Samstag, 31. Dezember 2016

bye bye / 64

Ein erlebnisreiches Jahr geht für mich zu Ende. Rückblickend habe ich auf dieser Jahresreise sehr viel gelernt, vieles losgelassen, vieles wieder aktiviert und auch sehr viel erhalten. Es gab auch schwierige Momente, die gehören zum Leben, denn alles hat ja bekanntlich 2 Seiten wie im Post 195 beschrieben.Es kommt wieder nur darauf an wie ich auf das Jahr 2016 zurückblicke, ob auf die positiven Momente oder der die unschönen Momente.

Ich schaue auf die schönen Momente zurück und bin dankbar, dass ich so viel in diesem Jahr erleben durfte und ganz viele Erfahrungen sammeln konnte. Die Fragen die ich mir in den letzten 10 Tagen beantwortet habe, motivieren mich fürs neue Jahr. Auf meiner weiteren Reise kann ich wieder neue Erfahrungen sammeln, neue AHA-Momente erleben, neue Menschen kennen lernen. Es kommen sicher wieder viele schöne Momente auf mich zu und darauf freue ich mich schon. 


quelle:karinmeister

Dieses Jahr lasse ich mit grosser Freude und Dankbarkeit los. Den Schritt ins neue Jahr gehe ich mit grosser Vorfreude.

Nun wünsche ich all meinen Lesern einen wunderschönen letzten Tag im 2016 und ein Prosit aufs 2017.

bis bald Karin



Freitag, 30. Dezember 2016

1 Tag / 65

Die heutige Frage ist ganz einfach, braucht aber etwas Zeit um sich dies ganz genau zu überlegen.
"Was wünsche ich mir für das neue Jahr?"
Wünsche haben wir doch alle, ob materiell oder gesundheitlich, privat oder beruflich, für die Welt oder die Familie. Da gäbe es doch immer etwas zu wünschen.

Wünsche zu verwirklichen heisst jedoch auch aktiv dafür zu werden, denn in den seltensten Fällen steht eine Fee oder ein Zauberer zur Verfügung. Mit diesem Wünschen meine ich etwas, dass ich mir erfüllen kann. Etwas das ich erleben möchte, etwas was ich erreichen möchte, etwas wo ich direkt Einfluss nehmen kann und mich dafür einsetzten kann.


quelle:disney

Natürlich steht es mir frei mehrere Wünsche zu haben und mir diese zu erfüllen. Ich habe mir für den heutigen Blog folgenden Wunsch ausgesucht.
"Ich wünsche mir, dass ich meine berufliche Veränderung erfolgreich umsetzten kann."
Mit meinem neuen Projekt werde ich mir einen Herzenswunsch erfüllen. Ich werde alles daran setzten, dass es sich erfüllen kann. Am Planen bin ich schon länger, ich bin mir auch bewusst, dass es eine längere Reise wird bis alles gepackt ist. Jedoch reise ich ja schon mit leichterem Gepäck und wage mich auch früher zu starten. Zur gegebenen Zeit wirst du mehr darüber erfahren.

Beim Wünschen ist es auch immer von Vorteil, wenn man den Wunsch klar ausspricht, so schnell wie möglich etwas dafür tut und ihn dann im Vertrauen los lässt. Was ich heute hier tue.

Ich wünsche dir jetzt viel Freude bei deiner Wunschsuche, lege dir aber auch gleich einen Plan bei wie du es anpacken willst. Ganz toll ist es wenn du heute schon den ersten ganz kleinen Schritt zu deiner Wunscherfüllung tun kannst.

bis bald Karin


Donnerstag, 29. Dezember 2016

2 Tage / 66

Voller Einsatz geben, konzentriert und fokussiert bei einer Sache sein. Aus dieser Aussage ergab sich folgende Frage:
"Habe ich überall stets 100% gegeben?"
Hmm, war meine erste Reaktion. Kann ich immer 100% geben? Ich glaube schon die Frage ist mehr, will ich es auch? Manchmal gebe ich mehr als 100%  und manchmal auch weniger. Die Frage stellt sich in diesem Zusammenhang auch, was erwarte oder wünsche ich mir von meinem Leben.

Wenn ich nicht 100% Einsatz gebe, kann ich vom Leben auch nicht 100% erwarten. Oder einfacher ausgedrückt, das Leben gibt mir zurück was ich gebe, zum Beispiel: 

  • wenn ich mir nur mal rasch etwas aus dem Snakschrank hole und so quer Beet esse, darf ich nicht die Erwartung haben, dass ich mich gesund und fit fühle.
  • Wenn ich meine Freundschaften nicht pflege und 100% Einsatz gebe, sollte ich mich nicht wundern, wenn ich keine Freunde mehr habe.
  • Wenn ich in meinem Job nicht 100% gebe, muss ich mich nicht wundern, wenn ich ein mässiges Feedback erhalte. usw.

Es gäbe da noch unzählige Beispiele. Also habe ich mir eine Liste gemacht und mir die Frage ganz genau angesehen. Ja es gibt wirklich Orte wo ich noch mehr Einsatz geben kann. Mit mehr Einsatz meine ich mehr Herzblut, mehr Freude oder eine positivere Einstellung usw.

quelle:karinmeister

Meine Buchhaltung ist da so ein Thema, das ist nun wirklich nicht meine liebste Aufgabe. Wenn ich aber mit einer anderen Einstellung an diese Arbeit gehe und Wertschätze, dass ich das überhaupt selber machen kann, sogar in der Qualität wie es das Steueramt will. Kann ich mir doch schlussendlich auf die Schulter klopfen und mit einem guten Gefühl den Jahresabschluss erledigen. Also lasse ich für dieses Jahr die leidigen Gedanken, von Buchhaltung noch zu erledigen, los und gebe 100% bei dieser Aufgabe, mit Dankbarkeit das ich es überhaupt kann.

bis bald Karin







Mittwoch, 28. Dezember 2016

3 Tage / 67

Es gibt Menschen im Leben, die begleiten uns auf einem Lebensabschnitt. Das kann ein Chef, ein Arzt, ein Freund, ein Autor von einem Buch sein oder sonst wer. Ich habe mir heute die folgende Frage gestellt:
"Welcher Mensch hat mich in diesem Jahr begleitet und mein Leben positiv beeinflusst?"
Hmm, da kamen mir gleich mehrere in den Sinn. Jedoch der wichtigste Mensch in diesem Jahr, der mein Leben sehr positiv beeinflusste war mein Coach.

