Time to let go, trust & enjoy

Dienstag, 23. Mai 2017

Probleme

Wie oft sagen wir, ich habe ein Problem und möchte dies gerne gelöst haben. Hat doch jeder ab und zu, es gibt solche die sagen, ich habe Herausforderungen. Das ist auch eine Sichtweise, kommt aber auf das gleiche raus.

Wenn ich eine Herausforderung oder ein Problem gelöst habe, löst das ein Glücksgefühl aus. Nun kann sich bei diesen Herausforderungen oder Problemen etwas etablieren. Wenn ich immer wieder dieses Glücksgefühl gerne erlebe, ziehe ich automatisch solche Probleme oder Herausforderungen an. Denn ich möchte ja im Endeffekt ein Glücksgefühl in dieser Art und Weise.

Mein Unterbewusstsein sucht sich in dem Fall Probleme oder Herausforderungen, die mich im Anschluss vielleicht glücklich machen wenn ich sie gelöst habe.


quelle:chelseameister

Wir sind schon eine ganz verzwickte gebaute Spezies. Eigentlich wollen wir glücklich sein und das erleben wir z.B. mit Problemen lösen. Glücklich sein kann man auf so verschiedene Arten und trotzdem sucht sich das Unterbewusstsein solche Wege.

Für mich war diese Erkenntnis Weg weisend. Ich bin genau so ein Mensch, der sich freut und sich gut fühlt wenn ich ein Problem gelöst habe oder eine Herausforderung gemeistert habe. In dem Moment ist nämlich das Gefühl der Ohnmacht weg, ich fühle mich erleichtert und dieses erleichtert sein gibt mir das Glücksgefühl.

Wenn ich mit Leichtigkeit versuche ans Problem zu gehen und vertrauen habe, dass zu jedem Problem oder Herausforderung auch schon eine Antwort da ist. Kann ich schon in diesem Moment glücklich sein, es braucht einfach meinen Entscheid dazu. 

Es gilt achtsam zu sein was uns glücklich oder eben auch unglücklich macht. Das dies kein Kinderspiel ist, ist ja wohl klar. Das dies Zeit und Übung braucht auch. Auch ich tappe noch in diese Falle. Es ist nur toll für mich immer früher zu merken, dass ich jetzt in diesem Moment mich schon fürs Glück entscheiden kann, egal ob das Problem schon gelöst ist oder nicht.

Schritt für Schritt dem Glück entgegen. 

time to be happy... Karin



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Montag, 22. Mai 2017

Erforschen

Ich will jetzt unbedingt, dass diese Sache rund läuft und zwar so wie ich es mir vorgestellt habe. So begann heute mein walk & talk. Solche Situationen kennen wir alle. Es sind Situationen die sich der Kopf ganz genau ausgedacht hat, vielleicht sogar bis ins letzte Detail und eigentlich sollte es so klappen. Wenn da nicht das Wörtchen eigentlich wäre. Man hat eine Idee und will diese umsetzten, denn sogar alle Vorzeichen stehen gut, die Unterstützung von den Mitmenschen ist vielleicht auch garantiert usw. Was läuft da gerade schief, wenn dann das Wollen doch nicht klappt?

Man könnte sagen, gehört nicht zu deinem Lebensplan, kann gut sein. Man könnte sagen, die Zeit war noch nicht reif dafür, auch das kann sein. Es gibt ganz viele weiter Möglichkeiten warum das Wollen nicht klappt. Doch meistens vergessen wir an eine Möglichkeit zu denken.

Es könnte sein, dass tief in mir eine ganz kleine leise Stimme mir etwas mitteilen will und ich diese einfach ignoriere. Es könnte sein das genau diese kleine, feine Stimme etwas ganz Wichtiges zu sagen hat. Denn diese Stimme könnte genau der Grund sein warum das Wollen nicht geht. Genau hier gilt es nun zu WOLLEN, nämlich hinhören wollen. Zu hören was diese Stimme zu sagen hat. Es könnte sein, dass wir einen ganz wichtigen Punkt vergessen haben, bei allen guten Plänen und Voraussetzungen. Es könnte sein das tief in mir noch Bedenken da sind und darum das Wollen nicht funktioniert.


quelle:karinmeister

Wenn ich jetzt wirklich das Wollen will, bin ich dann auch bereit auf diese feine kleine Stimme zu hören? Bin ich bereit mich dem an zu nehmen und mit all meinem Wollen mich einsetzte um der Stimme Gehör zu verschaffen?

