter Alisha malt ab und zu. Sie sagte einmal zu mir, ich kann Wolken in der Farbe malen wie ich will, denn es gibt kein falsch oder richtig, bei Wolken ist alles möglich.

Genau das ist die Weitsicht und eine offene Sichtweise. Die Eintönigkeit loslassen und die Farben des Lebens zu erkennen.

bis bald Karin



Sonntag, 12. Februar 2017

Begeisterung / 21

Begeisterung ist eine sehr gute Motivation um etwas zu erreichen oder für etwas los zu gehen. Begeistern kann ich mich recht schnell für etwas, wenn es mir entspricht. Ich denke mal das geht allen etwa gleich. Wo bleibt aber die Begeisterung wenn es mal etwas schwieriger wird oder anstrengender?

Hier ist mir nun ein Unterschied aufgefallen, das es Begeisterung und Begeisterung gibt. Ich kann mich begeistern während einem Hockeymatch über gute Spielzüge, oder wenn ein Team eine super Leistung bringt, wenn ich ein Musikstück höre welches mich vom Hocker haut, wenn mir jemand etwas erzählt oder mir etwas neues zeigt. Dann fühle ich eine Euphorie und bin motiviert zu unterstützen oder mit zu machen. Es gibt auch die Begeisterung für ein neues Produkt, welches einem überzeugt und man den Mitmenschen davon erzählt. Dieses Produkt bringt mich vielleicht an ein Ergebnis, welches ich mir schon länger gewünscht habe. Bei dieser Art von Begeisterung ist in meinem Körper auch eine Spannung, das heisst jetzt nicht das diese schlecht ist. Es ist nur eine Feststellung.

Dann gibt es für mich auch die Begeisterung wo ich ganz still werde. Zum Beispiel wenn ich eine Blume ansehe und an ihr riechen kann, wenn ich einen alten Baum sehe und mir überlege was der schon alles erlebt und ertragen hat, wenn ich einem frei lebendem Tier zusehe und erkenne was das alles kann und leistet. Solche Dinge begeistern mich auch sehr und versetzten mich auch in eine grosse Achtung und Respekt. Auch das kann ich dann weiter erzählen, wie die Blume vielleicht duftet und dies auch mit einer grossen Begeisterung. In dem Moment habe ich aber keine Spannung in meinem Körper, dann bin ich ganz entspannt und es fühlt sich leicht an in mir, ich bin ganz ruhig und erfreut.


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Was das jetzt alles mit loslassen zu tun hat, darauf komme ich jetzt gerade.
Stell dir vor, dein Chef kommt morgen zu dir und verkündet dir, dass du befördert wirst und du eine Lohnerhöhung erhältst, weil er sehr zufrieden ist mit dir. Da ist man doch hoch erfreut und begeistert. Der Körper spannt sich an und man ist aus dem Häuschen, ganz normal. Nach einer Weile wird dir aber klar, dass du dafür noch mehr leisten musst, mehr Verantwortung, mehr Präsenszeit, mehr Steuern bezahlen usw. Wirst du in dem Moment ruhiger und entspannter, oder zieht sich dein Körper noch mehr zusammen?

Eine weitere Situation: Dein Chef kommt zu dir und sagt dir morgen, wir sind sehr zufrieden mit deiner Arbeit und schätzen deinen Einsatz sehr. Wir freuen uns dir mitteilen zu können, dass wir dich mit deiner Familie für eine Woche einladen in die Ferien zu fahren, alles bezahlt von der Firma. Wie ist da wohl die Spannung in deinem Körper wenn du dir vorstellst wie du in den Ferien bist? Ich könnte mir vorstellen entspannt und ruhig, vorausgesetzt du fährst gerne in die Ferien.

Ich habe gelernt auf meinen Körper zu hören was eine Begeisterung in mir auslöst, zieht sich alles zusammen und habe ich eine Spannung, die sich immer mehr steigert. Oder werde ich immer ruhiger in meiner Begeisterung und freudig, so dass ich motiviert an die Sache ran gehen kann und auch motiviert bleibe.

