Time to let go, trust & enjoy

Donnerstag, 27. April 2017

Persönlichkeitsentfaltung

Persönlichkeitsentfaltung ein tolles Wort oder? Jeder Mensch, jedes Tier, jede Pflanze hat ihre eigene Persönlichkeit und trotzdem sind alle mit einander verbunden. Es kommt vor, dass sich der Mensch fragt, wer bin ich, was tue ich hier, warum bin ich hier, was soll das?
Das würde ein Tier oder eine Pflanze nie tun, oder wir wissen es nicht. Die Pflanze und das Tier entfaltet sich ganz einfach in seiner Schönheit und Möglichkeit.

Wir haben da jedoch ein grosses Potential, welches in uns oft brach liegt, oder wir gar nicht wissen, dass wir es haben. Wir ecken zum Beispiel immer wieder an gleichen Stellen an oder wir träumen seit der Kindheit von etwas. Wir erfreuen uns seit Jahren oder auch seit geraumer Zeit an etwas, wo wir vielleicht zu wenig Zeit dafür haben. Genau da liegen die Entfaltungsmöglichkeiten der Persönlichkeit.

Uns wird vieles vorgelebt, denn wir lernen durch das Abschauen und Wiederholen. Plötzlich schleicht sich da etwas ein, was wir immer wieder tun obwohl es uns eigentlich gar nicht entspricht. Doch wie finden wir heraus was uns entspricht?

Dazu braucht es erst mal den Wunsch es wirklich wissen zu wollen, dann die Bereitschaft Veränderungen vor zu nehmen und der wichtigste Schritt, es in angriff zu nehmen und zu TUN.

Persönlichkeitsentfaltung passiert in kleinen Schritten und ist ein Prozess oder ein Projekt. Es braucht Geduld, Mut und Abenteuerlust.

quelle:karinmeister

Was bringt uns Persönlichkeitsentfaltung? Wie wäre es damit, wir haben ein JA zu unserem Leben, egal was es uns gerade vor die Füsse wirft. Wir haben inneren Frieden und Ruhe und fühlen uns dadurch ausgeglichen und in Harmonie. Es gibt Menschen die sagen, das ist Glück, andere sagen, die inneren Kämpfe hören auf, wieder andere sagen, dass sie die Lebensfreude wieder gefunden haben.

Wie entfalte ich jetzt meine Persönlichkeit? Es gibt viele Wege die nach Rom führen, genau so ist es mit der Entfaltung. Eine die ich dir persönlich anbieten kann ist folgende:

Komme mit mir auf eine Walk &Talk Tour, erlebe was im Aussen passiert und nimm wahr was es in dir auslöst. Ich gebe dir Inputs wie du dich entfalten kannst im Alltag mit deinen Mitmenschen, im Geschäft, in der Schule oder auch ganz für dich alleine.  Ich bin sicher, dass nach einer Walk & Talk Tour du dich schon einen Schritt entfaltet hast.

Du kannst auch im Team oder als Paar auf die Walk & Talk Tour kommen ich veranstalte Halbtages-, Tages- oder Weekendtouren, ganz nach deinem Bedürfnis.

Tritt einfach in Kontakt mit mir per Mail: karin.meister@gmx.ch oder
per Telefon: +41 79 771 34 87.
Im Monat Mai erhältst du einen Spezialrabatt von 10 % und für jede Weiterempfehlung ebenfalls.

Ich freue mich schon bald mit dir auf die Walk & Talk Tour zu gehen.



Time to walk & talk.... Karin



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Mittwoch, 26. April 2017

Beobachten

Du hast sicher auch schon andere Menschen, Situationen oder die Natur beobachtet. Weisst du noch wie sich das anfühlt und was genau passiert? Wenn nicht, schau auf deine rechte Hand wie deine Fingernägel aussehen. Schau sie dir ganz genau an. Ich warte auf dich bis du fertig bist....

Gut hast du dabei etwas gedacht? Hast du etwas bemerkt das dir gefällt oder nicht gefällt, ist dir etwas besonderes aufgefallen? Was hattest du genau für Gedanken? 