  • Mathieu Wilkens
Er stellte mir so viele gute und für mich Weg weisende Fragen. Er ermutigte mich Schritte zu tun und lies mich über mich hinaus wachsen. Er schenkte mir durch seine aufmunternde Art und Weise den Glauben an mich zurück. Es war für mich eine sehr bereichernde Zusammenarbeit, die ich um nichts missen möchte. Leider hörte die Zusammenarbeit im Mai auf, darüber habe ich in meinem Post 283 geschrieben.

Das Schöne ist, dass wir immer noch in Kontakt zusammen sind und ich diese E-Mails sehr schätze. In dem Sinne nochmals ganz herzlichen Dank für diese gute Zeit.


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Loslassen heisst auch, sich an gute Zeiten erinnern, zu schauen wie sie entstanden sind, dankbar zu sein, dass sie sein durften und wieder in den Moment zurück zu kommen.

Ich frage mich ob in deinem Leben auch ein Mensch ist, der dich positiv beeinflusst? Vielleicht könntest du es ihm ja auch einmal sagen und dich bei ihm bedanken. Denn es könnte sein, dass dieser Mensch es gar nicht weiss, was er in deinem Leben bewirkt.

bis bald Karin



Dienstag, 27. Dezember 2016

4 Tage / 68

Die heutige Frage ist eine, die man sich immer wieder stellen kann. Ich finde sie sehr spannend, vor allem für einen Jahresrückblick. Weil meistens kommen einem die Antworten gar nicht mehr so recht in den Sinn. Die Frage ist:
"Welche Ängste die du hattest in diesem Jahr haben sich bewahrheitet?"
Wie oft machen wir uns Sorgen oder haben wir Angst bevor wir etwas tun oder etwas neues ausprobieren. Es kann auch sein, dass wir allen Mut zusammen nehmen um jemandem etwas zu sagen. Es kann sein das wir etwas aussprechen, was wir uns fast nicht trauen. Weil wir nicht wissen wie es ankommt. Hier gäbe es so viele Beispiele.

Ich hatte die Befürchtung, dass ich während meines Burnout viele Kunden verlieren würde und mein Geschäft den Bach runter gehe. Dies Befürchtung hatte sich nicht bewahrheitet sogar das Gegenteil. Meine Kunden freuten sich über meinen Wiedereinstieg. 

Ich befürchtete, dass ich mein Handwerk nicht mehr beherrschen würde. Ebenfalls nichts der Gleichen, ich brauchte etwas Zeit bis ich wieder drin war. Keine meiner Befürchtungen ist eingetroffen. 


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Ich dachte lange darüber nach, doch heute fiel mir wirklich nichts ein.
Ich freute mich darüber, denn ich konnte gleich wieder etwas loslassen. Die Idee, dass Schlimmste eintreffen wird. Das macht doch Mut und vor allem macht es mich noch abenteuerlustiger.

Im neuen Jahr werde ich mir meine Befürchtungen mal aufschreiben, um zu sehen ob und was eintreffen wird. Es könnte nämlich auch sein, dass die Befürchtungen gar nicht von mir aus kommen, sondern von Mitmenschen. Ich bin sicher darüber werde ich noch einen Post schreiben.

Haben sich bei dir Befürchtungen bewahrheitet? Schreibe doch dazu wie es bei dir war.

bis bald Karin



Montag, 26. Dezember 2016

5 Tage / 69

Am heutigen zweiten Weihnachtstag, habe ich mir folgende Frage gestellt.
"Was möchte ich nächstes Jahr lernen?"
Lernen kann man täglich, wenn man dazu bereit ist. Sich etwas vor zu nehmen um etwas Neues zu lernen ist ein klarer Auftrag an sich selbst. 

Ich habe lange über diese Frage nachgedacht. Zuerst kam ich so auf Dinge, wie noch ruhiger zu werden, wie die Balance zu behalten zwischen Beruf und Privatleben. Zum Schluss kam ich darauf, dass dies Dinge sind, die ich täglich üben kann und immer ein wenig besser darin werden kann. Das ist aber nichts Neues, das sind Dinge, die mich sicher ein Leben lang begleiten. 
Also dachte ich noch etwas mehr nach. So kam etwas sehr nahe liegendes. Da ich für 2 Monate nach Südspanien reise, werde ich spanisch lernen. Das wird sicher ein riesen Spass. 


quelle:paperblog

Konkret etwas lernen, wieder die Schulbank drücken, oder sich in etwas rein knien ist doch ein Abendteuer und motiviert. Für mich ist es auf jeden Fall so. Ich habe heute die Idee losgelassen, dass ich zu alt sei nochmals eine Sprache zu lernen und für was auch. Ich will mich auf spanisch unterhalten können und um etwas zu lernen ist man nie zu alt. Das war wieder so ein altes Muster, welches sich da meldete.

Kannst du dir auch vorstellen etwas Neues lernen? Es muss nicht eine Sprache sein, es kann etwas kleines sein. Tu es einfach, denk nicht zu lange nach!

Es würde mich freuen wenn du vielleicht unter diesen Post schreiben würdest was du lernen willst nächstes Jahr. Könnte ja sein, das du damit auch jemanden inspirierst.

bis bald Karin




Sonntag, 25. Dezember 2016

6 Tage / 70

Am Weihnachtstag gehe ich gerne spazieren, für mich liegt dann immer so eine spezielle Atmosphäre in der Luft. Ich kann das nicht genau beschreiben, es fühlt sich in mir oft ganz ruhig, still und friedlich an. Am heutigen Weihnachtstag stellte ich mir die nächste Frage:
"Wofür möchte ich mir im nächsten Jahr mehr Zeit nehmen"
Über die Zeit habe ich ja schon geschrieben im Post 81. Für mich persönlich kamen folgende Punkte:

Ich möchte mir noch mehr Zeit nehmen,

  • um in die Meditation zu gehen.
  • um noch regelmässiger Yoga zu praktizieren.
  • um mehr zu lesen, Musik zu hören, um zu schreiben.
Das waren die wichtigsten Punkte für mich persönlich. Warum ich dir heute gerade diese Punkte mitteile ist. Es sind alles Punkte die ich selbst tun kann. Ich brauche niemanden anderes dafür, also ich kann keine Ausreden suchen wenn ich es nicht tun kann. Es liegt ganz alleine an mir, dass ich es umsetzte. Durch Planung, Wille und Wege zu finden.