Es gibt ja einen Grund warum sie unbedingt will, dass diese Sache rund läuft. Es gibt ja einen Grund warum die Voraussetzungen perfekt sind. Etwas zu wollen heisst in allen Richtungen bereit zu sein, zu wollen. Auch dort wo es stille Bedenken gibt oder Gegenwehr. Bei allem Wollen ist es wichtig nach zu forschen, was tief in mir in eine andere Richtung will und daran etwas ändern zu wollen.

Ich für meinen Teil hatte diese Forschungsarbeit in Angriff genommen und es gab für mich einige AHA-Erlebnisse. Wie ein Wunder, als ich bereit war daran zu arbeiten, begann die Sache rund zu laufen.

"Steine die uns in den Weg gelegt werden" sind meistens Hinweise, die es gilt zu erkennen und damit zu arbeiten. Meistens sind sie sogar sehr hilfreich und bewahren uns vor grösseren Schwierigkeiten. Auch sie erkannte heute ihre leise Stimme und war erstaunt, was die zu ihr sagte. Zum Glück hatte sie gut hin gehört, es hatte sich gelohnt.

time to explore.... Karin 



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Samstag, 20. Mai 2017

Normal

Vielleicht hast du folgenden Spruch auch schon gehört:

"Was nicht passt, wird passend gemacht."

Es kann sein das du ihn sogar selbst schon gebraucht hast. Vielleicht gab es irgend etwas, dass man anpassen musste, das es passte. Ein Tischbein mit einem Bierdeckel unterlegen, dass der Tisch nicht mehr wackelt. Einen Gegenstand verkleinern damit er in eine Schachtel passt usw. Es gibt wirklich Dinge, die passend gemacht werden können. 

Wie ist das aber mit uns persönlich? Schwimmen wir mit dem Strom, machen wir immer wieder das was die Gesellschaft vorgibt, was angeblich NORMAL ist? Haben wir den Mut und die Offenheit zu sagen wenn wir anderer Meinung sind, oder kuschen wir weil wir uns sonst blöd vorkommen? Machen wir jeden Trend mit, weil er angesagt ist? Haben wir den Mut exotisch zu sein oder sogar komisch? 


quelle:chelseameister

All diese Fragen kann sich jeder Mensch für sich selbst beantworten. Ich hatte heute ein walk & talk und bei diesem, wurde ich nach meiner Sichtweise und Meinung gefragt. Für mich war dies eine sogenannte Gretchenfrage. Wenn ich jetzt sage wie ich es sehe und meine Meinung äussere, ist die Wahrscheinlichkeit sehr gross, dass mein Gegenüber gar keine Freude an dem haben wird. Denn mein Gegenüber hatte schon einige andere Menschen nach ihrer Meinung gefragt und die sprachen alle das was dieser Mensch hören wollte.

So stellte ich zuerst eine Gegenfrage, ob mein Gegenüber wirklich sicher sei meine Sichtweise und Meinung zu hören. Die Frage wurde mit ja beantwortet. Also stand meinen Antworten nichts mehr im Wege und ich erklärte meine Sichtweise und Meinung. Mein Gegenüber wurde still, sehr still und sah mich mit grossen Augen an. Anschliessend gingen wir einen Moment lang wortlos nebeneinander her. Plötzlich kam ein Danke aus ihrem Mund, zwar mit Tränen in den Augen doch von Herzen. Sie meinte, ich sei eine Exotin mit meiner Sichtweise und schwimme total gegen den Strom. Ja, das ist in vielen Dingen so, dass ich mich atypisch verhalte. Ich weiss, dass ich meistens nicht passend gemacht werden kann. Was nicht heisst, dass ich mich nicht anpassen kann, denn das ist etwas Anderes. Ich habe nur gelernt, dass es wichtig ist mir selbst treu zu bleiben, denn mit mir lebe ich ein Leben lang zusammen. Darum ist es mir wichtig für mich passend zu sein, dies ist nicht immer der einfachere Weg. Doch auf die Dauer der gesündere.

Noch ein kleiner Input, könnte es sein, dass das Umfeld uns nur passend haben will, weil es sich nicht verändern will? Das es einfacher ist jemanden passend haben zu wollen, als sich selbst zu verändern?  

time to be faithful




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Donnerstag, 18. Mai 2017

Variablen der Zeit

Es gibt Kalender, wo wir täglich ein Blatt wegziehen, vielleicht steht ein schöner Spruch drauf, vielleicht eine Lebensweisheit und vielleicht etwas ganz anderes. Es gibt Kalender wo ein ganzer Monat drauf ist und wir monatlich die Seite wechseln oder dann gibt es auch noch die Wochen- oder Jahreskalender. So hat sozusagen jedes Blatt eine variable Zeitangabe. Und trotzdem bleibt es Zeit.