Schau dir doch jetzt mal kurz einen Gegenstand in deiner unmittelbaren Nähe an. Doch diesmal beobachte nicht den Gegenstand als solches, schaue ihn nur an und beobachte was dein Kopf dabei alles denkt. Beurteilt er den Gegenstand, analysiert er ihn, was macht dein Kopf damit?

Du hast jetzt zwei Mal etwas beobachtet, einmal aufmerksam deine Fingernägel und einmal deine Gedankengänge. Nun komme ich noch auf den gestrigen Post zurück, dankbar sein und jammern oder im Mangel sein.

Es geht darum Beobachter seiner Gedanken zu werden, dass ich mir bewusst bin was mein Kopf gerade denkt und ich erkenne was es in mir auslöst. Für mich war dies eine magische Erkenntnis. Denn ich konnte beginnen mich selbst zu beobachten, in diesem Moment konnte ich auch über meinen Kopf zu lächeln beginnen. Über all die Einwände oder  Urteile und Analysen, die er da stets anstellte. Ich lernte auch ihn zu loben für all den Aufwand den er da stets betrieb. Da entdeckte ich auch all meine innere Begleiter wo ich ja auch schon bereits einen Post geschrieben habe. 


quelle:karinmeister

Wie ich das gelernt habe meine Gedanken zu beobachten: Ich war noch sehr jung und hatte öfters Nierenkoliken, ich kann dir sagen, das ist wirklich schmerzhaft und gar nicht lustig. Einmal kam es soweit das ich ins Spital eingeliefert wurde und einen längeren Aufenthalt dort hatte. In dieser einen Nacht waren meine Schmerzen so stark, dass sie kaum zum Aushalten waren. Mit Nierenproblemen war es damals so, dass man mit Schmerzmitteln ganz behutsam umgehen musste. Ich begann mit Atemübungen und atmete in meinen Schmerz hinein so gut es ging. Dazu sagte ich mir ein Mantra: Es geht vorbei, es geht vorbei, es geht vorbei. Mein Kopf sagte aber stets es tut so weh, es tut so weh, es tut so weh. Je öfters ich ihm antwortete, mit es geht vorbei je ruhiger wurde mein Kopf und auch mein Körper entspannte sich immer mehr. Dort erkannte ich, dass ich zuerst meinen Kopf beruhigen muss damit sich mein Körper, in diesem Fall meine Nieren entspannen und erholen konnten. 

Gedanken beobachten und realisieren was da genau abläuft, welcher Film oder Radiosender da gerade läuft, ist für mich persönlich sehr wichtig. Denn je aufmerksamer und achtsamer ich bin, je klarer kann ich einen Kurswechsel machen. Das heisst nicht zu widersprechen, sondern eine andere Denkweise anbringen. Das Mantra oder die Affirmation: Es geht vorbei ist dabei sehr hilfreich. Denn diese lässt alles offen. Gedanken beobachten und darüber lächeln was der Kopf alles einbringt versetzt mich oft in eine sehr dankbare Haltung, weil ich merke wie besorgt mein Kopf immer wieder um mich ist. Manchmal kommt er mir vor wie ein kleines Kind das pausenlos spricht und kommentiert.

Wenn du im Mangel denkst oder am jammern bist, macht sich dein Kopf sorgen um dich, wenn du ihm sagst es geht vorbei, kann sich alles langsam entspannen.

time to observe... Karin




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Dienstag, 25. April 2017

Mangel oder Fülle

Wie oft am Tag denken wir über Mangel nach? Immer wieder kreisen die Gedanken über etwas was uns fehlt. Was wir verloren haben oder aufgaben oder investierten und nichts daraus wurde. Wir sehen was andere haben und wir nicht. Wir vergleichen und messen, das passiert von ganz alleine ohne das wir gross darüber nachdenken müssen wie wir das tun können.

Wenn wir in diesem Denken sind, fühlen wir uns arm, vernachlässigt ungenügend oder einfach gesagt als Opfer der Situation oder der Andern. Wenn wir unserem Hirn jedoch den Auftrag geben dankbar zu sein geht das einen Moment. Wir sind ja nicht undankbar und uns kommt schon einiges in den Sinn, doch meistens müssen wir uns dafür anstrengen.