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Oft wünscht man sich Dinge zu tun oder zu erreichen und ist dann von Umständen, von Örtlichkeiten, oder auch von anderen Menschen abhängig. Ich denke es ist wichtig sich Dinge aus zu wählen, für die man die volle Verantwortung übernehmen kann.

Ich freue mich für dich wenn auch du dir einige Punkte suchen kannst um etwas mehr Zeit mit dir selbst zu verbringen. Schreibe Sie dir doch auf, damit du ende nächstes Jahr nachschauen kannst ob du es auch getan hast.

Ich für meinen Teil habe schon Termine in meine Agenda eingeschrieben wann ich was tun will. Denn Termine in meiner Agenda sind für mich verbindlich.

Nun wünsche ich dir von ganzem Herzen einen wunderschönen Weihnachtsabend.

bis bald Karin





Samstag, 24. Dezember 2016

7 Tage / 71

Heute ist heilig Abend und der wird vielerorts in der Familie gefeiert. Die heutige Frage passt sehr gut zu den nächsten Festtagen. 


"Bin ich in meinen Beziehungen, zu meiner Familie, Verwandten, Freunden usw., der Mensch den ich wirklich sein will?"

Als ich mir die Frage durch den Kopf gehen lies, konnte ich für mich sagen. In den meisten Beziehungen kann ich wirklich mich sein, so wie ich bin. Denn ich habe in den letzten zwei Jahren gelernt meine Maske fallen zu lassen. Ich bin frei geworden von Masken und zeige mich so wie ich bin. Bei meiner Familie kann ich das schon recht gut und habe auch kein komisches Gefühl mehr. Doch da gibt es noch eine Ecke, in der ich noch üben kann. 

Ich tappe immer noch in die Falle "es allen recht machen zu wollen". 

In diesem Moment bin ich nicht mehr der Mensch, der ich sein möchte in meinen Beziehungen. Ich bleibe aber dran und übe weiter.


quelle:karinmeister

Nun wünsche ich euch heute einen wunderschönen heiligen Abend mit euren Liebsten und dass du einfach dich sein darfst.

bis bald Karin



Freitag, 23. Dezember 2016

8 Tage / 71

Entscheidungen zu treffen ist manchmal ganz schön herausfordernd. Es gibt Entscheidungen, die können ganz einfach getroffen werden und andere werden länger hin und her geschaukelt. 

Meine Frage für heute:


"Was war deine Beste Entscheidung in diesem Jahr?"

Bei mir gab es einige die ich ganz gut getroffen habe, doch die Beste war für mich

  • diesen Blog zu starten!
Warum? Durch diesen Blog habe ich so viele Dinge, materiell wie mental los gelassen. Es hat sich so viel durch diesen Blog verändert und ist noch dran. Das war in diesem Jahr nicht nur die Beste sondern wohl auch die wichtigste Entscheidung für mich persönlich.

Ich habe mir den Wunsch erfüllt zu schreiben, ich konnte durch das Schreiben so viel für mich persönlich verändern. Ich habe viele neue Menschen kennengelernt, neue Kontakte geknüpft, viele Impulse erhalten und es wurden neue Türen geöffnet, die im nächsten Jahr für mich neue Schritte bedeuten.

Ich habe diesen Blog für mich gestartet, fast wie ein Tagebuch. Zuerst war mir gar nicht bewusst wie viele Leser ich habe. Als es dann immer mehr wurden, war ich total überrascht und die vielen guten Gespräche, die ich bis heute geführt habe sind ein riesen Geschenk. Ich freue mich über jeden neuen Leser, vor allem wenn ich damit jemanden inspirieren kann, in seinem Leben auch Veränderungen vor zu nehmen.

Durch das Loslassen Projekt und dem Reisen mit leichtem Gepäck, wurde mein Leben um einiges leichter.

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Ich habe noch eine weitere super Entscheidung getroffen, respektive erfülle mir einen weiteren Wunsch. 
  • Ich reise für 2 Monate nach Südspanien! Jeeeiiiii
Da kann ich dann auch gleich zeigen mit wie wenig Gepäck ich tatsächlich auskomme und wie leicht es sich anfühlt so zu reisen. Ich freue mich wie ein kleines Kind auf diese Reise und kann es kaum erwarten. Klar werde ich meinen Blog weiter schreiben und mein Projekt auch weiter verfolgen. Diese Reise verwende ich auch um mein neues Projekt ein zu leiten. Darüber spreche ich aber heute noch nicht.

Losgelassen habe ich, dass ich meine Entscheidungen viel mehr aus dem Bauch heraus treffe und nicht mehr lange darüber nachdenke, sondern es einfach tue. Denn wenn ich es nicht probiere, weiss ich nicht ob es funktioniert. Und je eher ich damit beginne, je schneller habe ich eine Antwort oder eine Richtung die ich verfolgen kann.

Hat dich diese Frage inspiriert? Wenn ja, dann teile doch diesen Post oder empfiehl ihn weiter, ich freue mich wenn andere Menschen auch entscheidungsfreudig sein können.

bis bald Karin





Donnerstag, 22. Dezember 2016

9 Tage / 72

Ein Hoch auf uns, auf dieses Leben, auf den Moment, der immer bleibt. 
Ein Song von Andreas Bourani. 

Ein Hoch auf mich/dich! Die heutige Frage geht genau um dieses hoch Leben lassen.


"Worauf bin ich stolz und dankbar?"

Und schon kommt da bei den meisten Menschen so ein komisches Gefühl auf. Eigenlob oder Selbstlob stinkt doch, man soll sich doch nicht selbst loben. Glaubenssätze die irgendwann mal gehört wurden und wir für ernst genommen haben. Genau solche Glaubenssätze programmieren unser Denken, machen uns klein und schmälern unseren Selbstwert. Es wird Zeit damit auf zu hören und auf sich selbst stolz zu sein, dankbar zu sein, für das was man erschaffen oder erreicht hat, im Kleinen wie im Grossen. Ja es ist mehr als legitim sich selbst auf die Schulter zu klopfen und sich zu feiern. Denn genau durch dieses Loben und diese Anerkennung können wir weitere Hürden schaffen. Weil wir dann genau hinschauen, wie wir es geschafft haben, welche Strategie wir angewendet haben etwas zu erreichen. Und genau das ist sehr hilfreich um auf dem Weg zu bleiben oder zu kommen.