Bei den Uhren ist es das Selbe, einige geben den Sekundentakt an, andere den Minuten und den Stundentakt. Wieder ist alles eine Variable und es bleibt Zeit.

Es gibt Menschen die orientieren sich zeitlich an einer Zigarettenlänge, andere an einer Kaffeepause, wieder sind es Variablen und trotzdem bleibt es Zeit.

quelle:karinmeister/wordswag

Zeit ist so ein Wort, wo man entweder zu viel oder zu wenig haben kann. Doch auch dies ist variabel. Zeit ist Messbar, eben an Blätter, Sekunden, Zigarettenlängen usw. Wir geben der Zeit auch eine Wertung, wenn wir in einem Stau stehen ist das für die Einen verlorene Zeit, für die Anderen eine willkommene Auszeit zum Durchatmen. Verliebte Menschen haben meistens zu wenig Zeit zusammen, zerstrittene Personen möchten die Zeit zusammen so kurz wie möglich halten, da können Minuten Stunden sein oder auch umgekehrt.

Zeit ist so variabel, Zeit kann mit so viel verschiedenen Aspekten gefüllt werden. Es kommt mir fast so vor wie ein Glas. Wir haben alle ein ganzes Glas zur Verfügung, mit was wir es füllen ist uns überlassen. Es gibt Zeiten der Freude, es gibt Zeiten der Traurigkeit, es gibt Zeiten der Wut, es gibt Zeiten der Liebe. Zur Zeit gehören viele Variablen und trotzdem bleibt es einfach Zeit. Es ist unsere Zeit auf dieser Erde, jeder Mensch darf sich sein Glas füllen mit was er will, es kommt nur darauf an wie lange wir in ungünstiger Zeit verharren wollen. Denn die Zeit ist ja variabel und das Glas wartet nur darauf mit was es gefüllt wird.

time to be variable...Karin



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Montag, 15. Mai 2017

Gaben

Es gibt Momente im Leben da steht man vor dem Nichts. Job verloren, Partnerschaft am Ende, vielleicht sogar noch Krank und das Bankkonto auch noch leer. Ja es gibt Menschen die stehen vor dem Nichts. 

Was heisst jetzt nichts? Sind da vielleicht noch Freunde oder Familie, gibt es da vielleicht noch ein Dach über dem Kopf? Dann ist doch in diesem Nichts schon etwas enthalten. Es sind äussere Dinge die noch da sind. Ob hilfreich oder nicht in diesem Moment ist unwichtig, Tatsache ist es ist noch etwas da. Eine weitere Tatsache ist auch, dass man auch in der schlimmsten und schwierigsten Situation immer noch etwas kann. Ausser man ist todkrank und sogar dann kann man noch etwas. 

Jeder Mensch kann etwas besonders gut, absolut jeder Mensch hat eine kleine Gabe, die nur er so kann. Vielleicht ist es basteln, kochen oder backen, zeichnen, singen, ein Instrument spielen, zuhören usw. Meistens ist es eine Gabe, die der Mensch gar nicht wirklich wahr nimmt, weil sie für ihn so vertraut und selbstverständlich ist. Doch sie ist da. Vielleicht wurde es dem Menschen auch nie gesagt, dass es seine Gabe ist und er ist es sich deshalb nicht bewusst. Eine Gabe ist im Innern, die sich im Äussern zeigen kann.


quelle:karinmeister

Kennst du deine ganz persönliche Gabe? Weisst du was du speziell gut kannst und wurde es dir schon gesagt? Hast du es in diesem Fall angenommen oder einfach abgetan? Überlege mal kurz einen Moment. Denn es ist wichtig dies von sich selbst zu wissen. Warum?

Genau für solche Momente wo man vor dem Nichts steht. In solch einem Moment, kann man auf seine Gabe zurück greifen. Klar rettet man in diesem Moment nicht den verlorenen Job oder die Partnerschaft. Doch es hilft auf dem Weg weiter zu gehen, zu vertrauen und an sich zu glauben. 

Ich wahr heilfroh, dass ich wusste welches meine Gaben waren, denn genau diese liessen mich wieder aufleben. Ich wurde wieder kreativ, hatte Freude an dem was ich tat und kam durch meine Gaben wieder auf Kurs. Ich kann mir vorstellen, wenn wir uns gegenseitig mehr sagen was wir gut können oder durch uns speziell wird, könnte das ein guter Start sein einander positiv zu motivieren. Was daraus entsteht, wer weiss ausprobieren und schauen.

time for appreciation.... Karin



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