Genau da liegt schon ein erster Input, denn wenn ich mich anstrengen muss um darüber nach zu denken für was ich dankbar bin. Dann bin ich wohl wirklich arm oder besser gesagt im Mangel; und zwar im Mangel an Wertschätzung und Anerkennung an dem was ich habe.

Eigentlich könnte ich hier jetzt schon aufhören zu schreiben, denn das war schon die Antwort, warum wir uns im Mangel fühlen. 

quelle:karinmeister

Solange ich mich im Mangel fühle, werde ich auch Mangel sehen und erhalten. Wie ich in den Wald schreie so kommt es zurück. Wenn ich stets am jammern bin was mir alles fehlt, ziehe ich noch mehr Mangel an. Wenn ich beginne wert zu schätzen was ich bin und habe, kann auch mehr zu mir kommen. Vor allem verändert sich mein inneres Gefühl, ich fühle mich in der Fülle, wenn ich dankbar werde. Auch wenn ich vielleicht nicht reicher an Wertgegenständen werde, doch ich werde reicher in meinem innern. Ich fühle mich erfüllt von allem was ist. So kann ich auch Wertschätzung und Dankbarkeit von andern Menschen erhalten und ich werde erfüllter.

Es ist meine Entscheidung, ob ich dem Mangel oder der Fülle mehr Aufmerksamkeit schenke. Eine kleine Übung dazu habe ich für dich, schreibe dir täglich während zwei Minuten auf für was du Dankbar bist. Vielleicht was du hast, was dir heute gut getan hat und für was du schon Dankbar bist was noch kommen wird.

Tu es einfach mal mindestens 28 Tage und schau was sich bei dir verändert. Wieder einmal mehr ist TUN das Rezept sowie Geduld und üben.

time to decide... Karin 



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Montag, 24. April 2017

Goodbye

Wenn Neuigkeiten auf mich zu kommen bin ich meistens sehr offen dafür. Freue mich oder kann mich dafür begeistern, vielleicht manchmal nicht gerade sofort, doch nach einer Weile meistens schon. 

Es gibt aber auch Neuigkeiten die lösen Unbehagen aus wie zum Beispiel, dass jemand eine Firma verlässt. Wer ersetzt dann diese Person und wie wird das dann weiter geführt. Fragen die offen bleiben und vor allem das Wissen, dass eine Ära zu Ende geht. Eine solche Neuigkeit hatte ich vor einiger Zeit erhalten. Ich konnte mich für die Person freuen, welche eine neue Herausforderung annehmen will. Doch für mich wird es anders sein in Zukunft dort hin zu gehen. Im Restaurant Giardino im Kursaal Bern,  hatte heute der Chef Ali Ercivan seinen letzten Arbeitstag.

So ging ich heute ein letztes mal zu ihm essen. Meistens gehe ich in Begleitungen von einer lieben Person. Doch heute wollte ich dies ganz alleine tun. Also setzte ich mich bei schönstem Wetter in den Garten und wurde sehr freundlich und herzlich begrüsst, wie immer. Und doch war es anders als sonst, denn wir wussten beide es ist das letzte Mal im Giardino, eine kleine Wehmut war spürbar.

Ich genoss mein Essen, die wärmende Sonne, die Ruhe und das ganze Ambiente. Ich genoss es alleine und konnte mit allen Sinnen wahrnehmen, das ein letztes Mal sich ganz schön anfühlen kann. Aufmerksam und bewusst ganz bei der Sache sein, ganz bewusst die Gastfreundschaft wahr zu nehmen. Alles in allem ein wunderschönes letztes Mal. Mit einer tiefen Dankbarkeit konnte ich mich von Herrn Ali Ercivan verabschieden und ihm alles Gute wünschen.


quelle:karinmeister

Es sind die Menschen, die dort  zusammen arbeiten, welche das Flair ausmachen, die aus einem Essen einen wunderbaren Moment machen. Es ist die Liebe zur Arbeit, die man ausübt und genau das kann auf die Gäste überschwappen, wenn es echt ist. Dies ist dem Team vom Ali Ercivan stets gelungen, ein grosses Dankeschön für all die wunderbaren und delikaten Essen, welche mir dort serviert wurden.