Wusstest du das die eigene Anerkennung und das eigene Lob das WICHTIGSTE in deinem Leben ist?

Darum hör dir doch einfach kurz mal den Song an, tu's einfach, nimm dir die Zeit.


quelle:youtube


Bist du jetzt etwas beschwingt? Ich wünsche es dir:))

Auf was ich stolz bin:

  • Genau auf das was ich oben beschrieben habe, ja ich lobe mich heute für Dinge die ich geschafft habe. Ich lobe mich heute für etwas was mir gut gelungen ist. Ja ich feiere es sogar, noch im ganz kleinen Rahmen bei einem gemütlichen Tee. Aber ich tue es. Es muss nicht jedesmal eine mega Party sein.
  • Ich bin stolz auf mich, dass ich den Weg aus meinem Burnout geschafft habe.
  • Ich bin stolz auf mich, dass ich wieder voll Einsatzfähig bin.
  • Ich bin stolz auf mich, dass ich die Hürde genommen habe und wieder unter Menschen gehen kann. Ich habe das in diesem Jahr auf verschiedenen Musikfestivals gefeiert.
  • Das ich das alles geschafft habe, für das bin ich sehr dankbar.
Ich habe den Glaubenssatz - Eigenlob stinkt - losgelassen.

Es gäbe da noch einiges auf zu zählen, auf was ich stolz bin doch das würde den Rahmen von heute sprengen.

Schön wäre es wenn du auch auf einiges Stolz sein könntest in diesem Jahr. Wenn du von diesem Post inspiriert wurdest, teile ihn einfach oder empfiehl den Blog gerne weiter. Denn je mehr Menschen auf sich stolz sind desto, mehr Freude und Anerkennung haben wir auf diesem Planeten.

bis bald Karin





Mittwoch, 21. Dezember 2016

10 Tage / 73

Die Frage von Heute könnte an die Nieren gehen. Denn du kannst sie nur für dich ganz alleine beantworten und nur du selbst weisst ob es stimmt oder nicht. Hier die Frage:
"War ich mir gegenüber in diesem Jahr stets ehrlich?"
Nein ich war mir gegenüber nicht immer ehrlich. Das ist leider wahr. Ich sagte: 

  • ich will das tun, dabei war ich eigentlich schon lange am Limit. Ich wollte mir beweisen, dass ich es schon wieder kann. Ich verleugnete meine Grenzen und meine Kräfte.
  • an Orten zu, wo ich eigentlich nein sagen wollte.
  • Ich tue immer noch ab und zu Dinge, die ich eigentlich gar nicht tun will, der Autopilot aber das Kommando übernimmt.

Warum man zu sich selbst nicht ehrlich ist, finde ich an sich schon eine sehr interessante Frage. Als ich mir die Zeit nahm um darüber nach zu denken, kam ich auf folgende Punkte.


Angst vor Ablehnung, man könnte unfreundlich wirken, man will sich etwas beweisen, man hat Angst davor die eigene Veränderung an zu packen, Angst die Komfortzone zu verlassen. Es gibt sicher noch viele Gründe mehr. Dies sind einfach mal so ein paar Aspekte.

Wie ich dies jetzt angehen will, habe ich mir natürlich auch überlegt. Nützt ja nichts nur zu wissen, das man mit sich nicht ehrlich ist. Darum habe ich mir Fragen zusammen gestellt, die ich dir hier auch gerne mit geben will.


  • Will ich das jetzt wirklich so?
  • Wenn mich meine beste Freundin wäre, würde ich ihr das zu muten?
  • Ist das jetzt ganz wichtig, das ich das tue oder sage?
  • Wenn ich mich jetzt selbst anlüge, was habe ich davon?
Diese 4 Fragen habe ich auf meinem Handy in den Erinnerungen gespeichert, damit ich die mal zücken kann wenn ich am hadern oder zweifeln bin.

Das wir 100% ehrlich sind zu uns ist wohl ein sehr hoch gestecktes Ziel, jeden Tag auf dieses Ziel einen Schritt zu tun, ist doch ein Beginn. Denn wie heisst es so schön:


quelle:wandtatooladen.de


Meine Reise beginnt damit, dass ich loslasse es von heute auf morgen zu können, mich in Geduld übe und Schritt für Schritt, den Weg unter die Füsse nehme.


bis bald Karin



Dienstag, 20. Dezember 2016

11 Tage / 74

In 11 Tagen verabschieden wir das Jahr 2016 und begrüssen dann das neue Jahr 2017. Für dieses Jahr habe ich mir 10 Fragen zusammengestellt, die ich für mich in den nächsten 10 Tagen beantworte. Eine liebe Freundin von mir stellt sich diese Fragen jeweils an ihrem Geburtstag. Ich habe mir gedacht, dass ich mir diese auch ganz gut fürs Jahresende respektive für den Jahresbeginn stellen kann. 

Vor allem kann ich dabei auch noch gerade ganz gut etwas zu Ende bringen oder loslassen.

Ich lasse dich in den nächsten 10 Tagen an diesen Fragen teilhaben. Die erste Frage: 
"Was sind die 3 wichtigsten Erkenntnisse in diesem Jahr für mich gewesen?"

  1. Dankbarkeit! Durch diese innere Haltung, für alles was ich habe und für das was noch vor mir steht, dankbar zu sein, ist enorm lebensverändernd.
  2. Gesundheit und Zeit ist das höchste Gut, welches wir besitzen.
  3. Familie und Freunde, die in deinem Leben sind, auch wenn es enorm schwierig ist, sind ein wundervolles Geschenk.

Diese Erkenntnisse sind nicht weltbewegend und auch nichts Neues, auch für mich nicht. Sie aber im Alltag bewusst vor Augen zu haben. Sie zu leben und sehen was es mit mir gemacht hat, sind wunderbare Erkenntnisse.
Ich habe noch einige Erkenntnisse mehr, von denen ich in diesem Jahr enorm profitierte. Für dich habe ich heute drei ausgesucht, die mein Leben wieder enorm bereichert haben. 

Das ich diesen Erkenntnissen in meinem Kopf eine hohe Priorität geben konnte, ging ich einen langen Weg und habe sehr viel losgelassen.

Gedankengänge wie:

  • Nicht alles selber tun zu müssen, das ich dankbar Hilfe annehmen darf.
  • Um gesund zu sein, Zeit zu investieren und ich mir diese Zeit nehmen darf.