Jeder Mensch hat eine sogenannte Körperintelligenz und wenn wir uns an der orientieren, können wir besser lernen Dinge los zu lassen, die uns nur kurz Energie geben und dann über längere Zeit mehr Energie kosten. Körperintelligenz können wir trainieren in dem wir immer aufmerksamer werden was sich in uns genau abspielt. Es braucht aber eine Begeisterung dazu dies lernen und üben zu wollen, um den positiven Effekt darin zu erkennen.

Ich wünsche mir für dich, dass du den erkennst und am Besten kannst du es üben in dem du dich immer wieder auf deinen Atem konzentrierst und spürst wie du dich gerade fühlst, ohne es zu beurteilen.

Falls dich diese Post angesprochen hat und du jemanden kennst, dem dieser Post auch hilfreich sein könnte, teile ihn einfach oder empfiehl in weiter.

bis bald Karin 


Samstag, 11. Februar 2017

Stürmisch / 22

Du weisst sicher wie das ist, wenn du gerade noch eine gute Laune hast und in der nächsten Sekunde bist du im tiefsten Loch. Bist überwältigt von der Macht die dich da über rumpelt. Alles ist stürmisch in dir hohe Wellen überschlagen sich und du bist am überlaufen.

Mir geht es gut, doch heute wurde mir dieses Bild so richtig vor Augen geführt. Ich erwachte aus dem Schlaf weil es donnerte und blitze eine ganz eigenartige Stimmung. Ich stand auf schaute bei mir aus dem Fenster und es regnete wie aus Eimer. Das Meer war wild und die Wellen türmten sich enorm hoch auf. Aus der sicheren Distanz ein wunderbares Schauspiel. Ich schaute diesem stürmischen treiben einen Moment lang zu und ging dafür raus auf den Balkon. Es windete sehr stark aus einer ungewohnten Richtung, auch das Meer bewegte sich für mich aus einer ungewöhnlichen Richtung. Ich stand also so da und atmete diese Sturmluft tief ein. Plötzlich überkam mich ein ganz eigenartiges Gefühl.


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Ich kannte dieses Gefühl, es war genau so wie ich mich ab und zu fühlte während meines Bournout, wie im Schüttelbecher. Doch heute machte mir dieses Gefühl in keiner Art und Weise angst. Ich blieb ganz ruhig und atmete weiter ein und aus und konzentrierte mich nur auf den Atem. Das Rauschen des Meeres und der Wind waren sehr laut, dazu kam immer wieder das Donnergeröll. Ich spürte wie sich mein Körper etwas anspannte, weil das Schütelbecher-Gefühl in mir sich verstärkte. Also konzentrierte ich mich weiter intensiv auf meinen Atem. Plötzlich war das Donnergeröll vorbei, der Wind wurde einen Moment schwächer und ich konnte mich entspannen. Für mich war klar, dass ich noch einen Moment auf dem Balkon bleiben wollte. Denn durch dieses Schauspiel wurde mir nochmals so klar vor Augen geführt, dass es im Leben wie in der Natur beides braucht. Die ruhige See und die stürmische See. Durch das umwälzen vom Meer wird ganz viel neu platziert. Es wird einiges zerstört, damit wieder neues entstehen kann. Auch das Meer hat keinen Einfluss wann der Sturm vorbei ist, es sind viele Einflüsse, die das Meer wieder zu Ruhe kommen lassen. Es braucht Zeit, bis der Wind sich beruhigt, es braucht Zeit bis der Regen aufhört, es braucht Zeit bis der Mond wieder in die abnehmende Phase geht. Alles hat seine Zeit, der Sturm wie die ruhige See.

Ich bin so dankbar für dieses Bild von heute morgen. Ich konnte mein Burnout nochmals in einer ganz anderen Art und Weise anschauen, und vor allem das Schüttelbecher-Gefühl loslassen. Also richtig durch mich durchziehen lassen, geduldig atmen und warten.