Ich werde sicher weiter ins Giardino gehen und mich sicher auch mit dem neuen Team wohl fühlen. Offen für Neues und dankbar für die Zeit, die ich dort erleben und geniessen durfte.

Abschiede sind auch neue Gelegenheiten, Abschiede sind Veränderungen, Abschiede können ganz schön sein, Abschiede können in Dankbarkeit verwandelt werden. Es kommt nur darauf an ob man dafür offen ist.

time to say goodbye... Karin



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Freitag, 21. April 2017

Begegnungen

Nach einem wunderschönen Wandertag, ziehe ich Bilanz. Wandern mit Menschen, die ich bis heute nicht gekannt habe, das heisst nur der Organisator kenne ich bereits seit vielen Jahren. Menschen, die sich heute einfach mal frei genommen haben um vom Alltag ab zu schalten, um in die Natur zu gehen und sich aus zu tauschen. Wo gibt es das? Hier in der Schweiz. Es sind nicht Menschen, die einfach Freude am Wandern hatten sondern ganz andere gemeinsame Interessen. Digitale Nomaden, Menschen, die Ortsunabhängig arbeiten, sei es in der Schweiz oder zum Teil manchmal auch im Ausland. Ideen austauschen, einander gegenseitig inspirieren und das in der Natur, gleich vor der Haustür, für die einen. Von Thun nach Goldiwil und mit dem Bus zurück. Mit einem Brätliaufenthalt zur Mittagszeit, wo alle mit anpackten um ein wunderbares Feuer zu entfachen. Das Feuer zwischen uns war sofort entfacht, einfach weil wir gleiche Interessen hatten. Es passte einfach, es stimmte und war sehr bereichernd.

quelle:karinmeister

Immer wieder der tolle Ausblicke in die Bergwelt des wunderschönen Berner Oberland. Schon allein die Natur inspirierte uns immer wieder von neuem. Für mich persönlich gab es zwei wunderschöne Highlights zum Einen die Information, dass mein langjähriger Freund Vater wird und zum Andern die Bekanntschaft des 94 jährigen Max. Max gesellte sich zu uns während wir beim Volg auf den Bus warteten. Wir machten dort einen Boxenstopp, weil es in Goldiwil kein Restaurant mehr gibt. Max erzählte uns innerhalb von ca. 20 Minuten seine Lebensgeschichte welche sehr eindrücklich und emotional war.

Fazit von Max, seine Geschichten drehten sich immer wieder ums Reisen, wo er alles gewesen war und was er erlebt hatte. Genau diese Reisegeschichten erhalten ihn am Leben, weil seine Frau gerade erst verstorben ist und er sich sehr einsam fühlt. Er gestaltet jetzt Reisedokumentationen von seiner Zeit. Max berührte mich zu tiefst in meinem Herzen. Denn eines ist klar, die Reiseerlebnisse kann dir niemand nehmen, genau wie die Familienerlebnisse, die werden im Herzen getragen und können über schwere Zeiten helfen. Er will den nächsten Winter wieder in der Wärme verbringen, hat er uns erzählt, weil er das immer getan hatte mit seiner Frau. Doch dieses Jahr ging das leider nicht mehr.

Ein Mann mit so viel Lebenserfahrung, ein Mann der so viel erlebt hat, beruflich wie privat einfach eindrücklich. Eine Wanderung die Begegnungen gebracht hat auf meinem Lebensweg, die ich tief in meinem Herzen tragen werde.

Wie ist es oft auf Reisen im Ausland, irgendwo im nirgendwo, triffst du Menschen die dein Herz berühren. Menschen denen man nur begegnen kann, wenn man die Autobahn des Lebens verlässt. Begegnungen die man erlebt, wenn man ein time out nimmt vom ganz normalen Alltag, wenn man sich Zeit nimmt für sich. Es braucht einen Entscheid dazu mal etwas zu tun, was man sonst nicht macht. Traust du dich, ab und zu mal einen anderen Weg zu nehmen?

time to take another way... Karin



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