Heute darf ich sagen, dass in meinem Kopf ganz viele neue Gedankengänge Platz genommen haben. Dass ich jeden Tag achtsam bin, wer und wie mit mir da oben spricht. Dass ich mir viel mehr Zeit für mich und meine Gesundheit nehme und sich das wunderbar anfühlt.
Ich habe mir einen Moment überlegt ob ich diese Fragen und Antworten mit dir teilen soll. Da habe ich beschlossen, ich lasse meine Zweifel los und schreibe es einfach. Denn du kannst ja selbst entscheiden, ob du das lesen willst und etwas für dich daraus zu nehmen.


quelle:karinmeister

Ich wünsche mir, dass du dir diese Frage für dich beantworten kannst. Vielleicht werden dir auch einige Erkenntnisse von diesem Jahr bewusst. Falls du diese Fragen mit anderen Menschen teilen willst, teile diesen Post einfach oder empfiehl den Blog weiter. Ich freue mich, wenn ich einen kleinen Funken in dir entfachen konnte.

bis bald Karin



Montag, 19. Dezember 2016

Story / 75

Heute morgen hatte es bei uns ein wenig geschneit, für mich war es zauberhaft. Die Kinder auf dem Schulweg quietschten und lachten vor Freude. Auf meinem Morgenspaziergang begegnete ich aber auch Menschen, die sich schon über das kleine bisschen Schnee ärgerten. Da war ein Mann, der wischte mit einem kleinen Besen den Schnee von seinem Auto und war am schimpfen. 

Meine kleine Hündin Kisha, war eines Teils erfreut über den Schnee und anderseits war es eben nass und kalt. Als ich so den Weg entlang spazierte, hörte ich unter meinen Füssen den Schnee. Ich denke du kennst diesen Ton genau, ich meine den, wenn die Schuhe so über den Schnee knistern. Für mich ist dies ein ganz beruhigendes Geräusch, genau dieses Geräusch versetzt mich in Weihnachtsstimmung. Ich kann nicht genau sagen warum das so ist. Auf jeden Fall ging ich weiter meines Weges und wurde ganz still in mir. Ich blieb einen Moment stehen und atmete die Schneeluft ganz tief ein und genoss diesen Augenblick. 

Da kamen mir die Kinder in den Sinn, die ich vorher hörte, die vor Freude lachten und der Mann der schimpfte. Wieder einmal kann eine Situation ganz verschiedene Reaktionen und Gefühle auslösen. Warum der Mann schimpfte weiss ich nicht, denn ich steckte nicht in seiner Situation. Warum die Kinder Freude hatten war wohl klar, warum Schnee bei mir die Weihnachtsstimmung auslöste ist ein alte Erfahrung.

Mit dieser Situation kam mir ein Zitat in den Sinn:

quelle:printerest.com

Im ver- und beurteilen sind wir oft sehr schnell, ich auch immer noch. Doch heute war es eben so, dass mir genau dieses Zitat in den Sinn kam, als ich den Mann sah und ihn schimpfen hörte. Ich dachte mir, vielleicht ist er spät dran, vielleicht hat die Kaffeemaschine nicht funktioniert oder weiss ich was. Da war der Schnee dann einfach zu viel und das schon am morgen. Wie auch immer, ich konnte genau in diesem Moment das Beurteilen loslassen. Bewusst worden ist es mir in diesem Moment als ich die Schneeluft einatmete. Es war nur ein kurzer Moment, den ich mir für mich nahm, jedoch ein wichtiger.

Diese kurzen Momente baue ich immer mehr in meinen Alltag ein und die werden für mich immer mehr auch bewusstwerdungs Momente. Versuchs einfach es sind nur kurze Momente von Innehalten und tief durch atmen. Das ist alles!

bis bald Karin




 

Sonntag, 18. Dezember 2016

Kamera / 76

Ich gehe mal davon aus, dass alle die meine Posts lesen eine Fotokamera haben, sei es auf dem Handy oder eine richtig gute. Ich habe eine auf meinem iPhone und benutze die sehr oft. Manchmal wenn ich irgendwo warte und ich nicht gerade meine Dankbarkeitsübung mache, schaue ich mir die Bilder auf meinem Handy an. Es zaubert mir meistens ein Lachen aufs Gesicht. Denn meine Fotos sind meistens lustig oder einfach schön.


quelle:karinmeister

Genau durch dieses revue passieren von schönen Momenten, entspanne ich mich oder es holt mich aus etwas raus. Durch das Lächeln auf meinem Gesicht passiert auch etwas in im Gehirn. Durch das Lächeln werden ganz andere Hormone ausgeschüttet, als wenn ich im Frust bin. Durch diese Hormone wird dem Gehirn weitergeleitet, sie ist glücklich und happy sie lacht. Also es geht ihr gut, genau dies verändert dann meine innere Haltung. Was da ganz genau abläuft erkläre ich mal in einem anderen Post, das ist ganz interessant.

Wenn ich mir Bilder von diesem Jahr anschaue, habe ich Momente gesammelt, die für mich wichtig waren. Momente, die sich in meinem Herzen eingenistet haben und von denen kann man nie zu viele haben. Diese Fotos aktivieren auch den Geist und bringen gute Laune.

Diese Fotos helfen auch los zu lassen, bei mir wenn ich irgendwo warte um meine Geduld zu schulen, wenn ich am grübeln bin usw. Diese Übung könnte auch für dich hilfreich sein. Schau doch mal deine Fotos an und schau was in dir passiert. Viel Freude dabei.

bis bald Karin

Samstag, 17. Dezember 2016

Lebenselixier / 77

Immer wieder werde ich gefragt, was das Ausschlaggebende war, dass ich in ein Burnout fiel. Da ich doch genau gewusst habe, wie man das verhindere. Denn als ausgebildeter Coach, sollte dies doch genau nicht passieren. Stimmt genau.

Doch ist es nicht mit vielen so, man wüsste doch eigentlich genau wie man sich gesund ernähren könnte, das Sport dem Körper gut tut usw. Im Kopf weiss man ganz genau was zu tun wäre. Jedoch mit der Umsetzung klappt es nur teilweise.