Eine wunderbare Erfahrung und ein spezieller Start in den Tag.

bis bald Karin



Freitag, 10. Februar 2017

Autofahrt / 23

Heute fuhr ich nach Malaga an den Flughafen um meine Nichte ab zu holen, sie kommt mich eine Woche besuchen. Auf dem Weg zum Flughafen hörte ich wie immer Musik, jetzt auf einem spanischen Sender. Huch da wird auch sehr viel gesprochen und so schnell, das ich gar nicht mit komme mit zuhören. Gut einzelne Wörter kenne ich schon.

Ich war auch in Gedanken und fragte mich warum ich mir wohl vor gut 5 Jahren eine Reise zu meinem 50. Geburtstag schenken wollte. Ich reise sehr gerne, auch in der Schweiz, es braucht nicht das Ausland zu sein. Doch zu meinem 50. wollte ich wieder einmal eine neu Gegend kennen lernen. Damals wusste ich ja noch nicht wohin ich dann gehen werde. Also warum Südspanien? Es hatte gleich mehrere Gründe, einer war weil eine gute Bekannte von mir jedes Jahr hier her fliegt während der Winterzeit. Sie erzählte mir immer wieder von diesem Ort, wie gut es auch mit dem Hund sei. Sie hat auch einen kleinen Yorki. Es ist eine kurze Flugzeit und das Klima sehr angenehm. Kulturell hat Spanien einiges zu bieten und den lockeren Lebensstyle passt auch gut. Darum entschied ich mich für Südspanien.


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Das war der Entscheid für den Ort. Der Entscheid warum überhaupt eine längere Reisezeit, war aber ein ganz anderer. Oft hörte ich Menschen sagen, wenn ich mal 50. bin werde ich dies oder jenes tun, jedoch getan haben sie es meistens nicht. Ich wollte dies anders machen, ich nahm mir das vor und wollte es tun. Auch für mich selbst weil ich bis dahin einiges geleistet hatte. Nach meinem Burnout fiel dieser Entscheid noch viel leichter es wirklich durch zu ziehen. Ich bin mir heute sehr sicher, dass viele Wünsche oder Ziele nicht erreicht werden, weil der Grund warum man es möchte zu wenig stark ist. Oder anders gesagt einfach nur so dahin gesagt wird ohne zu überlegen. 

Für mich stand stets ein Gefühl damit in Verbindung, es war einerseits die riesige Vorfreude auf etwas, es war das Gefühl mich auf den Weg zu einem Abenteuer zu machen, es war zu wissen, dass ich mir etwas gönne was ein Herzenswunsch war. All diese Gründe liessen diesen Wunsch wahr werden. Auf dem Weg zu dieser Erfüllung, gab es immer wieder Momente wo ich zweifelte ob ich mir das erlauben darf. Habe darüber auch geschrieben. Es gab immer wieder Momente wo ich dieses Geld anders hätte investieren können. Dank dem ich mich immer wieder an meine Gefühle dazu erinnerte, konnte ich die Zweifel loslassen und weiter für mein Ziel gehen.

Heute bin ich mir ganz sicher, je klarer mein Gefühl für etwas ist, je besser ich es mir vorstellen kann, desto eher kann ich es mir erfüllen. Denn plötzlich gehen Türen und Tore auf an die man nie im Leben gedacht hätte. Wie die Begegnung meiner Bekannten, die den Winter hier in Südspanien verbringt. An einem Sonntag auf der Allmend bei einem Spaziergang. Für mich gibt es keine Zufälle sondern, es ist alles schon da und klar. Nur sehen wir es noch nicht.

bis bald Karin



Donnerstag, 9. Februar 2017

Augen / 24

Auch in meinen Ferien ist putzen und waschen angesagt, so ein Tag war heute. Was mir jedoch aufgefallen ist, dass dies hier ganz beschwingt und mit einer absoluten guten Laune passierte. Hmm, darüber machte ich mir dann einige Gedanken. Es ist ja absolut nichts anderes ob ich hier putze oder zu hause. Es ist die genau gleiche Arbeit, nur dass ich hier keinen Staubsauger habe sondern einen Besen. Also eigentlich sogar etwas beschwerlicher  und trotzdem hatte ich einen riesen Smile auf meinem Gesicht. Ich hörte auch Musik dazu wie daheim.