So war es auch bei mir. Ich wusste genau wo ich den Hebel ansetzten hätte müssen, um nicht total in den Zusammenbruch zu fallen. Ich habe ja auch immer ganz kurz die Notbremse gezogen. Mir kleine Auszeiten genommen, jedoch nicht im Kopf. Das ist wie mit einem Akku, den kannst du auch nicht nur einen Moment aufladen und dann denken, der hält wieder wie voll geladen. Der Speicher ist nur kurzfristig aufgeladen. 

Das Ausschlaggebende war nicht eine bestimmte Sache oder Situation. Es war die Menge über mehrere Jahre. Ganz langsam baute mein Körper meine Kräfte ab, wie bei einem Öllämpchen. Es reicht nicht einfach den Docht immer wieder nach zu ziehen, es braucht auch Öl. Wenn der Docht fast fertig gebrannt ist, braucht es wieder einmal eine neue Dochtschnur. 


quelle:picture-alliance/dpa

Bei mir gab es auch nicht den berühmten letzten Tropfen, denn ich könnte nicht sagen, dass eine bestimmte Situation der letzte Tropfen gewesen wäre. Der Tank war einfach leer. Fertig, Ende aus. Mein Körper trat in den Streik und war von mir nicht mehr lenkbar.

Ich kann an dieser Stelle nur sagen, Alarmzeichen gab es viele und genügend im Voraus. Doch mein Kopf ignorierte diese und schaltete die einfach aus. Klar habe ich in dieser Zeit auch noch meditiert und Spaziergänge gemacht, dies lief aber ebenfalls auf Autopilot und nicht mehr mit bewusster Anwesenheit. Ich tat es, dass es gemacht war, im Irrglauben etwas Gutes für mich getan zu haben. Vielleicht waren auch diese Kleinigkeiten, die ich doch noch für mich getan habe, nur eine Verzögerung des Zusammenbruch.

Nach der Erkenntnis, dass ich meine Ausbildung sogar auf eine Art missbrauchte, um mehr von mir zu verlangen, wurde mir etwas mulmig. Ja man kann alles zu seinem besten aber auch zu seinem schlechtesten verwenden. Es ist ja schon toll, wenn man Wege findet leistungsfähiger zu sein oder eben länger Leistung bringen kann. Kurzfristig kann das auch gut gehen, jedoch bei mir war es fast wie Doping.

Meine Bestandesaufnahme sprach dann eine klare und deutlich Sprache. Der Weg zurück war und ist immer wieder zu schauen, was brauche ich jetzt gerade in diesem Moment. Nicht in 3 oder 5 Jahren sondern jetzt gerade. Was tut mir jetzt gerade gut und was kann ich dafür in diesem Moment tun. Ich kann immer, in jedem Moment etwas tun. Auch wenn es nur ist, mich eine Minute hin zu setzten und mich auf meinen Atem konzentrieren. Denn wie schon im Post 91 beschrieben ist unser Atem das Lebenselixier. 

Ich weiss, dass dies etwas banal tönt, ist aber so. Denn mit einer Minute einfach nur auf meinen Atem zu achten, kommt Ruhe in meinen Körper, kommt Ruhe in meine Gedanken, meine Energie fliesst wieder ruhiger, mein Herzschlag stabilisiert sich wieder, ich spüre meine Füsse auf dem Boden wieder usw. Es holt mich in den jetzigen Moment zurück und zeigt mir das ich ganz bei mir bin. Es geht in keiner Weise darum in dieser Minute irgend eine Lösung zu finden oder etwas verändern zu müssen. Nein, es geht nur darum bei mir anzukommen. Das war am Anfang eine echte Herausforderung. Heute geht das aber ganz gut.

Diese Übung war die absolut Erste die ich stündlich mehrmals machte, damit ich wieder bei mir ankam und bei mir blieb. Eine Übung die ich heute immer noch mehrmals täglich mache und die ich bestimmt nicht loslassen werde, denn die hat sich in meinem Leben im Alltag integriert.

Ich gebe diese Übung heute aber sehr gerne weiter und wünsche mir für dich, dass du die in deinen Alltag integrieren kannst. Dies lasse ich heute hier sehr gerne los.

Heute möchte ich dir auch sagen, dass du mir jeder Zeit Fragen stellen darfst. Ich gebe dir sehr gerne Auskunft. Denn es ist mir über diese ganze Zeit, eine Herzensangelegenheit geworden, Menschen zu begeistern sich selbst zu entdecken und zu entfalten. Denn auf der Lebensreise gibt es ganz viel schönes zu entdecken. Ich spreche hier aus Erfahrung, denn durch die tiefen Täler bin ich gegangen und lernte die schönen Dinge im Leben wieder zu schätzen und vor allem zu sehen und zu erkennen. Ich freue mich wenn ich dich begeistern, inspirieren und auch etwas herausfordern kann.

Teile diesen Post gerne wenn er dich inspiriert oder empfiehl in weiter. Denn nur so kann es im Leben Veränderung geben, wo viele profitieren können.

bis bald Karin







Freitag, 16. Dezember 2016

Lebensreise / 78

Lebenszeit und loslassen gehören für mich sehr eng zusammen. Ich war in der Phase, als sich mein Burnout so richtig entwickeln konnte, folgender Meinung:

"Schnell und viel Arbeiten ist eine Tugend die mich zum Erfolg führt." 

Ja ich hatte Erfolg, geschäftlich und auch gesundheitlich. Geschäftlich, dass ich Aufträge hatte, gesundheitlich, dass ich immer schlafloser wurde. Erfolg ist heisst ja nicht immer, dass der gut in diesem Sinne sein muss. Denn wie es das Wort schon sagt, es erfolgt etwas aus meinem Tun.

Klar wusste mein Herz das meine Meinung nicht stimmte und auch mein Kopf wusste dies.

Denn ich wusste ja wie sich eine gesunde Lebenszeit anfühlte. Diese war ausgeglichen, mit Meditation, mit Spaziergängen, mit Hobbys usw. Klar wusste ich genau, dass das was ich da tat ungesund war. Warum ich nicht loslassen konnte von diesem Lebensstil? 

Ich hatte Angst, ich hatte Angst meine Rechnungen nicht bezahlen zu können. Kein Essen mehr auf den Tisch zu bringen. Ich hatte Existenzängste und dies nicht zu knapp. Obwohl meine Erfahrungen mir klar zeigten, dass ich das nicht zu haben brauchte. Denn es ging immer irgendwie und ich/wir mussten nie am Hungertuch nagen. 

Es war noch eine weitere Angst dahinter. Wie stehe ich denn da wenn ich nicht erfolgreich bin, oder was denken die Mitmenschen von mir? Alles Fragen die in meinem Kopf rumgeisterten. Darüber habe ich im  Post 80 geschrieben. Es waren die Fragen, die ich mir stellte und dann die Verurteilungsantworten. 

Es war meine Lebenszeit, die ich in diese Reise investierte. Wie schon ein paar mal gesagt, sass ich sehr lange in dem falschen Zug. Falsch ist zwar nicht das richtige Wort, denn heute weiss ich, dass es diese Umleitung brauchte, um mir eine weitere Landschaft zu zeigen. 

Ich stieg sogar einen Moment aus um mir diese Landschaft ganz genau an zu sehen. Mit all ihren Hügeln, Feldwegen, Tälern und Schluchten. Doch wie auf jeder Reise kommt plötzlich am Horizont etwas, das einem magisch anzieht und man genau dorthin laufen oder reisen will. So bestieg ich einen Zug, den ich auch schon kannte. Ich begab mich wieder auf altbekannte Fortbewegungsmittel, wie Spazieren, Meditation und neue Hobbys usw. 

Ich wurde mir wieder bewusst, dass kein Schriftsteller oder Dichter auf Knopfdruck oder sogar mit der Stoppuhr ein Gedicht oder eine Roman schreiben kann, welches auch wirklich eine Herzensbotschaft hat. Kreativität und schöpferisches Gestalten kann für mich nur aus der Ruhe entstehen. 
Ich bin einverstanden, dass ein Feuerwehrmann, ein Sanitäter usw. in hektischen Situationen sofort und genau richtig handeln kann. Das geht bei mir auch, wenn es darauf ankommt in Notsituationen gut zu handeln. Meine Lebenszeit ist jedoch nicht eine stetige Notsituation. 
Meine Lebenszeit ist meine Reise durchs Leben. Ich habe die Chance zu wählen in welchen Zug, Wagen, Flugzeug, Schiff usw. ich steige um die Landschaften und Regionen zu geniessen. Bei diesen Entscheidungen kann es schon mal passieren, dass man eine Region wählt die vielleicht auf den ersten Blick nicht so schön ist. Doch wer ab und zu reist, weiss genau das solche Wege, die interessantesten und die lehrreichsten sind. Es sind diese Landschaften, die einem prägen und ganz viel Klarheit in unsere Lebenszeit bringen.
So habe ich meine Meinung von oben losgelassen.

quelle:landhausschratt

Auf welcher Region oder Landschaft bist du gerade unterwegs? Grossstadtdschungel, Wald, auf dem See, am Meer usw.? Wie bewegst du dich gerade weiter, mit dem TGV, mit dem Flugzeug, oder sogar mit der Rakete, oder eher mit dem Schneeschlitten und den Pferden?
Könnte es sein das ein Regionwechsel von Vorteil wäre, oder das Fortbewegungsmittel geändert werden könnte?

Wieder ein paar Fragen für dich zum beantworten. Schreib sie dir doch einfach auf und trage sie einen Moment mit dir rum. Vielleicht kannst du ja auch andere Menschen mal fragen, auf welcher Reise sie sich gerade befinden. Denn es sind die Fragen, die wir stellen, die ein gutes Gespräch ergeben.  

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bis bald Karin



Vertrauens Geschenk / 79

Loslassen im Vertrauen ins Handwerk von andern. Dies durfte ich heute wieder einmal üben. Jedesmal wenn ein geliebter Mensch (oder ein Tier) von mir ins Spital geht, bedeutet dies ganz viel Vertrauen in andere Menschen zu legen.

Das Pflegepersonal, der Anästhesist, die OP-Schwestern und die Ärzte, übernehmen in diesen Momenten die Verantwortung für einen Menschen. Diese Verantwortung ist ihr Tagesgeschäft, sie haben das gelernt, sie können das und geben stets ihr Bestes. Sie versuchen ihre privates Leben auszublenden und sind für die Menschen da, die sie brauchen. Es liegt eine riesen Verantwortung in ihren Händen, ein Menschenleben (oder Tierleben). Was gibt es wichtigeres als dies?

Ein Banker hat auch grosse Verantwortung über unser Geld, aber was ist das schon im Vergleich zu einem Leben. Geld kann man wieder ansammeln, ein Leben aber nicht. Und trotzdem wenn wir keine Banker haben, können wir keine Spitäler bauen, denn wenn ein Banker unser Geld nicht verantwortungsvoll verwaltet bricht auch ein System zusammen.

Dann noch der Gehaltsvergleich, was Pflegefachpersonal verdient und was ein Bankangestellter verdient. Ich glaube da muss man überhaupt keine Diskussion starten, von den Präsenszeiten ganz abgesehen. Was passiert wenn dem Banker ein Fehler oder Missgeschick passiert? Was passiert wenn einem Arzt ein Fehler oder Missgeschick passiert? In beiden Fällen kann eine Welt zusammen brechen.

Es in beiden Berufsgattungen wichtig, auf dem Teppich zu bleiben, denn Überheblichkeit kann auf beiden Seiten sehr fatal sein. Wie sieht es in meinem oder deinem Beruf aus? Was passiert wenn ich unkonzentriert bin? Nichts schlimmes, denn ich kann es korrigieren oder im schlimmsten Fall, mache ich es nochmal. 


quelle:karinmeister

Heute legte ich das Leben meiner Tochter in die Hände von anderen Menschen. In grossem Vertrauen und im Wissen, dass diese Menschen ihr Handwerk verstehen.

Loslassen hat sehr viel mit Vertrauen zu tun, manchmal in andere aber in erster Linie in sich selbst. Denn wenn ich mich nicht traue oder mir nicht traue, ist es enorm schwierig los zu lassen. Es braucht auch Vertrauen ins Leben, dass alles seinen richtigen Lauf nimmt, vielleicht nicht immer so wie ich es mir wünsche, jedoch so dass es zu meinem Besten ist. Auch wenn ich dies im Moment nicht so sehe oder verstehe.

Als ich mein Burnout akzeptierte und wieder Vertrauen in mein Leben hatte, konnte ich loslassen. Das es zu meinem Besten dienen sollte dauerte einen Moment. Heute kann ich  für mich ganz klar sagen, es war etwas vom Besten was mir passierte. Ich habe so viel gelernt und bin sehr dankbar darüber. Es kommt enorm darauf an, was wir aus unseren Situationen machen und wie wir sie angehen.