Es musste also damit zusammenhängen, dass ich in den Ferien bin, denn an der Arbeit als solches kann es ja nicht liegen. Mir fielen dann noch mehr Dinge auf, ich rege mich absolut nicht auf wenn ich an der Kasse im Supermarkt anstehen muss. Ich kann euch sagen die Kassiererinnen erzählen jeweils wohl ihre ganze Lebensgeschichte den Kundinnen/Freundinnen. Da kann man teilweise recht lange warten. Doch ich bleibe ganz ruhig, schaue mich um und bemerke, dass die Wartenden ebenfalls mit einander beginnen zu sprechen. Alles ganz cool und easy.


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Parkieren ist hier auch so eine Sache, wir Schweizer Frauen müssen nie mehr ein schlechtes Gewissen haben, wenn wir unser Auto nicht perfekt in den Parkplatz bringen. (Gilt auch für Männer). Denn hier darf man mit einem kleinen Fiat-Punto problemlos zwei Parkplätze gebrauchen. Da schert sich niemand drum, ausser die Schweizer.

Es sieht ganz so aus, als ob ich meinen Perfektionismus wieder ein bisschen mehr los gelassen habe. Denn ich kann das seit heute auch alles ganz ruhig nehmen. Hier ist das einfach so. Es macht den Anschein das ich langsam runtergefahren bin.

Doch das mit der Arbeit sehe ich so. Es ist die genau gleiche Arbeit, sie muss erledigt werden. Doch da ich Ferienstimmung habe gehe ich wohl anders an diese Arbeit. Also liegt es an meiner Einstellung zu dieser einen Sache. Wenn ich denke, ach jetzt noch putzen und waschen, hat das eine ganz andere Energie. Als wenn ich denke, gut dann putze ich heute und wasche, mal schauen für was ich dann noch alles Zeit habe. Ich habe nicht länger oder kürzer gebraucht als zu hause, die Waschmaschine dauert etwa gleich lang. Es geht wirklich um meine innere Einstellung dazu.

Vielleicht hast du ja bald Winterferien, achte dich doch mal wie du damit umgehst, wenn du an einer Kasse warten musst oder sonst etwas tust was du auch im Alltag machst. Ist es die gleiche Energie wie du da dran gehst oder ist sie anders? Vielleicht ergibt sich so für dich auch ein Sichtwechsel und eine andere Energie. Ist nur so ein Gedanke.

bis bald Karin



Mittwoch, 8. Februar 2017

Zuhören / 25

Heute hatte ich am Pool ein nettes Gespräch mit einer Frau aus Belgien. Sie sprach natürlich französisch, da war ich wieder gefordert. Wie ja schon erwähnt verstehe ich wirklich gut französisch, doch wenn ich eben sprechen sollte kommt mir immer alles englisch in den Sinn. Es ist mir aber aufgefallen, dass es einfacher ist wenn mir die Person gegenüber ist und nicht am Telefon. 

Wir unterhielten uns eine Weile und ich ging dann schwimmen. Etwas später am Nachmittag, kam dann ein Gärtner und fragte mich auf spanisch wie viele Sprachen ich den spreche. Und stellt euch vor ich habe ihn verstanden. Doch das mit dem Antwort geben war dann eine richtige Herausforderung. Denn in meinem Kopf ging folgendes ab, wenn ich ihm Antworte meint der doch glatt, dass ich spanisch kann. Also nahm ich meine Hände zur Hilfe sagte Deutsch, Französisch und Englisch und dass ich gerade dabei bin spanisch zu lernen. Er lachte und meinte das sei gut. Er wünschte mir noch einen guten Tag und ging zurück an seine Arbeit.

Auf meinem Spaziergang begegnete ich Kristy einer Engländerin, sie hat auch einen Hund und wir haben uns schon öfters gesehen und gesprochen. Wir waren einen Moment gemeinsam unterwegs und unterhielten uns. Dabei ist mir etwas aufgefallen.