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bis bald Karin





Mittwoch, 14. Dezember 2016

Fragen & Antworten / 80

Loslassen von negativen Gedanken hängt mit den gestellten Fragen zusammen. Dies ist eine Erkenntnis, die sehr offensichtlich ist.

Es gibt Fragen, die wir ganz einfach mit ja oder nein beantworten können. Dann gibt es Fragen, wo ich mir eine Antwort überlegen kann. Es gibt jedoch auch Fragen, die gar nicht gestellt werden und wir in Gedanken schon beantworten. Das sind so Autopilot Fragen, die in unserem Gehirn ablaufen.

Wie zum Beispiel: 
Die Frage fehlt, und die Antwort ist: "Immer mache ich alles falsch, oder egal was ich tue es reicht sowieso nie" usw.

Also wir stellen uns bei diesen Antworten gar keine Frage, wir laufen im Hamsterrad, weil wir vielleicht einmal gehört haben, dass wir etwas falsch gemacht haben.

Ich gebe hier ein kurzes Beispiel:

"Der kleine Wohnzimmertisch sieht ja wieder mal total unaufgeräumt aus, du bist so unordentlich." Wenn heute so ein Gedanke kommt, frage ich mich was war genau die Frage, dass ich mir eine solche Antwort geben kann. Meistens kommt da gar nichts. Die Frage hätte sein können, "wie sieht den dein Wohnzimmertisch aus?"  Eigentlich ganz harmlose Frage, jedoch meine Antwort war mir gegenüber so niederschmetternd. Das ich mich als unordentlich, als schlechte Hausfrau, als nichts nutz usw. vor kam. Resultat mein Selbstwert sank in den Keller.

Meine Erkenntnis daraus ist, seit ich genauer hinhöre, was für Fragen ich mir in meinem Kopf stelle und welche Antwort ich mir gebe, bin ich mit mir viel liebenswerter. 

Mir ist heute sehr bewusst, dass alles was in meinen Gedanken abläuft ganz viel damit zu tun hat, welche Fragen ich mir stelle. Auch die stillen und "unausgesprochenen". Das bezieht sich auch auf die Fragen, die ich meinen Mitmenschen stelle. Da finde ich das folgende Zitat ganz wunderbar.


quelle:alphainside.de

Was läuft so in deinem Kopf ab, den lieben langen Tag? Stellst du dir gute Fragen? Stellst du dir überhaupt Fragen? Wie fallen deine Antworten aus?

Viel Spass beim Beobachten.

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bis bald Karin



Dienstag, 13. Dezember 2016

Zeit ist / 81

Loslassen von Gedankengängen, ist wohl etwas vom Herausforderndsten. Wir kennen alle den Spruch: 
"Zeit ist Geld."
Darüber hatte ich heute eine Diskussion, die mich sehr nachdenklich stimmte. Halt auch weil dieser Mensch einfach sehr oft in Zahlen und Franken denkt. Es muss immer alles in Franken ausbezahlt sein, weil es sonst keinen Sinn macht. 
Stimmt das wirklich? Ich habe eines gelernt, Zeit ist für mich ein Geschenk, was ich damit mache ist mein Entscheid. Darum habe ich diesen Satz oder diese Aussage losgelassen.

quelle:fit-ja

Ich habe mich über längere Zeit mit diesem Gedanken auseinander gesetzt. Es ist doch so, wenn Zeit Geld wäre, könnte ich mir doch Zeit kaufen, oder? Die Zeit auf dieser Erde, in diesem Leben erhalten wir geschenkt. Bei unserer Geburt müssen wir keine Visa zücken um eine Lebenszeit zu erhalten. Oder? 

Also damit ich leben kann zahle ich keinen Eintrittspreis. Was ist das also jetzt genau mit der Zeit? Ich kann einen Teil meiner Lebenszeit verkaufen, zum Beispiel an einen Arbeitgeber, oder einem Kunden meine Dienstleistung. Das ist wieder ein Entscheid von mir, wo und wem ich einen Teil meiner Lebenszeit verkaufen will.

Ob ich in meiner Freizeit Geld ausgeben will, weil ich ja einen Teil meiner Lebenszeit dafür verkauft habe, ist wieder mein Entscheid.

Wenn ich eine Dienstleistung verschenke, also einem Menschen nichts verrechne, schenke ich ihm ganz wirklich einen Teil meiner Lebenszeit und kein Geld. Die Frage ist nur ob der Beschenkte es auch so sieht?

Zeit ist Geld. Sagen Menschen die im Mangeldenken leben. Wenn man nicht alles zu Geld machen kann, was man tut, ist man wohl auf der Seite, es hat für mich nicht genug.

Zeit als Geschenk an zu sehen ist ein Schritt zu sich selbst. Denn plötzlich beginnt man sich zu fragen, mit wem oder wo will ich Zeit verbrauchen? Es ist meine Lebenszeit. Will ich die in unnötige Gedanken, in Menschen verschwenden, die mir mehr schaden statt mir gut tun? Will ich Zeit in der Natur verbringen oder über Aktien nachdenken? Will ich Zeit mit meiner Familie und Freunden verbringen oder meinen Hobbys? Will ich wieder Überstunden schieben und vielleicht, aber auch nur vielleicht morgen weniger zu tun haben?

"Die Kernfrage ist ganz einfach, was will ich mit meiner Zeit anfangen?" 

Wo will ich sie investieren, dass sie mir gut tut? Es kann wirklich sein, dass es für einige Menschen nur darum geht, aus ihrer Zeit Geld zu machen. Für jede Minute einen Preis erhalten wollen.
Wie es dann aussieht wenn Sie im Alter plötzlich alleine sind und mit keinem Geld der Welt ihre Gesundheit, Freunde oder Familie kaufen können, ist eine andere Frage. Ich bin mir sicher, dass dann die Frage auftaucht, ob sich diese Investition wirklich gelohnt hat? Denn unsere Lebenszeit ist limitiert. Darum ist es wohl von Vorteil sich über solche Aussagen mal einen Moment Gedanken zu machen. 

Was bedeutet für dich Zeit? Wie viel willst du wo investieren? Geht es wirklich nur ums Geld? Ich wünsche dir eine schöne Lebenszeit und dass du ganz viele schöne Momente sammeln kannst in deinem Herzen.

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bis bald Karin