Wenn ich in einer anderen Sprache spreche höre ich ganz anders zu als auf Berndeutsch. Ich bin viel konzentrierter und will voll dabei sein damit ich auch alles verstehe. Englisch fällt mir wirklich am einfachsten, doch auch da gibt es grosse Unterschiede. Ob man einem Südafrikanischen-, Englischen-, Amerikanischen- oder Kanadischen-Dialekt zu hört, das sind Welten. Es heisst nicht, dass ich auf Berndeutsch nicht zuhöre, sondern ich bin da manchmal schon dran mir die Antwort zurecht zu legen bevor zu Ende gesprochen ist. In der Fremdsprache frage ich eher nochmals nach ob ich es richtig verstanden habe. 


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Volle Aufmerksamkeit dem Gegenüber zu schenken ist ein weiterer Schritt, nach der Aufmerksamkeit sich gegenüber und dem aktuellen Moment. Das ist alles nichts Neues, doch heute wurde mir das Zuhören so richtig bewusst vor Augen geführt.  

Für mich ist es gerade eine sehr gute Übung das Schweizerdeutsch etwas los zu lassen und mich in Fremdsprachen zu unterhalten, denn so kann ich konzentriertes Zuhören wieder aktiver trainieren und möchte dies dann auch mit in die Schweiz nehmen. Aufmerksam und achtsames Zuhören ist eine Kunst, die viel Training erfordert.

Wie ist das bei dir? Hörst du zu oder bist du jeweils schon dran dir deine Antwort bereit zu legen? Oder bist du am Urteilen während des Gespräches? Verstehst du was gesagt wird oder hörst du was du hören willst?

Vielleicht ein kleiner Denkanstoss mal zum Beobachten.

bis bald Karin



Dienstag, 7. Februar 2017

Afrika / 26

Heute morgen ging es sehr mystisch zu und her bei mir. Auf meinem Spaziergang, setzte ich mich eine Weile in den Sand. Es war ein wunderbarer Sonnenaufgang und am Horizont etwas dunstig. Ich schaute einfach in die Weite, und begann mit all meinen Sinnen wahr zu nehmen. Die sanfte Brise, welche meinen ganzen Körper umwehte. Der Sand auf dem ich sass und welcher sich noch kühl anfühlte zwischen meinen Zehen. Das sanfte rauschen des Meeres. Ich nahm die salzige Luft durch meine Nase wahr. Die verschiedenen Farben welche sich am Horizont abwechselten. Magisch dieses Lichtspiel, ich liebe es.

Als die Sonne aus dem Meer kam und ich meine Meditation abschloss, spazierte ich weiter barfuss durch den Sand. Mein Blick war immer noch auf den Horizont gerichtet. Ich fühlte mich total leer und total erfüllt zu gleich. Auf meinem Rücken nahm ich wärmenden Sonnenstrahlen war und an den Füssen der Sand. Ich war ganz im Hier und Jetzt. Plötzlich lichtete sich der Dunst am Horizont und ich konnte die Küste von Afrika sehen. Die ganze Küstenkette war sichtbar und schien so nahe. Vor allem ganz klar und deutlich.

In dem Moment ging folgender Satz durch meinen Kopf: 
"Sei leer und erfüllt zu gleich, lass alles los und du siehst alles klar und deutlich vor deinen Augen."
So einfach kam es mir in dem Moment vor, nur wahrnehmen was wirklich da ist, nichts hin zu fügen, nichts weg nehmen. Alles ist da, es gilt nur präsent im Moment zu sein.

Ich starrte wortwörtlich in die Ferne und genoss den Moment. Ein Moment der alles beinhaltete.


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(Dies ist ein Abendstimmungsbild da ich am morgen mein Handy nicht dabei hatte.)

Solche Momente habe ich auch immer wieder in der Schweiz auf meinen Spaziergängen, doch heute während des Tages, hielt ich immer wieder inne und nahm einfach wahr. Es ist eine Übung die nur einen kurzen Moment braucht um ganz bei mir zu seine. Ich merkte auch immer wieder wie mein ganzer Körper sich in diesen Momenten total entspannte, weil wirkliches wahrnehmen geht nur mit dem Körper. Erst da merke ich wie es sich anfühlt und was ich spüre, erst da kann ich Erfüllung fühlen. Erfüllt sein ist ein Gefühl, welches ohne materielle Güter möglich ist. Eines bin ich mir ganz sicher Erfüllung kann ich jeder Zeit überall wahrnehmen, wenn ich loslasse was ich gerade denke und tue.

Vielleicht versuchst du auch mal nur 2 Minuten zu hören, zu riechen, zu spüren, zu sehen, zu schmecken und schau mal wie du dich danach fühlst. Bewerte nichts was du wahrnimmst, einfach sein und sonst nichts.

Ich wünsche dir, dass du dich danach auch erfüllt fühlst.

bis bald Karin



Montag, 6. Februar 2017

Aqua-Gym / 27

Ich bin nicht gerade die Sport-Kanone par excellence, jedoch habe ich mir für diese Ferien schon einiges vorgenommen. Da es mir nun wieder um einiges besser geht als zu beginn der Ferien, dachte ich mir heute wäre ein guter Start um mit meinen Aktivitäten zu beginnen. Das schöne Wetter hat mich natürlich auch noch gerade enorm motiviert. Doch bevor ich mit den sportlichen Aktivitäten begann, habe ich heute noch etwas losgelassen.

Ich brachte meine Tochter Chelsea zum Flughafen. Ja so Abschiede sind halt einfach wirklich nicht immer ganz so einfach. Doch wir haben das wohl ganz gut hingebracht, es ist ja nicht für lange. Jaaaa und trotzdem ist da halt etwas Wehmut dabei, ist ja schon schön so einem wunder schönen Ort zu sein. Auf der Rückfahrt einfach mal ganz laut Musik gehört dazu gesungen und gemerkt, dass es ganz gut ist so wie es ist.


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Nach einem Strandspaziergang ging ich dann noch in den beheizten Pool und schwamm einige Längen. Beim Schwimmen, merkte ich immer besser wie ich loslassen konnte. Mit jeder Länge kam es mir vor als ob ich immer ein wenig mehr bei mir angekommen bin. Es wurde  ruhig in mir und ganz leicht. So begann ich dann mit meinen Aqua-Gymübungen und bin mir nicht so sicher ob ich morgen noch so leichtfüssig unterwegs bin wie ich es heute war. Ich hoffe es:)). Ja wenn ich schon mal dran bin dann richtig und nicht nur so ein paar Übungen, wenn schon denn schon. Das Maas habe ich wohl noch nicht so ganz getroffen. Ich lasse mich mal überraschen. 

In das Meer habe ich mich mit meiner noch nicht ganz auskurierten Erkältung nicht gewagt, aber das werde ich sicher noch tun. Denn es gibt für mich ein Ritual, wenn ich am Meer bin wird gebadet egal wie warm oder kalt es ist. Da gibt es keine Ausnahme. (Gott sei Dank war ich noch nie in Alaska, da würde ich wohl eine Ausnahme machen). Für das Meer habe ich noch etwas Zeit, das kann ich alles noch tun.

Für heute habe ich mal meine Tochter losgelassen und die inneren Ausreden warum noch nicht mit Sport begonnen werden konnte. 

bis bald Karin



Sonntag, 5. Februar 2017

Hürden / 28

Heute war ich sehr positiv überrascht. Wir hatten uns vorgenommen zu waschen und etwas Sonne zu tanken. Also stand ich vor der Waschmaschine und füllte sie. Sah alles fast genau gleich aus wie zu hause. Bis zu der Beschriftung der Programme. Klar hatte ich zur Not meine Spezialistin in spanischer Sprache neben mir, Chelsea, doch ich kam gut zurecht und wählte wohl auch instinktiv das richtige Program. 

So hatte ich schon die zweite Hürde mit spanisch genommen. Gestern waren wir in einem Einkaufszentrum zum Einkaufen. Auch dort fand ich mich sehr gut zurecht beim Bezahlen war ich einfach etwas schnell mit der Karte wieder raus zu ziehen. So wiederholten wir den Vorgang nochmals, war aber für die Kassiererin kein Problem. 


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Mit dem Sprechen habe ich noch ganz grosse Mühe und tue mich noch schwer. Doch verstehen geht zum Teil schon recht gut. Ab nächster Woche bin ich dann auf mich selbst gestellt, da Chelsea wieder heim fliegt. Da werde ich wohl meine Hemmungen ablegen und einfach mal drauf los sprechen. Mit Händen und Füssen werde ich wohl schon erhalten was ich brauche. "Leider" oder "Gott sei Dank" sprechen hier auch ganz viel englisch. 

Schön ist hier auch, dass die Menschen einem helfen wenn man ein Wort nicht findet und sich darüber freuen wenn man es wenigstens versucht. Ich werde meine Komfortzone verlassen und lasse einfach meine Hemmungen los und dann wird das schon gehen.

Bin gespannt wie das dann geht.

bis bald Karin



Samstag, 4. Februar 2017

Heute / 29

Es gibt Momente im Leben wo mir ein Zitat so richtig bewusst wird. Wo ich sagen kann, ja genau so ist es. Das geschah heute Nachmittag, als ich auf meinem Balkon an der Sonne sass.

Vor ca. 5 Jahren habe ich mich entschieden, wenn ich 50. werde, gönne ich mir wieder einmal eine längere Reise. Ich begann also Geld auf die Seite zu legen. Ich wusste jedoch noch gar nicht wohin ich dann gehen würde. Ich legte einfach monatlich etwas zur Seite. An meinem letzten Geburtstag war es dann so weit. Ich wusste also das ich eine Reise antreten werde, doch auch zu diesem Zeitpunkt war noch gar nicht klar wo ich hin gehen wollte. So ging der Sommer vorbei und der Herbst zog ins Land und da war es plötzlich klar wo meine Reise hin gehen würde. Nach Südspanien wo ich jetzt gerade bin.



Im Leben einen Grundstein legen auch wenn noch nicht alles klar ist. Eine Richtung einschlagen, auch wenn man das Ziel noch nicht kennt. Es braucht nicht immer ein klares Ziel oftmals reicht auch die Richtung. Loslassen von, es muss genau so sein und nicht anders. 

Ich lebe sehr oft so, einen Weg gehen und loslaufen und dabei mich auf mein Gefühl und meinen Bauch zu verlassen, dass zum richtigen Zeitpunkt auch der Wegweiser da steht. Meine Entscheidungen sind oft nicht bis ins letzte Detail geplant sind, das ist wohl die Abenteurerin in mir.

bis bald Karin




Freitag, 3. Februar 2017

Meer & Himmel / 30

Etwas diffuses Licht war heute und es hatte einige Wolken am Himmel. Als ich so auf das Meer hinaus blickte, konnte ich nicht richtig erkennen wo das Meer endet und der Himmel beginnt. Eine ganz spezielle Stimmung, dieses Lichtspiel. Einerseits wirkte es trist anderseits ganz glitzernd und funkelnd. Denn die Sonne scheint von der Seite her ganz sanft hindurch. 

Ganz ähnlich fühlt es sich im Moment in meinem Kopf an. Ein leichter Druck, die Nase die zum Teil verstopft ist und diesen Druck auslöst. Ich erhalte gleich alles vor Augen geführt, den Druck den ich mir selbst aufgeladen hatte, alles perfekt zu hinterlassen. 


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Das nicht sehen wo der Anfang und das Ende ist, wie lange es dauern wird bis ich loslassen kann und die Ferien geniessen kann. Das funkeln und glitzern des Meeres, spiegelte mir meine innere Freude, und die Sonne die scheu von der Seite her scheint. Das innere Lachen, das ich es geschafft habe mir diese Ferien zu ermöglichen, mein letztjähriges Geburtstagsgeschenk wirklich zu realisieren.

Und es ist Tatsache ich bin hier und trotzdem immer noch nicht ganz angekommen. Mein Körper hat sich da viel schneller zu Ruhe gesetzt als mein ganzes Inneres. Nicht ganz Fit zu sein in Ferien, kann wirklich dazu beitragen zur Ruhe zu kommen. 

Ich werde nochmals genau darüber nachdenken, wie ich mich in Zukunft auf Ferien vorbereite. Sind wir nicht darauf bedacht alles perfekt zu hinterlassen im Geschäft, zu Hause, bei Freunden, damit wir mit ruhigem Gewissen los ziehen können. Uns selbst vergessen wir, rennen noch von hier nach da, statt sich auch im Innern schon auf Ferien vor zu bereiten.

Da darf ich noch einiges dazu lernen und loslassen, nämlich das Gefühl, dass ich es nicht verdient habe Ferien zu haben. Ich hatte darüber ja schon vor dem Ferienantritt geschrieben über die zwei Wölfe. Das habe wohl doch noch nicht ganz losgelassen. 

Nun bin ich da und geniesse meine Tage so gut ich kann.


bis bald Karin



Donnerstag, 2. Februar 2017

Andere Sitten / 31

Er ist klein und wendig, schnell und schnittig, mein kleiner Mietwagen. Wir brauchten gerade ein kleine Weile bis wir uns aneinander gewöhnt hatten. Doch nun sind wir ein gutes Team, handgeschaltet und nicht eine Automatik, wie zu Hause. Finessen wie eine Sitzheizung, wer braucht in Südspanien schon eine Sitzheizung, hat er nicht:)). Andere Details hat er auch nicht, macht aber nichts kann ich gut loslassen. Hier ist alles etwas einfacher und vieles wird gar nicht gebraucht. Einiges wird auch nicht so ganz ernst genommen, wie zum Beispiel Geschwindigkeitstafeln, das sind eher Vorschläge oder Optionen. 


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Andere Länder, andere Sitten, so passe ich mich am Fahrstil und den Geschwindigkeiten an, so gut wie es geht. Hoffe nur, dass ich das dann in der Schweiz auch wieder ändern kann, sonst könnte das dann teuer werden.

Auch Essenszeiten sind hier etwas anders als in der Schweiz, auch da übe ich mich gerade im Loslassen, von den Schweizer Gewohnheiten. Mir fällt es meistens recht einfach, mich in einem anderen Land an zu passen. Und trotzdem dringt manchmal der Schweizer-Perfektionismus durch. Hier habe ich wirklich noch mal eine wunderbare Übungsplattform zum Loslassen.

bis bald Karin



Mittwoch, 1. Februar 2017

Termine / 32

Es ist bekanntlich ein Phänomen, dass die Menschen oft bei Ferienbeginn Krank werden. Heute habe ich etwas recherchiert und mich damit befasst. Es ist so, dass die Stresshormone Ferien nicht so lieben. Der abrupte Abbau der Stresshormone lässt eine Grippe zu. Das Immunsystem hat jetzt Zeit sich um Grippen-Viren zu kümmern und freut sich auf eine andere Arbeit.

Ich lies mich jedoch von dem allem nicht aufhalten und besuchte heute Marbella, machte dort einen wunderschönen gemütlichen Spaziergang. Mit meiner Tochter ass ich einige Tapas und genoss die warme Sonne. Eine Erkältung kann man bei so einem tollen Klima leicht vergessen. 


quelle:karinmeister

Gegen Abend machte ich noch einen Spaziergang am Strand entlang. Das Meer war sehr ruhig eine leichte Brise wehte um mein Gesicht. Ich stand einfach einen Moment da und schaute in die endlose Weite. Nach einer Weile breitete ich meine Arme ganz weit aus, atmete tief ein und aus, lies den Wind durch mich ziehen und blies meine ungebetenen Viren-Gäste aus meinem Körper. Einen Grippen-Virus loslassen in die weite des Meeres und mit dem Wind weg tragen lassen. 

Ich lies heute einfach los so schnell wie möglich wieder top fit zu sein. Ich habe jetzt Zeit mich in Ruhe zu erholen. Keine fixen Termine, keine Abgabetermine, nichts. Ich darf mir alle Zeit nehmen. Das ist ein enormes Geschenk, welches ich gerne annehme. 

bis bald Karin